Jahr: 2016

HdM belegt ersten Platz für unternehmerisches Klima in GUESSS Studie 2016

Nach einer Studie des Global University Entrepreneurial Spirit Students’ Survey 2016 (GUESSS) weist die Hochschule der Medien Stuttgart ein hervorragendes unternehmerische Klima auf. Sie belegt den ersten Platz in einer Umfrage unter 39 deutschen Hochschulen. Damit hat die HdM ihr sehr gutes GUESSS-Ergebnis von 2013 noch einmal übertroffen.

Zum Artikel auf den Seiten des HdM Startup Centers.

Ideenwettbewerb an der Uni Stuttgart: Mit „Ideenenergie“ zu alternativen Energielösungen

Die Technologie Transfer Initiative ( TTI ) GmbH als Kooperationspartnerin von KIC InnoEnergy richtet gemeinsam den Wettbewerb „Ideenenergie“ aus. Mit diesem Wettbewerb werden Ideen und Konzepte gefördert, welche einen Beitrag aus folgenden Sparten zum Inhalt haben.

  • Energiespeicherung,
  • Nachhaltige Produktion
  • Energie-Effizienz
  • Neue Materialen
  • Erneuerbare Energien
  • Energieeffiziente Baustoffe

Vollständiger Ausschreibungstext, AnsprechpartnerInnen und weitere Informationen auf der Homepage der TTI unter: https://www.tti-stuttgart.de/wettbewerb-an-der-uni-stuttgart-mit-ideenenergie-zu-alternativen-energieloesungen/

Intra- und Entrepreneurship (tech) beim Masterinfotag an der HdM Stuttgart
Martin Papendieck im Gespräch mit Studieninteressierten
Martin Papendieck im Gespräch mit Studieninteressierten

Am 28. Oktober 2016 fand der Masterinfotag an der Hochschule der Medien Stuttgart statt, bei dem sich Interessierte über die an der HdM angebotenen Masterstudiengänge informieren konnten. Im Bereich der berufsbegleitenden Studiengänge war der neue, berufsbegleitende Master Intra- und Entreperneurship (tech) mit einem Stand vertreten.

Das Informationsangebot wurde ergänzt durch einen Vortrag, in dem der Studiengang von Martin Papendieck vorgestellt wurde. Hier wurde neben den Inhalten auf die günstigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für den Master Intra- und Entrepreneurship (tech) und die Bedeutung der Kooperation mit der Universität Stuttgart hingewiesen.

Die Veranstaltung und Gespräche zeigten, dass der Master eine substantielle und steigende Nachfrage vor allem von Gründerinnen und Gründern sowie von Unternehmen bedient.

 

 

 

Modul im Fokus: System Dynamics – Modellierung und Simulation

 

Wir haben uns mit Frau Professor Dr. Meike Tilebein getroffen und ihr einige Fragen zum Modul System Dynamics – Modellierung und Simulation gestellt.

(Zum Videointerview geht es hier oder durch einen Klick auf das Bild unten)

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Video-URL: https://innovative-entrepreneurship.de/wp-content/uploads/2016/10/system_dynamics_2016-mie-prof_dr_meike_tilebein.mov

Nachfolgend finden Sie ein Transkript des obigen Videos.

Was sind die wesentlichen Inhalte des Moduls?

System Dynamics, das ist eine Methode, die in den 50er Jahren am MIT (Massachusettes Institute of Technology, Anm. d. Red.) erfunden wurde, die auch genutzt wurde, um diesen berühmten Bericht an den Club of Rome – Die Grenzen des Wachstums –  zu erstellen. Da war ein Simulationsmodell Basis für diesen Bericht an den Club of Rome und wir wollen in diesem Modul diese Methode erlernen und uns die Sachverhalten ansehen, die besonders spannend für Entrepreneurship & Intrapreneurship sind in diesem Zusammenhang.

Welche Kompetenzen werden in dem Modul vermittelt?

Was können die Studierenden, wenn das Modul absolviert wurde? Ich glaube, eine ganz wichtige Kompetenz besteht darin, wirklich Systeme zu sehen in Sachverhalten. Nämlich zu erkennen, „Dieser Sachverhalt passt auf diesen Archetyp“ und dann auch natürlich, diese Dinge modellieren zu können, sei es als Kausaldiagramm aufmalen zu können und dann auch zu wissen, „Da gibt es diese und jene Eingriffsmöglichkeiten um dieses unerwünschte Verhalten zu ändern oder auch unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden“ und natürlich die Kompetenz, dass man auch selbst modellieren kann mit einer Simulationssprache, die System Dynamics unterstützt, um eigene kleine Modelle und Simulationen zu erstellen.

Welche Relevanz hat das Modul für die Wirtschaftswissenschaften?

Weil man viele von den bekannten Sachverhalten aus der Betriebswirtschaftslehre, zum Beispiel, dass Innovationsdiffusion wie eine S-Kurve verläuft, hier mit einer zusätzlichen Perspektive versieht – dieser dynamischen Perspektive – sodass man die Mechanismen dahinter verstehen und das Ganze auch simulieren kann. Simulieren ist ja auch etwas, was eine typische ingenieurwissenschaftliche Herangehensweise auf der anderen Seite ist. Und aus dieser Simulation kann man natürlich auch Erkenntnisse erzielen um zu sagen, „Hier ist der Zeitpunkt, wo ich eingreifen muss, sonst bin ich unrettbar verloren“ oder „Dieser Mechanismus funktioniert auf diese Art und Weise. Wenn ich es schaffe, hier einen Eingriff zu machen, dann habe ich bis hier noch die Chance, das ganze Systemverhalten umzudrehen“.

Also das sind spannende Fragestellungen, die man vielleicht schon kennt aus der betriebswirtschaftlichen Perspektive. Hier aber noch Mal mit einer zusätzlichen dynamischen und auch Struktur-Sichtweise, die erklärt, welche Mechanismen darunter liegen um daraus dann natürlich auch mögliche Eingriffe identifizieren zu können.

Werden fortgeschrittene Kenntnisse in Mathematik vorausgesetzt?

Nein, das Ganze ist auch machbar, ohne dass die Mathematikkenntnisse, sehr, sehr stark ausgeprägt sind. Ganz im Gegenteil – diese Methode wurde auch für Leute gemacht, die gar nicht so mathematikaffin sind.

Natürlich, jedes Simulationsmodell, was ich erstelle, hat zur Basis – anders geht es nicht – mathematische Gleichungen, aber die Art und Weise, wie man dort hinkommt, das ist eine Besondere hier bei der Methode System Dynamics und die macht es vom Vorgehen her so geeignet , dass man auch mit Leuten modelliert, die eigentlich nicht sehr mathematikaffin sind.

Möchten Sie noch etwas besonders hervorheben?

Das Beer Game, das ist ein tolles Spiel, bei dem man wirklich für sich selbst sehr unmittelbar erfahren kann, was eine solche Wertschöpfungskette eigentlich bedeutet und wie gut es ist, dass man eine Systemsicht hat und vielleicht seine eigene Position nicht so sehr stark abgrenzt, dass man sagt „Der böse Markt da draußen ist Schuld an allem Unglück, was mir widerfährt“.

Stattdessen steht am Ende die Erkenntniss „Ich trage selbst zu diesem Problem BEI, was sich mir hier am Ende darstellt“. Das Tolle ist, dass am Ende wirklich immer wieder das Chaos sehr groß ist und man sieht, dass eine vermeintlich einfache Lieferkette nicht gut zu beherrschen ist.

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Professor Tilebein!

Nils Högsdal
Advanced Finance

Wir haben uns mit Professor Dr. Högsdal getroffen und ihm einige Fragen zum Modul Advanced Finance gestellt.

Zum Video-Interview

Was sind die wesentlichen Inhalte des Moduls?

Das Modul Advanced Finance könnte man im Prinzp als eine Art „Fit für die Geschäftsführung“ bezeichnen. Das heißt, alles, was jemand als Gründer oder eben als Geschäftsführer wissen muss zum Thema Finanzierung, Unternehmensberwertung, Gestaltung von Verträgen, Kauf und Verkauf von Unternehmen ist in diesem Modul irgendwo abgedeckt und beinhaltet.

Prof. Dr. rer.pol. Dipl.-Kfm. Nils Högsdal
Prof. Dr. Nils Högsdal

Welche Kompetenzen werden in dem Modul vermittelt?

Sie sind danach in der Lage, Unternehmensbewertungen nachzuvollziehen, zu verstehen und mitzugestalten. Sie sind in der Lage, zu verstehen, welche Form von Finanzierung in welcher Phase eines Projektes oder einer Gründung adäquat ist. Eigenkaptial, Fremdkapital, aber auch mezzanine Mittel bis hin zu innovativen Mitteln wie Crowdfunding und Crowdfinancing.

Zu den Methoden: Es ist viel Lernen an realen Beispielen und Fallstudien. Wir machen zum Beispiel eine sogenannte Due Dilligence, also die Prüfung der Bücher eines Unternehmens vor einem Verkauf beziehungsweise einem Anteilskauf an einem durchaus realen Beispiel. Wir setzen ein kleines Planspiel ein, bei dem man Unternehmensbewertungen nachvollzieht und wir werden natürlich auch mit realen Beispielen am Thema Finanzierung arbeiten.

Welche Relevanz hat das Modul für den gesamten Studiengang?

Im Gesamtkontext ist auf jeden Fall die Rolle der Finanzierung generell zu nennen. Ein bisschen salopp hieß es früher „Ohne Moß nichts los“. Ich muss ein Projekt finanzieren können. Ich brauche die Budgets, die Mittel dafür. Es geht ganz praktisch darum, dass ich in der Lage bin, auch den Mehrwert dieses Projektes zu zeigen. Wenn ich eine tolle Idee habe und beweisen kann, dass ich eine Bewertung von mehreren Millionen dafür bekommen kann eines Tages, dann bin ich auch in der Lage, vielleicht ein Budget von 200.000 bis 300.000 Euro intern zu erhalten, um dieses Projekt durchzuführen. Oder wenn ich ein Startup habe, dessen Wert in die Millionen gehen kann, dann wird auch ein Business Angel in einer sehr frühen, risikoreichen Phase sich vielleicht mit einigen Zehntausend Euro beteiligen.

Werden Grundlagen für den Besuch des Moduls vorausgesetzt?

Ein Wirtschaftswissenschaftler, der das Modul belegt, wird im Normalfall die Grundlagen mitbringen. Er muss die Bilanz verstehen können, er muss die Gewinn- und Verlustrechnung verstehen können.

Für einen Ingenieur oder einen anderen Fachfremden ist es wichtig, im Vorfeld das Modul Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre gehört zu haben. Führungsorientiertes Rechnungswesen schadet nicht, aber das kann man auch durchaus parallel belegen.

Möchten Sie noch etwas besonders hervorheben?

Ich war zwölf Jahre lang selbst Gründer und Geschäftsführer. Und wenn ich an das Modul Advanced Finance denke: Mir hätte es geholfen, vor meiner Gründung einen Teil des Wissens gehabt zu haben. Vieles hat man eben „the hard way“ während der Arbeit gelernt und der ein oder andere Fehler hätte vielleicht vermieden werden können.

 

 

 

The Hard Thing About Hard Things

Der US-Amerikanische Unternehmer Ben Horowitz wurde 1966 in London geboren. Er absolvierte – wie könnte es anders sein – ein Computer Science Studium. Jedoch nicht in Stanford, sondern an der Columbia University sowie der UCLA.

Nach dem Masterabschluss begann er seine Karriere als Engineer beim Computerhersteller Silicon Graphics. Wenige Jahre später heuerte er als einer der ersten Mitarbeiter bei Netscape an, dem Unternehmen, welches den ersten kommerziell erfolgreichen Webbrowser entwickelte. Sein Vorgesetzter war dabei ein gewisser Marc Andreessen, welcher in seiner weiteren Karriere noch eine große Rolle spielen sollte.

51rfw4jbqtlNach dem Verkauf von Netscape an AOL in 1998 arbeitete Horowitz dort für kurze Zeit als Vice President of eCommerce, bevor er gemeinsam mit Andreessen sein erstes eigenes Unternehmen Loudcloud, einen IT-Management-Softwareanbieter (später Opsware), gründete.

Im März 2001, ca. ein Jahr nach Platzen der DotCom-Blase, ging das Unternehmen an die Börse. Nach einigen Höhen und Tiefen, einer Übernahme und der Umbenennung in Opsware, sowie eines rapiden Wachstums auf über 500 Mitarbeiter, wurde das Unternehmen 2007 schließlich für rund 1,6 Milliarden US-Dollar an Hewlett-Packard verkauft.

Doch auch nach diesem Geschäftsabschluss sollten sich die Wege von Horowitz und Andreessen nicht trennen. 2009 gründeten die beiden gemeinsam die Venture-Capital-Gesellschaft Andreessen Horowitz (kurz a16z), welche mit Investments in u. A. Skype, Facebook, Groupon, Twitter, Instagram in Zynga  als eine der erfolgreichsten weltweit gilt.

Kurz nach der Gründung begann Horowitz außerdem mit dem Bloggen. Auf seiner Homepage bloggte der HipHop-Fan von 2010-2015 regelmäßig über Management-Themen, Technologie und das Silicon Valley. Oftmals werden seine Beiträge dabei von Songtexten seiner favorisierten Rapsongs eingeleitet. Auch sein Lieblingsbuch High Output Management des Intel-Gründers Andy Grove wird mehrmals genannt.

In seinem Buch The Hard Thing About Hard Things: Building A Business When There Are No Easy Answers (auf Deutsch: Wenn es hart auf hart kommt: Schwierige Management-Situationen und wie man sie meistert) greift er schließlich die wichtigsten Themen und Beiträge aus seinem Blog auf, überarbeitet und vertieft diese. Den Leser erwarten wertvolle Managementratschläge, welche Horowitz in seiner langen Karriere als Unternehmer sammeln konnte. Für angehende Gründer, Technologie- und Management-Interessierte und auch HipHop-Fans absolute Pflichtlektüre und eine klare Kaufempfehlung.

Das Buch ist auf Englisch und auf Deutsch bei den einschlägigen Onlinehändlern (auch als eBook) sowie in jeder gut sortierten Buchhandlung erhältlich.

Buzzword: Skalierbarkeit

Im Kontext von Geschäftsmodellen ist oftmals von Skalierbarkeit die Rede.

Abgeleitet ist der Begriff vom lateinischen Wort scala, welches zu Deutsch Treppe bedeutet. Gemeint ist damit im weitesten Sinne ein Auf- oder Abstieg oder eine Größenveränderung.

So findet das Wort in zahlreichen Bereichen Anwendung:

  • In der Bildbearbeitung wird von Skalierung gesprochen, wenn Fotos in Ihrer Größe verändert werden.
  • Skalierbare Schriftarten lassen sich ohne Qualitätsverlust vergrößern und verkleinern.
  • In der EDV meint Skalierung die Anpassung von Software- und Datenbanksystemen an steigende Anforderungen (Nutzerzahlen, Inhalte).

Auch in der Wirtschaft – und hierbei vor allem im Startup-Kontext – kommt das Schlagwort zum Einsatz.

Oftmals wird die Frage gestellt, ob ein bestimmtes Geschäftsmodell oder Unternehmen, welches dieses umsetzt, skalierbar ist. In diesem Zusammenhang ist Skalierbarkeit gleichzusetzen mit der Fähigkeit eines Unternehmens (bzw. Geschäftsmodells), auch bei zunehmender Unternehmensgröße (d. h. wachsendem Umsatz und Kosten, steigenden Kunden- und Mitarbeiterzahlen oder der Expanison in neue Märkte) performant zu bleiben.

Bild: Shutterstock/Sunny Studio
Bild: Shutterstock/Sunny Studio

 

Da digitale Geschäftsmodelle – und hier besonders jene, welche mit immateriellen Gütern (Software & Co.) handeln – meist durch hohe Investitionskosten und abnehmende Grenzkosten geprägt sind, werden viele Modelle vorschnell als skalierbar bezeichnet. Allerdings muss auch der adressierbare Zielmarkt in die Gleichung miteinbezogen und die unternehmensinternen Prozesse entsprechend stabil sein, um Skalierbarkeit sicherzustellen.

Mehr zum Thema Skalierbarkeit finden Sie nachfolgend:

Landesmittel zur Unterstützung von Gründungen

Um den Gründergeist weiter zu stärken, unterstützt das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg neun Projekte an Hochschulen und Universitäten, die unternehmerisches Denken unter den Studierenden voranbringen wollen. Die Hochschulen Reutlingen, Aalen und die Hochschule der Medien Stuttgart konnten mit ihrem Projekt „Spinnovation“ überzeugen: 1,75 Millionen Euro Fördermittel stellt das Land für drei Jahre zur Verfügung.

Aufgabe der HdM im Rahmen des Projekts ist es, die bereits erfolgreich etablierten Entreperneurship-Formate Idea und Advance auf die beiden anderen Hochschulen zu übertragen sowie die Studierenden aus Aalen und Reutlingen in den europäischen Ideen-Wettbewerb Entrepreneurial Brains Made on Campus (EBMC) zu integrieren.

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Foto: Petra Rösch

Außerdem sollen an den beteiligten Hochschulen gemeinsam zwei neue Veranstaltungsformate zum Thema Entrepreneurship (Sensibilisierung und Validierung) sowie ein Konzept für die Betreuung aussichtsreicher Gründungsideen entwickelt werden. Alle Aktivitäten sollen durch wissenschaftliche Begleitforschung auch nachhaltig an den Hochschulen verankert werden.

Hartmut Rösch, Leiter des Startup Centers der Hochschule der Medien, sieht in dem Projekt die Chance, die ohnehin schon sehr ausgeprägte Existenzgründungskultur an der HdM weiter zu stärken und auch Studiengänge zu erreichen, die bislang wenig gründungsaffin sind: „Uns geht es vor allem darum, bei den Studierenden die Lust auf mehr Eigenverantwortung zu wecken und deren Denken und Handeln um eine unternehmerische Perspektive zu erweitern.“

Das Programm sei auch eine ideale Ergänzung zum berufsbegleitenden Master Intra-/Entrepreneurship der im Oktober 2016 an den Start geht. Rösch: „Elemente, die im Rahmen des Projekts Spinnovation entwickelt und positiv evaluiert wurden, sollen mittelfristig auch den gemeinsamen Master bereichern.“

MWK genehmigt neuen Studiengang: Universität Stuttgart und Hochschule der Medien starten berufsbegleitende Entrepreneurship-Weiterbildung

Technologie trifft Gründergeist

Am 15. Juni 2016 hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg grünes Licht für den gemeinsamen berufs­be­gleitenden Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) der Universität Stuttgart und der Hochschule der Medien (HdM) gegeben. Er startet im Wintersemester 2016/2017 und macht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus technologieorientierten Unternehmen sowie Start-ups fit für die Unternehmensführung und Innovationsentwicklung. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Die Region Stuttgart zählt zu den innovativsten und aktivsten Regionen Europas. Das ist einer starken Gründerszene zu verdanken, die den tech­no­logischen Wandel mit vorantreibt. Gleichzeitig stellen Digitalisierung und Industrie 4.0  vor allem mittelständische Unternehmen vor neue Herausforderungen. Um im Wettbewerb bestehen zu können, bedarf es umfassend ausgebildeter, proaktiver Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem „Entrepreneurial Mindset“.

„Unternehmerisches Denken ist sowohl für Gründer wie Mitarbeiter in Unternehmen essenziell, um Innovationspotenziale zu erkennen, tech­no­lo­gische Innovationen zu entwickeln und in tragfähige Geschäftsmodelle umzusetzen“, betont Prof. Dr. Nils Högsdal, Studien­gangleiter an der HdM. Die Universität Stuttgart und die Hochschule der Medien rea­gie­ren auf diesen Bedarf mit dem gemeinsamen, berufsbegleitenden Masterstudiengang Intra- und Entre­preneurship (tech).

Technologieorientiert und flexibel

Das Masterstudium vermittelt umfassendes Know-how in allen rele­vanten Bereichen der Unternehmensführung von Betriebs­wirtschafts­lehre, Informationstechnologie und Technologiemanagement über Innovationsentwicklung, Recht und „Intellectual Property Mana­gement“ bis hin zu Vertrieb, Verhandlung und Teamführung. „Der Studiengang bündelt die Expertise der beiden Hochschulen im Bereich Technologie, Innovation und Existenzgründung zu einem einzigartigen Angebot für Gründerinnen und Gründer, Gründungsinteressierte und Fach- und Führungskräfte in Unternehmen“, so Prof. Dr. Meike Tilebein, Studiengangleiterin an der Universität Stuttgart.

Das Angebot richtet sich an Interessierte mit technischem oder wirtschaftswissenschaftlichem Erststudium und Berufserfahrung, die sich auf akademischem Niveau weiterbilden und berufsbegleitend einen Masterabschluss erlangen wollen. Ein hoher Anteil an Online- und Selbstlernphasen ermöglicht ein flexibles und ortsunabhängiges Studium, das auf die Bedürfnisse von Berufstätigen ausgerichtet ist. 80 Prozent des Studiums bestehen aus online-basierten Selbstlernphasen. Die Präsenztermine zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus. Dabei werden auch individuelle Fragestellungen aus den jeweiligen Unternehmen und Start-ups thematisiert.

Abschluss: akademischer Grad

Nach bestandener Masterprüfung erhalten die Teilnehmer einen Doppelabschluss der Universität Stuttgart und der HdM. Sie erlangen den akademischen Grad eines „Master of Business Engineering in Intra- und Entrepreneurship (tech)“, kurz MBE, der zur Promotion berechtigt. Alternativ zum Masterstudium besteht die Möglichkeit, die Module des Masterstudiengangs auch einzeln als Weiterbildung mit Hoch­schul­zertifikat zu belegen.

Die Bewerbung zum berufsbegleitenden Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) ist ab sofort möglich. Weitere Informationen zum Programm und den Gebühren stehen unter www.innovative-entrepreneurship.de.

[Pressemitteilung Nr. 51 vom 07. Juli 2016. Zum Original auf den Seiten der Universität Stuttgart]

Insights zu Engagement Marketing von der Hochschule der Medien und Twitter Deutschland

Welche Rolle spielt Engagement Marketing heute und wie interagieren User online mit Marken und Unternehmen? Die Antwort auf diese Fragestellung findet sich in der neue Digitalmarketingstudie “Engagement Marketing Insights”, welche im Rahmen einer Kooperation zwischen der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) und Twitter Deutschland entstanden ist. Wir möchten diese Gelegenheit gerne nutzen, um Twitter nachträglich zum zehnjährigen Bestehen zu gratulieren.

Prof. Dr. Jürgen Seitz und Prof. Harald Eichsteller sind Marketing-Professionals mit langjähriger Erfahrung und haben gemeinsam eine Studie zu einem der aktuellen Top-Themen im digitalen Dialogmarketing – dem Engagement Marketing – veröffentlicht. Pünktlich zur Online Marketing Rockstars Expo und Conference in Hamburg am 25. Februar 2016, präsentiert die Studie den Status Quo, Trends und Perspektiven von Engagement Marketing in Deutschland. Unterstützt durch Twitter Deutschland haben die beiden Herausgeber über 200 Experten und Entscheider zu ihrer Einschätzung bezüglich Engagement Marketing und dessen zukünftiger Bedeutung befragt.

Die kompletten Ergebnisse stehen Ihnen kostenlos hier zum Download zu Verfügung. Folgend stellen wir Ihnen einige Highlights der Studie vor:

  • Engagement Marketing Bedeutung steigt: Über 80 Prozent der Befragten sagen, dass die Optimierung auf Engagement KPIs und die Verbesserung von Engagement-Tracking an Relevanz gewinnt.
  • Engagement Marketing wird gesehen: Über 70 Prozent der befragten Experten bescheinigen Engagement Marketing eine bessere Wahrnehmung als klassische Werbung.
  • Influencer überholen Celebritys: Über 70 Prozent messen Bloggern, Youtube- und Social-Media-Influencern zukünftig eine große Bedeutung zu und wollen verstärkt auf diese setzen.
  • Deutschland hat Aufholbedarf: 75 Prozent sehen aktuell signifikanten Nachholbedarf beim Engagement Marketing in Deutschland.
  • Herausforderung für moderne Marketingabteilungen: Die Experten bewerten es dabei als große Herausforderungen für moderne Marketingabteilungen, die verschiedenen Kanäle adäquat zu bespielen sowie die richtigen Ansätze zu wählen.