Monat: März 2016

Von der Idee bis zum Vertrieb – Erfolgreicher Start des Kontaktstudiums

Mit den Modulen „Von der Idee zum Geschäftsmodell: Design Thinking und Business Model Generation“ und „Softskills fürs Marketing: Vertrieb, Verhandlung, Teamführung“ sind die ersten beiden Kontaktstudienmodule erfolgreich gestartet. Insgesamt zwölf Teilnehmer aus Startups und etablierten Unternehmen aus der Region nutzten die Gelegenheit, bereits ECTS zu sammeln, die später auf den Studiengang angerechnet werden können. Die beiden Module decken wesentliche Elemente der Innovationsentwicklung und -vermarktung ab.

 

Von der Idee zum Geschäftsmodell – Wie mache ich meine Geschäftsidee marktfähig?
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Prof. Dr. Nils Högsdal

Im Fokus des ersten Moduls „Von der Idee zum Geschäftsmodell“ stand der Prozess, wie mit Design Thinking und Business Model Generation strukturiert aus einer Idee ein Geschäftsmodell entwickelt wird. Unter Anleitung der HdM-Dozenten Prof. Dr. Nils Högsdal, Dr. Hartmut Rösch und Johanna Kutter M.A. durchliefen die Teilnehmer den gesamten Design Thinking Prozess und erarbeiteten in Kleingruppen zunächst innovative Geschäftsideen wie z.B. eine Plug-In-Lösung, die Falschinformationen aus dem Internet filtert, und eine Methode, die die Bürgerbeteiligung bei kommunalen Initiativen erhöhen soll. Kreative Elemente wie z.B. Lego Serious Play regten das Innovationspotenzial und die Fantasie der Teilnehmer an und brachten interessante Ideen hervor.

In den mehrwöchigen Selbststudiumsphasen galt es nicht nur, das Gelernte zu vertiefen und für die eigene Idee zu durchdenken. Die Teams führten Interviews mit potenziellen Kunden und werteten diese Aus, um die Idee zu validieren und weiter zu schärfen. Mithilfe des Business Model Canvas entwickelten die Teams anschließend das Geschäftsmodell und brachten ihre Geschäftsidee bis zur Marktreife. Am Ende des Moduls stand dann die Ausarbeitung das Geschäftsmodell als schriftliche Ausarbeitung.

Die Vor- und Nachbereitung der Präsenztage, die Ausarbeitung der Prüfungsleistung und den Austausch in den Selbststudiumsphasen unterstützen sowohl eine virtuelle Lernplattform und Online-Tools, aber auch regelmäßige selbstorganisierte Gruppentreffen.

 

Softskills fürs Marketing – Wie verhandle ich mit Investoren und Kunden und bringe meine Idee auf den Markt?
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Prof. Dr. Jürgen Seitz

Vertrieb, Verhandlung und Teamführung waren die zentralen Themen des zweiten Moduls „Softskills fürs Marketing. Prof. Dr. Nils Högsdal und Prof. Dr. Jürgen Seitz vermittelten den Teilnehmern nicht nur theoretische Grundlagen zum Aufbau von Strukturen und Prozessen, sondern trainierten auch praxisorientiert in Rollenspielen die Vertriebs- und Verhandlungsfähigkeiten der Teilnehmer.

Ein großes Thema war dabei auch „Traction“ – Nils Högsdal und die Teilnehmer diskutierten anhand von zahlreichen Beispielen, wie erfolgreich und nachhaltig Traction generiert und die ersten Kunden für ein Unternehmen gewonnen werden können.

In einem Planspiel wurden abschließend an einem der Präsenztermine auch die Unternehmensführung simuliert, sodass die Teilnehmer sich intensiv und praxisorientiert mit dem Thema Unternehmenskultur, Teamgestaltung und Mitarbeiterführung auseinandersetzen konnten.

 

Zertifikat und Anrechnung auf den Masterstudiengang

Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhalten die TeilnehmerInnen ein Hochschulzertifikat, das die erworbenen Kompetenzen bestätigt und ECTS-Credits ausweist. Diese können für das weiterführende Studium im berufsbegleitenden Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech), aber auch auf ein anderes weiterführendes Studium an einer anderen Hochschule angerechnet werden. Damit ist ein erster Schritt hin zum Master of Business Engineering (MBE) in Intra- und Entrepreneurship (tech) gemacht.

 

Weitere Kontaktmodule im Sommer 2016

Wer bereits jetzt in den berufsbegleitenden Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) einsteigen möchte, hat auch in nächster Zeit dazu Gelegenheit: Bis Herbst stehen weitere neue Module auf dem Programm des Kontaktstudiums Entrepreneurship, die einzeln belegt und später angerechnet werden können. Im Rahmen einer Summerschool im Juli vermittelt z.B. Prof. Dr. Högsdal und weitere DozentInnen umfassendes Wissen aus den Bereichen Investitionsrechnung, Unternehmensfinanzierung, -bewertung und -besteuerung sowie Mergers & Akquisition.

Das Modul zu Design Thinking und Business Model Generation findet im Oktober zum zweiten Mal statt.

 

Alle Informationen und Bewerbungsmöglichkeiten finden Sie auch unter www.e-education.center

 

Das Handbuch für StartUps, das sollten Sie lesen!

„… das beste Buch zum Thema Startup-Gründung was ich je gelesen habe, was besonders an dem hohen Bezug zur Praxis liegt.“ – My Business Blog

 

Wie wir wissen, ist ein Startup keine Miniaturausgabe eines etablierten Unternehmens, sondern eine temporäre, flexible Organisation auf der Suche nach einem nachhaltigen Geschäftsmodell. Diese Erkenntnis liegt dem Handbuch für Startups zugrunde und macht das Buch „Startup Owner´s Manual: The Step-By-Step Guide for Building a Great Company” zu DEM wertvollen Begleiter für alle Gründerinnen und Gründer. Doch auch Nicht-Gründer können durch das Lesen dieses Buches für sich und ihre Arbeit großen Gewinn schöpfen. Steve Blank und Bob Dorf schrieben das Manual bereits im Jahre 2012 – heutzutage wird es als eines der Standardwerke für Entrepreneur weltweit gesehen und ist auch im Masterstudium Intra- und Entrepreneurship (tech) ein wichtiges Werk.

Doch was kann das Buch?

Durch sein Schritt-für-Schritt-Vorgehensmodell sichert es einen strukturierten Gründungsprozess. Dazu schafft das Buch (durch die Verknüpfung des Lean-Ansatzes, der Customer Development Prinzipien sowie von Konzepten wie Design Thinking) genau auf die Bedürfnisse von Gründerinnen und Gründer einzugehen. Plus: Es bietet als Alternative Anleitungen für physische und digitale Märkte an und ist so auch ideal für Corporate Startups und Spin-offs. Dies ist noch nicht alles! Neben seiner umfassende Inhaltliche Vielfalt, bietet es mehr als 40 hilfreiche Checklisten.

Deutsche Ausgabe

Seit September 2014 können wir hier in Deutschland eine deutsche Übersetzung mit dem Titel „Das Handbuch für StartUps“ erwerben. Prof. Nils Högsdal (Professor für Entrepreneurship an der Hochschule der Medien) und der Entrepreneur Daniel Bartel haben hier bei der Übersetzung fachlich unterstützt. Speziell für Deutschland gibt es dazu sieben exklusive deutsche Case-Studies von Startups wie Simpleshow oder von Corporate Startups wie CAR2GO. Wer an diesen interessiert ist, sollte sich überlegen die deutsche Version zu kaufen.

Unser Fazit

Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für alle deutschen Gründerinnen und Gründer, sei es das amerikanische Original „Statup Owner´s Manual: The Step-By-Step Guide for Building a Great Company” oder die deutschsprachige Ausgabe „Das Handbuch für StartUps“. Wer sich einlesen möchte, kann hier das deutsche Vorwort sowie Kapitel 1 und 2 lesen oder hier als PDF herunterladen.

Design Thinking und Business Model Generation

Wie entwickelt man eine innovative Geschäftsidee und macht diese marktfähig? Ganz einfach: Indem man die zukünftigen Kunden nach Ihren tatsächlichen Bedürfnissen fragt und darauf aufbauend eine passende Lösung erarbeitet.Wie mit den Methoden Design Thinking und Business Model Generation aus einer Idee ein Geschäftsmodell strukturiert entwickelt wird, lernten die Teilnehmer des ersten Moduls im Kontaktstudium Entrepreneurship an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM). Sie absolvieren das neue, berufsbegleitende Weiterbildungsangebot, das auf den Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) angerechnet werden kann.

 

Kreative und innovative Geschäftsideen

Wer ein eigenes Startup führt, Innovationsprojekte leitet oder ein Geschäftsfeld entwickelt, der kann bereits jetzt in das berufsbegleitende Masterstudium einsteigen und sein Fach- und Praxiswissen vertiefen.  Die Teilnehmer des ersten Moduls „Von der Idee zum Geschäftsmodell – Design Thinking und Business Model Generation“ nutzten diese Möglichkeit, um sich gezielt weiterzubilden.

Unter Anleitung von Dr. Hartmut Rösch, Johanna Kutter M.A. und Prof. Dr. Nils Högsdal entwickelten sie an der HdM an vier Präsenztagen im Dezember und Januar innovative Geschäftsideen. Dabei durchliefen sie den gesamten Design Thinking Prozess und nutzten Tools der Business Model Generation sowie kreative Methoden wie Lego Serious Play. Entstanden sind in den Gruppen eine Plug-In-Lösung, die Falschinformationen aus dem Internet filtert, und eine Methode, die die Bürgerbeteiligung bei kommunalen Initiativen erhöhen soll.

 

Vertiefung im Selbststudium und Prüfung

Die Präsenztage wurden in der Weiterbildung durch Selbststudiumsphasen ergänzt. So galt es nach dem ersten Präsenzblock, das Gelernte individuell zu vertiefen und im Team die Geschäftsidee und das Geschäftsmodell zu validieren und zu schärfen. Anschließend fand eine weitere Selbststudiumsphase statt, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Know-How reflektierten, ergänzende Lernmaterialien bearbeiteten und weitere Inhalte aufarbeiteten. Eine Online-Plattform mit Materialien und Kommunikationstools unterstützte das Selbststudium, das sich dank der freien Zeiteinteilung gut mit der Berufstätigkeit verbinden lässt.

Im März hieß es schließlich für alle, die erworbenen Kompetenzen in einer Prüfungsleistung nachzuweisen.

 

Praxisbezug und Hochschulzertifikat

Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommt die Kombination aus intensiver Wissensvermittlung durch die erfahrenen Dozenten der HdM und begleiteten Selbstlernphasen gut an:  „Die Weiterbildung ist eine gute Mischung aus Theorie, praxisbezogenen Beispielen und Erfahrungsaustausch. Die Tipps der Dozenten sind nicht nur für Gründer interessant, sondern lassen sich auch sehr gut auf Aufgaben in einem Unternehmen übertragen“, resümierte einer der Teilnehmer das Weiterbildungsangebot.

Und die Weiterbildung hat Zukunft: Die erworbenen Kompetenzen werden mit einem Hochschulzertifikat und ECTS-Credits bestätigt. Diese können auf das weiterführende, berufsbegleitende Masterstudium „Intra- und Entrepreneurship (tech)“ der HdM und der Universität Stuttgart (geplanter Start: Herbst 2016) angerechnet werden.