Design Thinking und Business Model Generation

Wie entwickelt man eine innovative Geschäftsidee und macht diese marktfähig? Ganz einfach: Indem man die zukünftigen Kunden nach Ihren tatsächlichen Bedürfnissen fragt und darauf aufbauend eine passende Lösung erarbeitet.Wie mit den Methoden Design Thinking und Business Model Generation aus einer Idee ein Geschäftsmodell strukturiert entwickelt wird, lernten die Teilnehmer des ersten Moduls im Kontaktstudium Entrepreneurship an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM). Sie absolvieren das neue, berufsbegleitende Weiterbildungsangebot, das auf den Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) angerechnet werden kann.

 

Kreative und innovative Geschäftsideen

Wer ein eigenes Startup führt, Innovationsprojekte leitet oder ein Geschäftsfeld entwickelt, der kann bereits jetzt in das berufsbegleitende Masterstudium einsteigen und sein Fach- und Praxiswissen vertiefen.  Die Teilnehmer des ersten Moduls „Von der Idee zum Geschäftsmodell – Design Thinking und Business Model Generation“ nutzten diese Möglichkeit, um sich gezielt weiterzubilden.

Unter Anleitung von Dr. Hartmut Rösch, Johanna Kutter M.A. und Prof. Dr. Nils Högsdal entwickelten sie an der HdM an vier Präsenztagen im Dezember und Januar innovative Geschäftsideen. Dabei durchliefen sie den gesamten Design Thinking Prozess und nutzten Tools der Business Model Generation sowie kreative Methoden wie Lego Serious Play. Entstanden sind in den Gruppen eine Plug-In-Lösung, die Falschinformationen aus dem Internet filtert, und eine Methode, die die Bürgerbeteiligung bei kommunalen Initiativen erhöhen soll.

 

Vertiefung im Selbststudium und Prüfung

Die Präsenztage wurden in der Weiterbildung durch Selbststudiumsphasen ergänzt. So galt es nach dem ersten Präsenzblock, das Gelernte individuell zu vertiefen und im Team die Geschäftsidee und das Geschäftsmodell zu validieren und zu schärfen. Anschließend fand eine weitere Selbststudiumsphase statt, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Know-How reflektierten, ergänzende Lernmaterialien bearbeiteten und weitere Inhalte aufarbeiteten. Eine Online-Plattform mit Materialien und Kommunikationstools unterstützte das Selbststudium, das sich dank der freien Zeiteinteilung gut mit der Berufstätigkeit verbinden lässt.

Im März hieß es schließlich für alle, die erworbenen Kompetenzen in einer Prüfungsleistung nachzuweisen.

 

Praxisbezug und Hochschulzertifikat

Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommt die Kombination aus intensiver Wissensvermittlung durch die erfahrenen Dozenten der HdM und begleiteten Selbstlernphasen gut an:  „Die Weiterbildung ist eine gute Mischung aus Theorie, praxisbezogenen Beispielen und Erfahrungsaustausch. Die Tipps der Dozenten sind nicht nur für Gründer interessant, sondern lassen sich auch sehr gut auf Aufgaben in einem Unternehmen übertragen“, resümierte einer der Teilnehmer das Weiterbildungsangebot.

Und die Weiterbildung hat Zukunft: Die erworbenen Kompetenzen werden mit einem Hochschulzertifikat und ECTS-Credits bestätigt. Diese können auf das weiterführende, berufsbegleitende Masterstudium „Intra- und Entrepreneurship (tech)“ der HdM und der Universität Stuttgart (geplanter Start: Herbst 2016) angerechnet werden.

 

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