Monat: Mai 2016

13.05.2016 Masterinfotag Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart
Intra- und Entrepreneurship (tech) beim Masterinfotag 2016 an der Hochschule der Medien

Am 13. Mai 2016 konnten sich die Besucher des Masterinfotags an der Hochschule der Medien über das Angebot an Masterstudiengängen der HdM informieren. Auch der neue berufsbegleitende Master Intra- und Entrepreneurship (tech) war zum ersten Mal mit einem Stand vertreten.

Der Messestand kurz vor Beginn des HdM-Masterinfotages
Der Messestand kurz vor Beginn des HdM-Masterinfotages

 

Martin Papendieck stellte den zukünftigen Studiengang im Rahmen eines Vortrags vor. Neben den Inhalten wurde auf die Bedeutung des Studiengangs als Kooperationsprojekt mit der Universität Stuttgart und dessen Rolle im gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Kontext eingegangen.  Den Abschluss des Vortrags bildete ein Gespräch mit den Zuhörerinnen und Zuhörern.

Martin Papendieck im Gespräch mit interessierten Besuchern
Martin Papendieck im Gespräch mit interessierten Besuchern

 

Insgesamt konnte ein erfreuliches Fazit der Veranstaltung gezogen werden. Das Interesse an dem Studiengang sowie an den Themen Intra- und Entrepreneurship wurde durch zahlreiche Gespräche sowie detailreiche Fragestellungen manifestiert.

Alle Fotos: HdM Hochschulkommunikation

IBZ 29.04.2016
Intra- und Entrepreneurship (tech) beim Master:Online Forum 2016

Beim Master:Online Forum am 29. April 2016 erhielten Interessenten Einblicke in den neuen Studiengang Intra- und Entrepreneurship (tech). Das Event fand in Kooperation mit dem Master:Online-Studiengang Logistikmanagement im internationalen Begegnungszentrum der Universität Stuttgart statt.

Nils Högsdal
Prof. Dr. Nils Högsdal

 

Prof. Dr. Nils Högsdal von der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) eröffnete den Tag mit einer Keynote zu „Intra- und Entrepreneurship als zukunftsweisendes Thema in der Weiterbildung“ und zeigte die vielen Herausforderungen einer digitalisierten Wirtschaft auf. Der Status Quo sei diesen noch nicht gewachsen, betonte der Leiter des neuen Studiengangs, der diese Funktion gemeinsam mit Prof. Dr. Meike Tilebein von der Universität Stuttgart ausübt. Eine realistische Lösung sähe er jedoch in alternativen Geschäftsmodellen, welche flexibler auf den Markt reagieren könnten. Folglich habe Intra- und Entrepreneurship für technologische Innovation eine noch nie dagewesene Relevanz.

Im Anschluss berichtete Högsdal über die Entstehung des neuen Studiengangs. Oft würde von Hochschulen die technologische Komponente bei der Geschäftsmodellentwicklung übersehen, weshalb man sich gezielt  auf eine Kombination von Technologie und Gründergeist im Studiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) entschied.

Jan Wunderlich
Jan Wunderlich bei der Einführung in den Studiengang

 

Im Detail wurde der neue Studiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) von Jan Wunderlich (Universität Stuttgart) und Martin Papendieck (HdM)  präsentiert.  Die beiden Studiengangsmanager demonstrierten den Interessenten die verschiedenen Möglichkeiten eines berufsbegleitenden Master- oder Kontaktstudiums und verdeutlichten die enge Zusammenarbeit der Hochschulen, Master:Online-Akademie und potenziellen Studierenden.

Zuletzt gab Dr.-Ing. Ulrich Eggert, Geschäftsführer der Master:Online-Akademie, einige Hinweise auf Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten des Studiengangs.

Lego Serious Play
Lego Serious Play

 

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden die Teilnehmer dazu eingeladen, neue Geschäftsideen im „Lego Serious Play“ anfassbar zu machen. Von Software für vernetzte Windkraftanlagen bis hin zu alternativen Tierhaltungssystemen entstanden die kuriosesten Konzepte, mit überraschend großem Potenzial.

 

Eine Geschäftsidee made with Lego
Eine Geschäftsidee made with Lego

Alle Fotos von Theresa Ries

 

Das Handbuch für StartUps, das sollten Sie lesen!

„… das beste Buch zum Thema Startup-Gründung was ich je gelesen habe, was besonders an dem hohen Bezug zur Praxis liegt.“ – My Business Blog

 

Wie wir wissen, ist ein Startup keine Miniaturausgabe eines etablierten Unternehmens, sondern eine temporäre, flexible Organisation auf der Suche nach einem nachhaltigen Geschäftsmodell. Diese Erkenntnis liegt dem Handbuch für Startups zugrunde und macht das Buch „Startup Owner´s Manual: The Step-By-Step Guide for Building a Great Company” zu DEM wertvollen Begleiter für alle Gründerinnen und Gründer. Doch auch Nicht-Gründer können durch das Lesen dieses Buches für sich und ihre Arbeit großen Gewinn schöpfen. Steve Blank und Bob Dorf schrieben das Manual bereits im Jahre 2012 – heutzutage wird es als eines der Standardwerke für Entrepreneur weltweit gesehen und ist auch im Masterstudium Intra- und Entrepreneurship (tech) ein wichtiges Werk.

Doch was kann das Buch?

Durch sein Schritt-für-Schritt-Vorgehensmodell sichert es einen strukturierten Gründungsprozess. Dazu schafft das Buch (durch die Verknüpfung des Lean-Ansatzes, der Customer Development Prinzipien sowie von Konzepten wie Design Thinking) genau auf die Bedürfnisse von Gründerinnen und Gründer einzugehen. Plus: Es bietet als Alternative Anleitungen für physische und digitale Märkte an und ist so auch ideal für Corporate Startups und Spin-offs. Dies ist noch nicht alles! Neben seiner umfassende Inhaltliche Vielfalt, bietet es mehr als 40 hilfreiche Checklisten.

Deutsche Ausgabe

Seit September 2014 können wir hier in Deutschland eine deutsche Übersetzung mit dem Titel „Das Handbuch für StartUps“ erwerben. Prof. Nils Högsdal (Professor für Entrepreneurship an der Hochschule der Medien) und der Entrepreneur Daniel Bartel haben hier bei der Übersetzung fachlich unterstützt. Speziell für Deutschland gibt es dazu sieben exklusive deutsche Case-Studies von Startups wie Simpleshow oder von Corporate Startups wie CAR2GO. Wer an diesen interessiert ist, sollte sich überlegen die deutsche Version zu kaufen.

Unser Fazit

Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für alle deutschen Gründerinnen und Gründer, sei es das amerikanische Original „Statup Owner´s Manual: The Step-By-Step Guide for Building a Great Company” oder die deutschsprachige Ausgabe „Das Handbuch für StartUps“. Wer sich einlesen möchte, kann hier das deutsche Vorwort sowie Kapitel 1 und 2 lesen oder hier als PDF herunterladen.

The Hard Thing About Hard Things

Der US-Amerikanische Unternehmer Ben Horowitz wurde 1966 in London geboren. Er absolvierte – wie könnte es anders sein – ein Computer Science Studium. Jedoch nicht in Stanford, sondern an der Columbia University sowie der UCLA.

Nach dem Masterabschluss begann er seine Karriere als Engineer beim Computerhersteller Silicon Graphics. Wenige Jahre später heuerte er als einer der ersten Mitarbeiter bei Netscape an, dem Unternehmen, welches den ersten kommerziell erfolgreichen Webbrowser entwickelte. Sein Vorgesetzter war dabei ein gewisser Marc Andreessen, welcher in seiner weiteren Karriere noch eine große Rolle spielen sollte.

51rfw4jbqtlNach dem Verkauf von Netscape an AOL in 1998 arbeitete Horowitz dort für kurze Zeit als Vice President of eCommerce, bevor er gemeinsam mit Andreessen sein erstes eigenes Unternehmen Loudcloud, einen IT-Management-Softwareanbieter (später Opsware), gründete.

Im März 2001, ca. ein Jahr nach Platzen der DotCom-Blase, ging das Unternehmen an die Börse. Nach einigen Höhen und Tiefen, einer Übernahme und der Umbenennung in Opsware, sowie eines rapiden Wachstums auf über 500 Mitarbeiter, wurde das Unternehmen 2007 schließlich für rund 1,6 Milliarden US-Dollar an Hewlett-Packard verkauft.

Doch auch nach diesem Geschäftsabschluss sollten sich die Wege von Horowitz und Andreessen nicht trennen. 2009 gründeten die beiden gemeinsam die Venture-Capital-Gesellschaft Andreessen Horowitz (kurz a16z), welche mit Investments in u. A. Skype, Facebook, Groupon, Twitter, Instagram in Zynga als eine der erfolgreichsten weltweit gilt.

Kurz nach der Gründung begann Horowitz außerdem mit dem Bloggen. Auf seiner Homepage bloggte der HipHop-Fan von 2010-2015 regelmäßig über Management-Themen, Technologie und das Silicon Valley. Oftmals werden seine Beiträge dabei von Songtexten seiner favorisierten Rapsongs eingeleitet. Auch sein Lieblingsbuch High Output Management des Intel-Gründers Andy Grove wird mehrmals genannt.

In seinem Buch The Hard Thing About Hard Things: Building A Business When There Are No Easy Answers (auf Deutsch: Wenn es hart auf hart kommt: Schwierige Management-Situationen und wie man sie meistert) greift er schließlich die wichtigsten Themen und Beiträge aus seinem Blog auf, überarbeitet und vertieft diese. Den Leser erwarten wertvolle Managementratschläge, welche Horowitz in seiner langen Karriere als Unternehmer sammeln konnte. Für angehende Gründer, Technologie- und Management-Interessierte und auch HipHop-Fans absolute Pflichtlektüre und eine klare Kaufempfehlung.

Das Buch ist auf Englisch und auf Deutsch bei den einschlägigen Onlinehändlern (auch als eBook) sowie in jeder gut sortierten Buchhandlung erhältlich.

Kontaktstudium Entrepreneurship Slider
Jetzt schon ins Studium einsteigen: Neue Kontaktstudienmodule!

Ab Juli finden neue Kontaktstudienmodule an der HdM statt, die einen Einblick in den Masterstudiengang bieten. Die Bewerbung ist ab sofort möglich!

Wer sich für den Studiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) interessiert und ab Herbst in das Studium einsteigen möchte, kann bereits jetzt zwei Kontaktstudienmodule belegen und hineinschnuppern. Gleichzeitig haben alle, die sich in speziellen Themen weiterbilden möchten, die Möglichkeit, die Module als Weiterbildung zu buchen. Angeboten werden das Modul „Advanced Finance“ und bereits zum zweiten Mal das Modul „Design Thinking und Business Model Generation“ statt.

Die Module sind Teil des Kontaktstudiums Entrepreneurship, das an der HdM stattfindet und sich an alle Interessierten mit Hochschulabschluss und mind. einem Jahr Berufserfahrung richtet.

Auf dem Programm stehen:

  • Das Modul „Advanced Finance“ mit Prof. Dr. Högsdal am vermittelt Ihnen umfassendes Wissen rund um die Finanzierung von Innovationen, insbesondere zur Investitionsrechnung, zu Finanzierungsformen sowie zur Unternehmensbewertung und -besteuerung. Termine: 21.-23. Juli 2016 von 09.00-17.30 Uhr sowie Teilnahme an einem der folgenden Termine (ganztägig): 23. September oder 14. Oktober 2016
  • Im Modul „Von der Idee zum Geschäftsmodell – Design Thinking und Business Model Generation“ lernen Sie, wie man sein Innovations- und Kreativitätspotenzial entfacht und sein Angebot am tatsächlichen Kundenbedarf ausrichtet. Termine: 28./29. Oktober und 02./03. Dezember von 09.00-17.30 Uhr

Alle Module können nach einer Prüfung mit einem Hochschulzertifikat (ECTS) abgeschlossen werden. Die erworbenen ECTS können nach Zulassung zum Masterstudiengang auf diesen angerechnet werden.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie auf der Kontaktstudienseite unter www.e-education.center