Start-up-Gipfel Baden-Württemberg
(Foto: startup-stuttgart.de)
(Foto: startup-stuttgart.de)

Am 14. Juli war es soweit: Auf der Landesmesse in Stuttgart luden die Stadt Stuttgart und Startup Stuttgart e.V. zum  Startup-Gipfel Baden-Württemberg ein. Auch der Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship war vor Ort und kam mit zahlreichen Interessenten ins Gespräch.

In anregender Unterhaltung mit Gründern, Gründungsinteressierten, Innovationsaffinen und  Neugierigen erfuhren wir mehr über ihre Geschäftsideen und ihren beruflichen Werdegang. Zugleich informierten über unseren Masterstudiengang und die angebotenen Module. In diesem Zusammenhang brachte eine Interessentin die hohe Relevanz des Moduls System Dynamics auf den Punkt: „Wenn mehr Menschen die Prinzipien von System Dynamics verstehen und anwenden würden wäre die Welt besser.“

Eröffnung des Start-up-Gipfels BW

Der Rahmen, in welchem sich der Studiengang präsentierte, war riesig. Über 2.600 Teilnehmer wurden mit einer Eröffnungsrede von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Empfang genommen. „Nirgendwo sonst werden jetzt schon mehr Patente pro Einwohnerin und Einwohner angemeldet als in Baden-Württemberg. Nirgendwo sonst wird – gemessen am Bruttoinlandsprodukt – so viel in Innovationen investiert. Und nirgendwo sonst arbeitet ein so hoher Anteil der Beschäftigten in forschungsintensiven Industriezweigen“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Nicole Hoffmeister-Kraut ergänzt in einem Interview: „Mit ,Start-up BW‘ professionalisieren wir unsere Gründungsförderung – von der Schule über Acceleratoren und Finanzierung bis zur Existenzfestigung junger Unternehmen. Wir sind ein Gründungsland mit Tradition und Impulsgeber für die Start-up-Szene der Zukunft. Unsere Landeskampagne ,Start-up BW‘ kommt genau zur richtigen Zeit.“ Die Aufgabe der Landeskampagne Start-up BW sei es deshalb, die regionalen Start-up-Landschaften und die Stärken Baden-Württembergs insgesamt als Start-up-Standort verstärkt zu bündeln und dessen Attraktivität national wie international sichtbarer zu machen. Unter anderem hat das Wirtschaftsministerium eine neue Internetplattform unter dem Link www.startupbw.de veröffentlicht. Des Weiteren wurde ein Maßnahmenpaket erarbeitet mithilfe dessen die Start-up-Aktivitäten im Land über verschiedenste Wege unterstützt werden sollen.

Kennenlernen und Netzwerken

Im Fokus des Start-up-Gipfels BW stand das Netzwerken und Austauschen der Teilnehmer. Von Start-up-Finanzierer, Gründungsexpertinnen und -experten aus Kammern, Verbänden und öffentlicher Hand über Manager von Acceleratoren, Inkubatoren, Co-Working-Spaces bis hin zu Hubs, Boot Camps sowie Gründer- und Technologiezentren waren aus dem Start-up Szene vor Ort.

Die neun Start-up-Regionen des Landes waren in Halle 5 der Messe vertreten. Sie präsentierten ihre Start-ups in Kurzvorträgen. Auf einer zehnten Insel standen über 30 Landeseinrichtungen und Landesinitiativen den Start-ups in Fragen zu fachspezfischem Know-How, Zuschussprogrammen und Finanzierungsmöglichkeiten beratend zur Seite. Ein „Playground“ lud zum Testen und Ausprobieren von Start-up-Innovationen aus Baden-Württemberg ein. Eine große Bandbreite an technischen Erfindungen waren vertreten – von Virtual Reality-Anwendungen bis zu Bike-Innovationen.

Nachmittags fand eine Start-up-Party im Innenhof der Messe mit Musik und Gründerpitches statt.

(Quelle: https://wm.baden-wuerttemberg.de)