Monat: Dezember 2017

Das Richtige gründen: Werkzeugkasten für Unternehmer – Von der Idee zum tragfähigen Geschäftsmodell
(Quelle: das-richtige-gruenden.de)
(Quelle: das-richtige-gruenden.de)

Etwas gründen, was Sinn und Nutzen stiftet, etwas, was in dieser Art noch nicht da war. Das ist wohl die Intention mit welcher Gründer an die Entwicklung einer Geschäftsidee gehen. Im Januar 2017 veröffentlichte Patrick Stähler sein Buch: „Das Richtige gründen. Werkzeugkasten für Unternehmer“. Die Lektüre bietet einen guten Einstieg in die Gründerszene. Stähler leitet die Lesenden durch einen Werkzeugkasten, um diese an die Entwicklung eines Geschäftsmodells heranzuführen. Begrifflichkeiten wie die Kundenanalyse, das Marktverständnis, die Ideenentwicklung und das Prototyping bis hin zur Identifikation des passenden Geschäftsmodells werden thematisiert. Anhand dessen lernen die Lesenden ihre Überlegungen zu ihrem Geschäftsmodell zu reflektieren, weiterzuentwickeln und nachzujustieren. Gespickt von unterhaltenden und praxisnahen Beispielen wird das Buch zu einer angenehmen Lektüre. Auch die Aufmachung des Buchs spricht für sich. Eine große Schrift mit kurzen Texten bieten ausreichend Weißraum zum Notieren, Mitdenken und Visualisieren. Ein großes Plakat und eine Geschäftsmodellkarte unterstützen den Arbeitsprozess. Auch weit nach vollzogener Gründung ist Stählers Buch ein wahrer Geheimtipp.

 

 

 

Sprint: Wie man in nur fünf Tagen neue Ideen testet und Probleme löst
Sprint: Wie man in nur fünf Tagen neue Ideen testet und Probleme löst (Foto: amazon.de)
Sprint: Wie man in nur fünf Tagen neue Ideen testet und Probleme löst (Foto: amazon.de)

Projekte treten durch unendliche Diskussionen und Meetings viel zu oft auf der Stelle. Ideen kommen nicht voran und Probleme bleiben ungelöst. Der Entwickler Jake Knapp entwickelte einen Prozess bei Google, um innerhalb von fünf Tagen Ideen zu testen und Probleme zu lösen. Knapp beschreibt das Ganze so:“ Sprints bieten einen Weg, mit dem sich große Probleme lösen und neue Ideen testen lassen, mit dem sich generell mehr erledigen lässt, und das auch noch in wesentlich kürzerer Zeit als zuvor. „In seinem Buch „Sprint: Wie man in nur fünf Tagen neue Ideen testet und Probleme löst“ beschreibt Knapp mit den Autoren John Zeratsky und Braden Kowitz seinen entwickelten Prozess des Sprints. Gemeinsam haben die drei mehr als 100 Sprints in Firmen aus verschiedensten Branchen durchgeführt.

Innerhalb des Buchs werden die Lesenden Schritt für Schritt an den Prozess des Sprints herangeführt. Die Definition der Problemstellung, die Zusammensetzung des Teams sowie die Umsetzung des Sprints werden von den Autoren ausführlich beschrieben. Mithilfe von anschaulichen Beispielen, Skizzen und Fotos wird der Prozess transparenter und inspiriert zum Ausprobieren.