Monat: Februar 2018

Station F – der größte Startup Campus der Welt
Bild: goo.gl/rj5Cc1

Im Sommer 2017 hat Station F, der größte Startup Campus der Welt in Paris, seine Tore für Gründer, Gründerinnen und Gründungsinteressierte geöffnet.
Station F hat in einer ehemaligen Bahn-Lagerhalle in Paris ein vollständiges Ecosystem mit Entrepreneuren, Investoren und Startup Programmen aufgebaut. Dazu zählen über 34.000 Quadratmeter Nutzungsfläche, die effizient in Arbeitsplätze, Event Bereiche, einem Makerspace, einem Restaurant und vielen weiteren Bereichen umgewandelt wurde. Für 2018 sind zusätzlich Wohngebäude in der Nähe von Station F geplant, die eine Kapazität von bis zu 100 Apartments bietet. Gründer haben dadurch die Möglichkeit, ihre Anfahrtszeiten zu verkürzen und sich dem Aufbau ihres Betriebes zu widmen.

Das Founders Programm
Station F bietet unterschiedliche Programme an, die für jeden individuell zugeschnitten sind. Einerseits gibt es das sog. Founders Program. Dieses Programm ist für Startups entwickelt, die sich noch in der Frühphase ihrer Gründung befinden. Hier bekommt man die Möglichkeit für 195€ im Monat einen privaten Schreibtisch im Gebäude von Station F zu mieten. Zusätzlich erhält man Zugang zu allen Startup spezifischen Ressourcen, einem großen Network an Gründern und kann an den von Station F organisierten Campus Events mit anderen Entrepreneuren teilnehmen.
Um sich für dieses Programm bewerben zu können, muss man sich mit seinem Startup in der Frühphase befinden und Vollzeit dafür arbeiten. Es müssen zusätzlich KPIs oder ein geprüftes Konzept vorgelegt werden. Sobald diese Bedingungen erfüllt sind, kann man sich jeder Zeit auf ihrer Website für dieses Programm bewerben.

Das Fighters Programm
Neben dem Founders Program bietet Station F auch das Fighters Program an. Dieses ermöglicht Gründern, die keine guten Startbedingungen und Voraussetzungen für die Gründung ihres Startups haben kostenlosen Zugang zu allen Vorteilen des Founders Program. Die komplexen Voraussetzungen können hierbei in einem schwierigen persönlichen Hintergrund liegen oder beispielsweise in der Flucht aus einem anderen Land. Für dieses Programm werden also keine speziellen Qualifikationen benötigt, die Gründer müssen hier Kampfgeist zeigen. Allerdings müssen auch hier KPIs oder ein Konzept vorgelegt werden, das Startup sollte sich in der Frühphase befinden und die Gründer müssen Vollzeit in ihrem Startup arbeiten. Zusätzlich liegt die Mindestverpflichtung in diesem Programm bei mindestens einem Jahr, auch hierfür kann man sich ebenfalls online auf der Website von Station F bewerben.

Membership Fee
Zuletzt bietet die Organisation noch eine zusätzliche Option an, die Membership Fee. Diese Möglichkeit kostet 900€ im Jahr pro Person. Dafür erhält man 5 Tage pro Monat Zugang zu Station F. Hierfür werden keine gesonderten Bedingungen benötigt.

Programme Extern
Die Startup Programme in Station F begrenzen sich allerdings nicht nur auf die vom Unternehmen angebotenen, es gibt zusätzlich geförderte Programme die direkt von anderen, großen Firmen gesponsert werden. Zum Beispiel die Startup Garage von Facebook oder das Media Lab von Accelerator. Diverse weitere Startup Programme sollen Gründern helfen Unterstützung in Bereichen zu erlangen die speziell für Ihr Unternehmen zugeschnitten und passend sind.

Services
Die Unterstützung den Gründern in Station F angeboten wird, wird fortwährend ausgeweitet. Zusätzlich zu den Programmen, erhalten Station F Mitglieder besondere Angebote und Services von unterschiedlichsten Unternehmen. Dazu zählen Airbnb, Github oder auch Evernote. Ebenso gibt es in Station F ein sogenanntes Tech Lab. Dort hat jedes Startup die Möglichkeit, Prototypen aller Art zu bauen und sich von Experten beraten zu lassen.

Fazit
Die Mitgliedschaft bietet für Gründer und Gründerinnen aller Art und aller persönlichen Hintergründe die Möglichkeit, ihr Startup zu entwickeln und zu fördern. Station F legt insbesondere großen Wert darauf, allen Gründern die gleichen Voraussetzungen bieten zu können, insbesondere wenn es an finanziellen Mitteln fehlen sollte. Jeder soll hier die Möglichkeit haben, in den Bereich der Entrepreneure einzusteigen und seine Ideen und Visionen entwickeln zu können.

Einblick ins Studium
Bild: Carolin Wurst

Persönlich, Fördernd, Individuell, so beschreibt Carolin Wurst den Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship. Sie befindet sich derzeit noch in den Endzügen des ersten Semesters und hat sich mit uns über ihren Studiengang unterhalten. Ob im Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship wirklich Technologie auf Gründergeist trifft und welche Tipps und Tricks Sie für kommende Master-Studienanfänger hat, können Sie in dem ganzen Interview nachlesen.

Wie alt bist du?
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Wo wohnst du bzw. kommst du ursprünglich aus Stuttgart?
Ich wohne in Stuttgart-Süd, in der Nähe vom Erwin-Schöttle-Platz. Ursprünglich komme ich aus Ludwigsburg und bin somit aus der Region.

Welche Fachrichtung hast du in deinem Bachelor-Studium studiert?
Ich habe Werbung und Marktkommunikation an der Hochschule der Medien studiert. Dabei war ich ein Semester in den Niederlanden und habe Vorlesungen zu Eventmanagement besucht.

Wie hieß das Thema deiner Abschlussarbeit (Bachelor)?
Eine Bewertung des historisch-gesellschaftlichen Generationenbegriffs als psychographisches Zielgruppenmerkmal.

Wann hast du dein Masterstudium begonnen?
Im Wintersemester 2017.

In welchem Unternehmen arbeitest du parallel zu deinem Studium?
Ich bin Junior Strategist bei Liganova in Stuttgart-West.

Warum hast du dich für den Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship entschieden?
Die Inhalte interessieren mich privat, aber auch beruflich passen die Inhalte sehr gut zu meinen Aufgaben. Ich muss ständig unternehmerisch denken und entwickle Ideen und Strategien in verschiedensten Bereichen für unsere Kunden. Dafür muss ich immer über Neuerungen informiert sein und sie bewerten können. Dabei sind technische Themen natürlich relevant. Am Point of Sale muss die Lücke zwischen der digitalen und physischen Welt geschlossen werden, das beeinflusst fast alle meine Projekte.

Trifft hier Technologie wirklich auf Gründergeist?
Da ich im ersten Semester bin, kann ich dazu noch nicht viel sagen. Den Gründergeist spüre ich auf jeden Fall und in der Vorlesung System Dynamics haben wir die ersten Berührungspunkte mit technologischen Themen gehabt.

Welche Vorteile siehst du in diesem berufsbegleitenden Studiengang?
Obwohl ich wieder studiere, kann ich mich weiterhin in meinem Beruf entwickeln und Praxiserfahrung sammeln. Dadurch verändert sich die Lern-Motivation, da ich einige theoretische Inhalte direkt in den Berufsalltag integriere. Die Abwechslung zwischen Studium und Beruf finde ich außerdem angenehm.

Beschreibe den Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship in drei Worten?
persönlich, fördernd, individuell

Für welche Module hast du dich im Zuge deines Studiums entschieden und warum?
Da ich im ersten Semester bin, habe ich bisher nur vier Module belegt: Entrepreneurship 1+2, Business Development, System Dynamics und Produktentwicklung. Die Organisatoren des Studiengangs empfehlen den Studenten eines Semesters, zu Beginn des Studiums dieselben Vorlesungen zu belegen, um eine Gemeinschaft aufzubauen.

Wie eng ist der Kontakt zu deinen Kommilitonen, in Hinblick auf die geringe Anzahl an Präsenzterminen (20%)?
Der Kontakt ist überraschend eng. Durch die Präsenztage haben wir uns schnell kennengelernt und Kontaktdaten ausgetauscht.

Wie laufen die online-basierten Lernphasen ab?
Auf der elektronischen Lernplattform werden Aufgaben für die Online-Phase veröffentlicht. Diese müssen zum Teil fristgerecht eingereicht werden, oder bei der nächsten Präsenzveranstaltung präsentiert werden. Außerdem werden die bereits besprochenen Folien bereitgestellt, die eigenständig nachgearbeitet werden sollten.

Hast du trotz Studium und Job noch genug Freizeit?
Es ist wichtig, eine gute Balance zwischen Arbeitszeit, Studium und Freizeit zu finden. Ich habe meine Arbeitszeit auf 80% reduziert und dafür 24 ETCS, anstatt der regulären 15 ECTS belegt und komme damit gut zurecht.

Was würdest du Studieninteressierten für den Master Intra- und Entrepreneurship gerne mitteilen?
Bisher finde ich das Studium sehr interessant. Die Inhalte sind fordernd und kratzen nicht nur an der Oberfläche. Den Kontakt zur Hochschule, zu den Professoren und den Kommilitonen sehe ich als sehr eng an. Das kann ein Vorteil gegenüber einem Fernstudium sein.

Hast du Tipps und Tricks für kommende Master-Studienanfänger?
Unterschätzt den Aufwand nicht und lernt regelmäßig. Es kann anstrengend sein neben dem Berufsalltag zu lernen. Um trotzdem am Ball zu bleiben, plane ich mir an manchen Abenden und am Wochenende feste Lernzeiten ein.

Vielen Dank an Carolin für das Interview und den interessanten Einblick in ihren Studienalltag!
Hier gehts zum Artikel der HdM über das Interview: https://www.hdm-stuttgart.de/view_news?ident=news20180209114300

Social Innovation Summit Stuttgart
Bild: http://sisummit.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_9993.jpg

Es ist wieder soweit, am 9-10 März findet der Social Innovation Summit im Wizemann Space in Stuttgart statt. Der Social Innovation Summit grenzt sich bewusst von herkömmlichen Konferenzen über Technologie, Digitalisierung, Startups oder Business jeder Art ab. Der Schwerpunkt dieses Zusammenkommens liegt auf der Verwendung von Technologien, Konzepten und Lösungen, um eine bessere Welt zu gestalten.

Um sich einen Platz bei dem Social Innovation Summit zu sichern, müssen hierfür im Voraus Tickets erworben werden. Die Preisspanne dieser reicht von 45€ für Studenten, 90€ für ein reguläres Ticket (für Privatpersonen und Freelancer) und 250€ für ein Corporate Ticket (für Repräsentanten von Unternehmen und Organisationen). Snacks und Wasser sind für alle kostenfrei im Ticketpreis mit inbegriffen.

Inhaltlich umfasst das Programm diverse Diskussionen, wie Projekte finanziert oder digitale Routen für Social Innovation geschaffen werden können. Darüber hinaus werden Top Unternehmer aus der Politik oder Business inspirierende Reden halten und Einblick in Ihren Arbeitsbereich geben.

Da viele der Diskussionen und Workshops eine begrenzte Teilnehmerzahl haben, sollten Sie sich auf der Homepage des Social Innovation Summit registrieren und sich eine der begehrten Tickets sichern und Ihr persönliches Programm zusammenstellen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Unter folgendem Link gelangen Sie zur Homepage des Social Innovation Summit und können sich über das Programm und vieles weitere genauer informieren: http://sisummit.de/

CERIecon Startup Finale
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Die besten Startups Europas im Wettbewerb – „Pitch and Play Time“ in Stuttgart
Es ist soweit: Die erste SANDBOX-Kohorte neigt sich dem Ende zu und findet ihren krönenden Abschluss im „Pitch & Play Time. 1st CERIecon Startup Finals“, deren Ausrichter das HdM Startup Center gemeinsam mit der WRS ist.

Junge Unternehmensgründer aus ganz Europa werden in Stuttgart gegeneinander antreten und ihre Geschäftsideen vor einer Jury präsentieren. Den Siegern winkt eine Förderung inklusive kostenloser Arbeitsräume. Aus der Region Stuttgart sind zwei Startups nominiert: ScreenInk Studios und deinklub.
Insgesamt 16 Startups werden ab dem 22. Februar 2018 in Stuttgart gegeneinander antreten. Die besten vier kommen am 23. Februar in das Finale. Die 16 Teams sind als beste Teilnehmer aus sieben europäischen Regionen hervorgegangen. Sie haben zuvor eine sechsmonatige Qualifizierung in speziellen Co-Working-Spaces, sogenannten Playparks, durchlaufen. Die Playparks befinden sich in Bratislava/Slowakei, Brno/Tschechien, Krakau/Polen, Rijeka/Kroatien, Venetien/Italien, Wien/Österreich und Stuttgart. Sie sind im Rahmen des EU-Projekts Ceriecon (Central Europe Regional Innovation Ecosystems Network) entstanden.
Die beiden Nominierten aus der Region Stuttgart, deinklub und ScreenInk Studios, sind in den Kategorien „Social Innovation“ beziehungsweise „Economic Innovation“ nominiert. ScreenInk Studios wollen Virtual Reality Games mit erzählerischem Fokus produzieren, deinklub möchte die Außendarstellung von Amateursportvereinen professionalisieren und zukunftsfest machen (Hierzu haben wir erst kürzlich mit den Gründern ein sehr interessantes Interview geführt, dass Sie unter folgendem Link finden können: https://innovative-entrepreneurship.de/2018/01/29/startup-im-fokus-deinklub/).
Beide Teams wurden im Playpark der Region Stuttgart, der an der Hochschule der Medien (HdM) angesiedelt ist, gefördert und haben sich im regionalen Vorentscheid für das Finale qualifiziert.

Wir erwarten kreative Pitches der Finalisten, spannende Impulsvorträge von Nathalie Schaller, Gründerin von [eyd] clothing und Niklas Dorn, Gründer von Filestage und viele Möglichkeiten zum Netzwerken. Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt sein, die Veranstaltungssprache ist Englisch.

Markieren Sie sich also noch heute den 23. Februar in ihrem Kalender und unterstützen Sie die Stuttgarter Teams vor Ort im CERIecon Startup Finale. Eine Anmeldung unter https://inopai.com/webform/D6ztGA4qp3aSIix5/ ist aufgrund der begrenzten Platzzahl im Theaterhaus bis zum 15. Februar dringend erforderlich und verbindlich.

Sandbox Bewerbungsschluss
Bild: https://startupcenter-stuttgart.de/wp-content/uploads/2016/03/sandbox-main-teaser.jpg

Im April geht die Sandbox – der Accelerator für Gründungen aus der Kreativwirtschaft – in die zweite Runde. Das sechsmonatige Programm bietet ein Training und stellt ein Netzwerk zu Mentoren, Startups und Branchenpartnern zur Verfügung. Zusätzlich wird im neuen Coworking-Space „Playpark“ ein kostenloser Arbeitsplatz für die Dauer von sechs Monaten zur Verfügung gestellt.

Bis zum 15. Februar können sich Einzelpersonen oder Teams mit einer innovativen Geschäftsidee aus allen Bereichen der Kreativwirtschaft (Musikwirtschaft, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Buchmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt, Software-/ Games- Industrie, Architekturmarkt, Darstellende Künste, Designwirtschaft, Kunstmarkt) um einen Platz bewerben. Die Teilnahme am Programm ist kostenlos und berufs- und studienbegleitend möglich. Die Bewerbung erfolgt über die Website: https://startupcenter-stuttgart.de/sandbox

Die Sandbox startet mit einem umfangreichen Training. Experten aus der Praxis vermitteln den Gründern in Seminaren und Workshops unternehmerisches Wissen sowie praktische Tipps zur Entwicklung und Umsetzung der eigenen Geschäftsidee. Um die bloße Idee zu einem tragfähigen Geschäftsmodell werden zu lassen, erhalten alle Teams zusätzliche Unterstützung von Mentoren. Sie stehen den Gründern in der Ausarbeitung des Geschäftsmodells beratend zur Seite, vermitteln Branchenwissen und Kontakte.

Neben Training und Mentoring spielt Internationalisierung eine wichtige Rolle in der Sandbox. Durch die Teilnahme an einem Austauschprogramm mit Gründerteams aus anderen EU-Regionen und durch die Qualifizierung für einen internationalen Pitch-Wettbewerb im September 2018, erhalten die Stuttgarter Teams Einblicke in die Gründerszenen der Partnerregionen und werden Teil eines europäischen Startup-Netzwerks.

Warten Sie also nicht lange und setzen Sie noch heute den ersten Schritt für Ihre Geschäftsidee und bewerben Sie sich für das Sandbox Programm.
Weitere Informationen zur Sandbox und zur Bewerbung finden Sie unter: https://startupcenter-stuttgart.de/sandbox