Einblick ins Studium

Einblick ins Studium
Bild: Carolin Wurst

Persönlich, Fördernd, Individuell, so beschreibt Carolin Wurst den Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship. Sie befindet sich derzeit noch in den Endzügen des ersten Semesters und hat sich mit uns über ihren Studiengang unterhalten. Ob im Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship wirklich Technologie auf Gründergeist trifft und welche Tipps und Tricks Sie für kommende Master-Studienanfänger hat, können Sie in dem ganzen Interview nachlesen.

Wie alt bist du?
23

Wo wohnst du bzw. kommst du ursprünglich aus Stuttgart?
Ich wohne in Stuttgart-Süd, in der Nähe vom Erwin-Schöttle-Platz. Ursprünglich komme ich aus Ludwigsburg und bin somit aus der Region.

Welche Fachrichtung hast du in deinem Bachelor-Studium studiert?
Ich habe Werbung und Marktkommunikation an der Hochschule der Medien studiert. Dabei war ich ein Semester in den Niederlanden und habe Vorlesungen zu Eventmanagement besucht.

Wie hieß das Thema deiner Abschlussarbeit (Bachelor)?
Eine Bewertung des historisch-gesellschaftlichen Generationenbegriffs als psychographisches Zielgruppenmerkmal.

Wann hast du dein Masterstudium begonnen?
Im Wintersemester 2017.

In welchem Unternehmen arbeitest du parallel zu deinem Studium?
Ich bin Junior Strategist bei Liganova in Stuttgart-West.

Warum hast du dich für den Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship entschieden?
Die Inhalte interessieren mich privat, aber auch beruflich passen die Inhalte sehr gut zu meinen Aufgaben. Ich muss ständig unternehmerisch denken und entwickle Ideen und Strategien in verschiedensten Bereichen für unsere Kunden. Dafür muss ich immer über Neuerungen informiert sein und sie bewerten können. Dabei sind technische Themen natürlich relevant. Am Point of Sale muss die Lücke zwischen der digitalen und physischen Welt geschlossen werden, das beeinflusst fast alle meine Projekte.

Trifft hier Technologie wirklich auf Gründergeist?
Da ich im ersten Semester bin, kann ich dazu noch nicht viel sagen. Den Gründergeist spüre ich auf jeden Fall und in der Vorlesung System Dynamics haben wir die ersten Berührungspunkte mit technologischen Themen gehabt.

Welche Vorteile siehst du in diesem berufsbegleitenden Studiengang?
Obwohl ich wieder studiere, kann ich mich weiterhin in meinem Beruf entwickeln und Praxiserfahrung sammeln. Dadurch verändert sich die Lern-Motivation, da ich einige theoretische Inhalte direkt in den Berufsalltag integriere. Die Abwechslung zwischen Studium und Beruf finde ich außerdem angenehm.

Beschreibe den Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship in drei Worten?
persönlich, fördernd, individuell

Für welche Module hast du dich im Zuge deines Studiums entschieden und warum?
Da ich im ersten Semester bin, habe ich bisher nur vier Module belegt: Entrepreneurship 1+2, Business Development, System Dynamics und Produktentwicklung. Die Organisatoren des Studiengangs empfehlen den Studenten eines Semesters, zu Beginn des Studiums dieselben Vorlesungen zu belegen, um eine Gemeinschaft aufzubauen.

Wie eng ist der Kontakt zu deinen Kommilitonen, in Hinblick auf die geringe Anzahl an Präsenzterminen (20%)?
Der Kontakt ist überraschend eng. Durch die Präsenztage haben wir uns schnell kennengelernt und Kontaktdaten ausgetauscht.

Wie laufen die online-basierten Lernphasen ab?
Auf der elektronischen Lernplattform werden Aufgaben für die Online-Phase veröffentlicht. Diese müssen zum Teil fristgerecht eingereicht werden, oder bei der nächsten Präsenzveranstaltung präsentiert werden. Außerdem werden die bereits besprochenen Folien bereitgestellt, die eigenständig nachgearbeitet werden sollten.

Hast du trotz Studium und Job noch genug Freizeit?
Es ist wichtig, eine gute Balance zwischen Arbeitszeit, Studium und Freizeit zu finden. Ich habe meine Arbeitszeit auf 80% reduziert und dafür 24 ETCS, anstatt der regulären 15 ECTS belegt und komme damit gut zurecht.

Was würdest du Studieninteressierten für den Master Intra- und Entrepreneurship gerne mitteilen?
Bisher finde ich das Studium sehr interessant. Die Inhalte sind fordernd und kratzen nicht nur an der Oberfläche. Den Kontakt zur Hochschule, zu den Professoren und den Kommilitonen sehe ich als sehr eng an. Das kann ein Vorteil gegenüber einem Fernstudium sein.

Hast du Tipps und Tricks für kommende Master-Studienanfänger?
Unterschätzt den Aufwand nicht und lernt regelmäßig. Es kann anstrengend sein neben dem Berufsalltag zu lernen. Um trotzdem am Ball zu bleiben, plane ich mir an manchen Abenden und am Wochenende feste Lernzeiten ein.

Vielen Dank an Carolin für das Interview und den interessanten Einblick in ihren Studienalltag!
Hier gehts zum Artikel der HdM über das Interview: https://www.hdm-stuttgart.de/view_news?ident=news20180209114300

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