Monat: April 2018

EBMC
Bild: https://goo.gl/cwgtCX

EBMC – Entrepreneurial Brains Made On Campus, ein interdisziplinärer Startup Wettbewerb, bei dem Studenten unternehmerisches Denken und Handeln lernen. Der Wettbewerb startete erstmals 2009 und findet nun zum neunten Mal in Kooperation mit Partneruniversitäten aus ganz Europa statt.

 

Vorteile

Die Teilnehmer arbeiten in nationalen und internationalen Teams zusammen und lernen Kreativitäts- und Innovationsmethoden, die sie bei der Entwicklung Ihrer Idee unterstützen sollen. Sie entwickeln und formen ihre Ideen und präsentieren sie schließlich ausgewählten Experten. Auf diese Weise erhalten einen intensiven Einblick in die Welt der Entrepreneure und was es heißt ein eigenes Business zu entwickeln und standfest zu gestalten.

 

Challenge

In den Vorrunden des Wettbewerbs entwickeln die Teams aller Partneruniversitäten grundlegende Ideen mithilfe diverser Kreativitätsmethoden. Die Teilnehmer des diesjährigen EBMC entwickeln Lösungen zu einem kulturellen, sozialen oder ökologischen Problem ihrer Heimatstadt. Dabei sind sie nicht begrenzt, für welche Problemrichtung sie sich schlussendlich entscheiden. Ebenso steht es ihnen frei, inwiefern sie das angedachte Problem lösen wollen, ob Dienstleistung, Produkt oder Projekt, die Teilnehmer sind vollkommen frei in ihrer Entscheidung.

 

Finale

Die Teilnehmer des Wettbewerbs, die es in das Finale geschafft haben, werden im Rahmen des „European Creativity Campus“ am 14. und 15. Juni 2018 bei der WRSS und an der Hochschule der Medien in Stuttgart teilnehmen. Die Teams werden hierbei in neue internationale Gruppen formiert. Die Gewinner des EBMC werden am 15. Juni 2018, im Rahmen einer Siegerehrung nach den finalen Pitches, in Kategorien wie „Most Promising Business Idea“ oder „Best Pitch“ ausgezeichnet.

 

Berufsbegleitend Studieren
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Berufsbegleitend lernen

Berufsbegleitend zu studieren, sich zusätzliches Wissen anzueignen, um den wechselnden Herausforderungen und Anforderungen in der heutigen Arbeitswelt gerecht zu werden ist ein immenser Kraftakt. Doch wie gelingt das Büffeln neben dem Beruf am einfachsten? Auf welche Weise lässt sich der Beruf mit dem Studium am idealsten vereinbaren? Wir haben uns für Sie intensiv mit diesem aktuellen und interessanten Thema auseinandergesetzt.

 

Zu Beginn sollte klar sein, dass ein Studium neben dem Beruf Lernen bei Zeitnot bedeutet. Diese Herausforderung lässt sich jedoch nur durch genaue Planung und Analyse bewältigen. Insbesondere scheint diese Herausforderung unter Führungskräften ein Ausschlusskriterium darzustellen, sich nicht für eine Weiterbildung zu entscheiden. Allerdings steigt vor allem unter Führungskräften der Weiterbildungsbedarf, da diese sich in der immer schneller verändernden Arbeitswelt zurechtfinden und in Konfliktsituationen angemessen reagieren müssen.

 

Bestandsaufnahme

Die Entscheidung für eine Weiterbildung sollte immer unter Berücksichtigung der aktuellen Fähigkeiten und Anforderungen geschehen. Neue Kenntnisse sollten unmittelbar im beruflichen Alltag angewendet werden können, damit sich diese im Gedächtnis verankern können. Weiterbildungen in Themengebieten, die im Unternehmen keine Anwendung finden sind daher nicht zu empfehlen. Aufgrund dessen sollte im Voraus eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Fähigkeiten, Unsicherheiten aber auch des gewünschten beruflichen Werdegangs berücksichtigt werden.

 

Lernen über mehrere Kanäle

In Bezug auf die Lernweise lässt sich kein Erfolgsrezept generalisieren. Letztendlich hängt der Lernerfolg von den persönlichen Vorlieben, dem Zeitumfang aber auch dem Lernbereich ab. Allerdings hat sich häufig ein Mix unterschiedlicher Methoden bewährt, um am effektivsten zu Lernen. Hierzu zählen das Lesen von Fachzeitschriften oder Blogbeiträgen, das Nutzen von E-Learning Angeboten und das Besuchen von Präsenzterminen. Das Zeit- und Selbstmanagement sollte auch hier nicht außer Acht gelassen werden. Damit das Lernen auch neben dem Beruf effektiv funktionieren kann, sollten Zeitfenster gefunden werden, welche sich unkompliziert nutzen lassen können. Hierbei kann das Führen eines Lerntagebuchs hilfreich sein, um das Gelernte zu reflektieren und zu dokumentieren. Diese Reflexion hilft das Erlernte tiefer im Gedächtnis zu verankern und das Lernen somit effektiver zu machen.

 

Programm PE ist Chefsache

Das Programm PE ist Chefsache: Lernen am Fall, versucht die Grundlagen des effektiven Lernens zu vereinbaren. Führungskräfte bearbeiten hier in fünf Modulen individuelle Praxisprojekte zu diversen Themen. Diese können Bereiche wie das Schaffen von Lernspielräumen in Unternehmen, die Steigerung der Lernmotivation von älteren Mitarbeitern und der konkreten Umsetzung umfassen. Die Führungskräfte erarbeiten die Grundlagen gemeinsam, beraten sich und tauschen sich über mehrere Medien aus.

 

Programm s.mile

Dieses Programm versucht die Fragen, was Führungskräfte langfristig weiterbringen kann oder welchen Effekt Weiterbildungen tatsächlich haben können zu beantworten. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine Aktion zu Forschungszwecken. Ausgewählte Führungskräfte können zwei Jahre lang gratis aus 4.600 Weiterbildungen und Veranstaltungen wählen, nebenbei werden sie von einem Coach begleitet, der bei der Lernanalyse, dem Lernprogramm und der Erfolgskontrolle unterstützend wirken soll.

 

Fazit

Berufsbegleitend zu Studieren ist ein Kraftakt, der nicht für jedermann geeignet ist. Für ein effektives Lernen sollten Strategien und Lernanalysen angewendet werden, um aus der Zeit neben dem Beruf das meiste heraus zu holen. Dabei ist eine Bestandsaufnahme im Voraus wichtig, um seinen derzeitigen Wissensstand zu evaluieren und zu erkennen welche Weiterbildung möglich und nötig wäre. Die Auswahl der geeignetsten Lernform schließt sich der Analyse an. Lesen, hören, sehen, der Mix aus mehreren Kanälen steigert bei den meisten die Behaltensleistung. Die Gliederung der Lerninhalte in Oberpunkte, das Lernen in kurzen Einheiten sowie eine regelmäßige Wiederholung des Gelernten soll ebenso helfen Inhalte effektiver im Gedächtnis behalten zu können. Auch Lerntagebücher können diesen Effekt unterstützen. Letztendlich ist es eine individuelle Entscheidung, welche Methoden für einen Einzelnen anwendbar sind oder nicht. Ein berufsbegleitendes Studium ist allemal zu empfehlen, wenn man sich weiterbilden möchte und sich der schnell änderbaren Wirtschaft und Arbeitswelt anpassen will.

 

Quelle: Dilk, A. (2018, März). Besser büffeln. managerSeminare, 28(240), 68-75.