Monat: November 2018

Kick-Off im Intra- & Entrepreneurship (tech) Master

Wir sind in die dritte Runde des Masterstudiengangs Intra- und Entrepreneurship (tech) gestartet und das mit so vielen Erstsemestern wie noch nie!

Am 16. und 17. November 2018 haben wir unsere neuen Master-Studierenden das erste Mal in den Räumlichkeiten der Hochschule der Medien und der Universität Stuttgart Willkommen geheißen. An diesen beiden Tagen sollten die Studierenden einen ersten Eindruck zu Ihrem Studium erhalten, ihre neue Studienumgebung kennenlernen und erste Einblicke in die Module “System Dynamics” und “Entrepreneurship” bekommen.

 

Die Studierenden des Moduls „System Dynamics“ bei Prof. Dr. Meike Tilebein. Foto: Martin Papendieck

 

Der berufsbegleitende Kooperationsstudiengang der Universität Stuttgart und der Hochschule der Medien macht sich damit im dritten Jahr auf in ein Studienabenteuer, bei dem die Themen Innovationsentwicklung und Innovationsmanagement als große Klammer des Studiengangs im Mittelpunkt stehen. Dabei dürfen sich die Studierenden der Unterstützung hochkarätiger Dozenten sicher sein, die ihnen die wichtigsten Grundlagen und Expertenwissen mit unmittelbaren Bezügen zur Praxis vermitteln werden.

Prof. Dr. Meike Tilebein hat die Studierenden am Freitag begrüßtund sie in die Charakteristika von Systemen und die Modellierung mit „System Dynamics“ eingeführt. Am Samstag gab Prof. Dr. Nils Högsdal erste Einblicke sowohl in „Entrepreneurship“ als wissenschaftliche Disziplin als auch Modelle mit denen in diesem Bereich erfolgreich gearbeitet wird.

 

Die Studierenden im Modul „Entrepreneurship“ unter Prof. Dr. Nils Högsdal. Foto: Martin Papendieck

 

Das Newbie-Wochenende zum Beschnuppern, Kennenlernen und Einarbeiten in die ersten Themengebiete unseres Masterstudiengangs war ein gelungener Startund wir wünschen unseren Studierenden weiterhin interessante Diskurse und viel Erfolg in den kommenden Modulen.

 

Blickshift – die nächste Generation der Eye-Tracking-Analyse
Quelle: www.blickshift.com

 

Das Startup „Blickshift“ entwickelt neue Methoden und Werkzeuge, um die Eye-Tracking-Analyse auf ein neues Level zu bringen! Ihre im globalen Vergleich fortschrittlichsten Tools sollen die Interaktion von Mensch und Maschine verbessern und für Bereiche, wie die Automobilindustrie oder Medizintechnik neue Optimierungsmöglichkeiten bieten.

 

1. Welches Konzept steckt hinter Ihrem Startup?

Die Vision von Blickshift ist es, dass in einer Vielzahl von Anwendungsfeldern es in naher Zukunft wichtig sein wird, die visuelle Wahrnehmung von Nutzern auszuwerten. Ein bekanntes Beispiel ist das automatisierte Fahren. Mit Eye-Tracking und den passenden Algorithmen kann beispielsweise Müdigkeit am Steuer erkannt werden. In der virtuellen Realität wird die automatische Auswertung der visuellen Wahrnehmung die User Experience deutlich verbessern. Und mit Augmented Reality am Horizont wird sich der Anwendungsbereich nochmals deutlich erweitern. Die Hardware ist für all diese Anwendungen heute schon vorhanden und wird auch in einem Preisbereich angeboten, der eine Serienanwendung attraktiv macht. Was bisher fehlte, sind die Werkzeuge, mit denen man den aufgenommenen Augenbewegungen einen tieferen Sinn geben kann. Diese Werkzeuge bietet Blickshift an.

 

 

2. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Eye Tracking Software zu entwickeln?

Die Idee von Blickshift basiert auf unseren Forschungsarbeiten am Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme der Universität Stuttgart. Dort haben alle drei Gründer promoviert. Als wir drei uns überlegt haben, wie wir nach unserer Promotion weitermachen könnten, hatten wir die Idee, gemeinsam eine Firma zu gründen. So setzten wir uns dann hin und haben einen klassischen Business-Canvas ausgefüllt, um unsere Stärken zu identifizieren und zu erkennen, welche Kombination unserer Expertise auf eine Marktlücke treffen wird. Das Ergebnis war die Idee, die Analyse von Augenbewegungen durch den Einsatz der sogenannten Visual-Analytics-Methode einen deutlichen Schritt voranzubringen.

 

Quelle: www.blickshift.com

 

3. Was hat es mit dem Namen Ihres Unternehmens „blickshift“ auf sich?

Als Informatiker sind wir bei der Namensfindung sehr strukturiert vorgegangen und hatten uns zunächst Punkte definiert, die uns für unseren Firmennamen wichtig sind. Dabei waren Aspekte wie, dass der Name auch im Englischen eindeutig aussprechbar sein sollte, zeitlos sein und modern klingen sollte. Das Ergebnis nach einem internen Ranking war dann Blickshift – ein Wortspiel aus dem Verlauf des Blicks und einem deutlichen Shift in der Effizienz der Datenauswertung.

 

4. Welche positiven Auswirkungen streben Sie mit Ihrer Technologie an?

Wir adressieren drei Märkte: den Automobilbereich, die Wissenschaft und die Virtual- bzw. Augmented-Reality. Im Automobilbereich bieten wir Werkzeuge an, mit denen die Mensch-Fahrzeug-Interaktion sicherer und komfortabler gestaltet werden kann. Wissenschaftler erhalten mit unseren Produkten einen bisher nicht möglichen Einblick in die kognitiven und perzeptiven Prozesse ihrer Probanden. Am Horizont zeichnet sich der umfangreiche Einsatz von Eye-Tracking in VR- und AR-Brillen ab. Hier reicht das Potential unserer Werkzeuge von der Optimierung der User-Experience bis hin zu möglichen Anwendungen in der Medizintechnik und frühzeitigen Diagnose und damit Heilung von Augenerkrankungen.

 

5. Was hat Ihr Produkt mit künstlicher Intelligenz zu tun?

Unser Produkt basiert auf zwei Methoden: Visualisierungen, mit denen unsere Nutzer übersichtlich ihre in Nutzerexperimenten aufgenommenen Blickdaten darstellen können. Und Analyse-Komponenten, die automatisch Muster in den Blickdaten finden. Diese Kombination heißt Visual-Analytics und erlaubt es unseren Kunden, Algorithmen aus der Künstlichen Intelligenz zu trainieren, optimieren und zu validieren. So setzen wir KI für die Entwicklung von KI ein.

 

6. Wie lautet der USP Ihres Geschäftsmodells?

Der USP unseres Geschäftsmodells definiert sich eindeutig darüber welche Möglichkeiten wir unseren Kunden geben, ihre Daten sehr effizient auszuwerten. Mit unserem Hauptprodukt, Blickshift Analytics, bieten wir die fortschrittlichste Software zur Analyse des Blickverhaltens der Welt an. Das Schöne an unserem Unternehmen finde ich immer wieder, dass diese Lösung nicht aus Kalifornien, sondern aus Baden-Württemberg kommt!

 

Quelle: www.blickshift.com

 

7. Arbeiten Sie hauptberuflich für Ihr Startup?

Ja. Wir verfolgen die Prämisse: Ganz oder gar nicht.

 

8. Welchen Schwierigkeiten sind Ihnen bei dem Aufbau Ihres Startups begegnet?

Rückblickend denke ich, war die größte Herausforderung, dass man auf dem Markt am Anfang unbekannt ist. Man fängt buchstäblich bei Null an. Wir haben schnell gelernt, dass hier Netzwerken das A und O ist, um auf das Potential unserer Produkte aufmerksam zu machen. Die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen oder kleinen Firmen funktioniert als Startup relativ leicht, aber je größer die Firmen werden, umso mehr spielen standardisierte Prozesse eine Rolle. Und diese kosten sehr viel Zeit.

 

9. Welche Botschaft möchtet Sie Neugründern auf den Weg geben?

Nach unserer Erfahrung spielen folgende Punkte bei der erfolgreichen Gründung eines Unternehmens eine Rolle:

1.) Team: Findet die richtigen Mitstreiter,

2.) Idee: Für diese müsst ihr brennen,

3.) Marktpotential: Natürlich sollte auch jemand euer Produkt kaufen wollen

4.) Prototyp: Ist immer besser einen zu haben

5.) Netzwerk: Sprecht mit möglichst vielen Leuten über eure Idee

6.) Pitchen: Geht zu Gründerveranstaltungen und lernt eure Idee effizient, begeistert zu präsentieren

7.) Investoren: Ein gutes Team, eine frische Idee mit Marktpotential und eine gute Präsentation bringen euch über euer Netzwerk dann zu den passenden Investoren.

 

10. Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft für Ihr Geschäftsmodell gesetzt?

Blickshift soll mit seinen Werkzeugen einen wesentlichen Beitrag zu einer neuen Form der Mensch-Maschine-Interaktion leisten.

 

Blickshift GmbH

Homepage: www.blickshift.com

Youtube: @Blickshift

Twitter: @blickshift

Rückblick: „Master And More“-Messe

Die Messe von „Master And More“ ist jedes Jahr ein wichtiger Termin für alle, die sich für ein Masterstudium interessieren, aber noch nicht das richtige Angebot gefunden haben. Mit über 1800 Masterstudiengängen bietet die Messe eine große Vielfalt an Studienbereichen, Institutionen und Fachrichtungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Außerdem mit im Angebot: Studienberatung, finanzielle Tipps und das direkte Gespräch mit der Hochschule Ihrer Wahl!

Heute am 09. November 2018 hatte die „Master And More“-Messe ihre Tore in den Hallen des International Conference Centers (ICC) in Stuttgart geöffnet – mit dabei unser Studiengang „Intra- und Entrepreneurship“ der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Hochschule der Medien. Dr. Eggert von der Master:Online-Akademie der Uni Stuttgart hat Interessierten Frage und Antwort gestanden zu Inhalten des Studiums, Ablauf, Finanzierung und den aus dem Studium resultierenden Berufschance.

In Zahlen: Im Vortrag zur berufsbegleitenden Weiterbildung waren mehr als 100 Personen und Dr. Eggert führte gut 30 qualifizierte Gespräche zum Studiengang.

 

Bild: Katharina Stein

 

Wir freuen uns also auf eine neue Generation interessierter Studierender und laden herzlich dazu ein, sich bei uns für das Wintersemester 2019 zu bewerben. Alle Informationen hierzu finden sich auf unserer Homepage.

Wer die Messe in Stuttgart verpasst hat, kann die Chance auch noch in Wien (16.11), Köln (24.11.), Frankfurt (01.12.), Berlin (05.12.) und an vielen weiteren Standorten nutzen.