Entrepreneurship

Bild: Shutterstock/Sunny Studio
Buzzword: Skalierbarkeit

Im Kontext von Geschäftsmodellen ist oftmals von Skalierbarkeit die Rede.

Abgeleitet ist der Begriff vom lateinischen Wort scala, welches zu Deutsch Treppe bedeutet. Gemeint ist damit im weitesten Sinne ein Auf- oder Abstieg oder eine Größenveränderung.

So findet das Wort in zahlreichen Bereichen Anwendung:

  • In der Bildbearbeitung wird von Skalierung gesprochen, wenn Fotos in Ihrer Größe verändert werden.
  • Skalierbare Schriftarten lassen sich ohne Qualitätsverlust vergrößern und verkleinern.
  • In der EDV meint Skalierung die Anpassung von Software- und Datenbanksystemen an steigende Anforderungen (Nutzerzahlen, Inhalte).

Auch in der Wirtschaft – und hierbei vor allem im Startup-Kontext – kommt das Schlagwort zum Einsatz.

Oftmals wird die Frage gestellt, ob ein bestimmtes Geschäftsmodell oder Unternehmen, welches dieses umsetzt, skalierbar ist. In diesem Zusammenhang ist Skalierbarkeit gleichzusetzen mit der Fähigkeit eines Unternehmens (bzw. Geschäftsmodells), auch bei zunehmender Unternehmensgröße (d. h. wachsendem Umsatz und Kosten, steigenden Kunden- und Mitarbeiterzahlen oder der Expanison in neue Märkte) performant zu bleiben.

Bild: Shutterstock/Sunny Studio
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Da digitale Geschäftsmodelle – und hier besonders jene, welche mit immateriellen Gütern (Software & Co.) handeln – meist durch hohe Investitionskosten und abnehmende Grenzkosten geprägt sind, werden viele Modelle vorschnell als skalierbar bezeichnet. Allerdings muss auch der adressierbare Zielmarkt in die Gleichung miteinbezogen und die unternehmensinternen Prozesse entsprechend stabil sein, um Skalierbarkeit sicherzustellen.

Mehr zum Thema Skalierbarkeit finden Sie nachfolgend:

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Landesmittel zur Unterstützung von Gründungen

Um den Gründergeist weiter zu stärken, unterstützt das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg neun Projekte an Hochschulen und Universitäten, die unternehmerisches Denken unter den Studierenden voranbringen wollen. Die Hochschulen Reutlingen, Aalen und die Hochschule der Medien Stuttgart konnten mit ihrem Projekt „Spinnovation“ überzeugen: 1,75 Millionen Euro Fördermittel stellt das Land für drei Jahre zur Verfügung.

Aufgabe der HdM im Rahmen des Projekts ist es, die bereits erfolgreich etablierten Entreperneurship-Formate Idea und Advance auf die beiden anderen Hochschulen zu übertragen sowie die Studierenden aus Aalen und Reutlingen in den europäischen Ideen-Wettbewerb Entrepreneurial Brains Made on Campus (EBMC) zu integrieren.

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Foto: Petra Rösch

Außerdem sollen an den beteiligten Hochschulen gemeinsam zwei neue Veranstaltungsformate zum Thema Entrepreneurship (Sensibilisierung und Validierung) sowie ein Konzept für die Betreuung aussichtsreicher Gründungsideen entwickelt werden. Alle Aktivitäten sollen durch wissenschaftliche Begleitforschung auch nachhaltig an den Hochschulen verankert werden.

Hartmut Rösch, Leiter des Startup Centers der Hochschule der Medien, sieht in dem Projekt die Chance, die ohnehin schon sehr ausgeprägte Existenzgründungskultur an der HdM weiter zu stärken und auch Studiengänge zu erreichen, die bislang wenig gründungsaffin sind: „Uns geht es vor allem darum, bei den Studierenden die Lust auf mehr Eigenverantwortung zu wecken und deren Denken und Handeln um eine unternehmerische Perspektive zu erweitern.“

Das Programm sei auch eine ideale Ergänzung zum berufsbegleitenden Master Intra-/Entrepreneurship der im Oktober 2016 an den Start geht. Rösch: „Elemente, die im Rahmen des Projekts Spinnovation entwickelt und positiv evaluiert wurden, sollen mittelfristig auch den gemeinsamen Master bereichern.“

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Buzzword: Traction

Der Begriff „Traction“ hat sich innerhalb kürzester Zeit einen festen Platz im Stammwortschatz eines jeden Entrepreneurs verdient. „To gain traction“ lässt sich dabei umgangssprachlich als „Fuß fassen“ oder „an Boden gewinnen“ übersetzten. Wie Naval Ravikant, Co-Founder von AngelList, vereinfacht erläutert, lässt sich Traction genauer als Beweis dafür beschreiben, dass eine Nachfrage im Markt vorhanden ist – das Startup ist sozuagen „an etwas dran“. In Verbindung mit Traction finden sich häufig die im gleichnamigen Buch von Gabriel Weinberg und Justin Mares beschriebenen 19 Vermarktungsstrategien zur Steigerung von Traction und somit dem Wachstum eines Unternehmens. Klassische Maßnahmen wie Search Engine Marketing, E-Mail Marketing und Business Development, aber auch auf unkonventionelle PR oder virales Marketing zählen dazu. Wollen Sie mehr über das Thema wissen? Weitere Informationen zu Traction finden Sie hier.

Traction Bullseye Framework
Traction Bullseye Framework

 

 

13.05.2016 Masterinfotag Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart
Intra- und Entrepreneurship (tech) beim Masterinfotag 2016 an der Hochschule der Medien

Am 13. Mai 2016 konnten sich die Besucher des Masterinfotags an der Hochschule der Medien über das Angebot an Masterstudiengängen der HdM informieren. Auch der neue berufsbegleitende Master Intra- und Entrepreneurship (tech) war zum ersten Mal mit einem Stand vertreten.

Der Messestand kurz vor Beginn des HdM-Masterinfotages
Der Messestand kurz vor Beginn des HdM-Masterinfotages

 

Martin Papendieck stellte den zukünftigen Studiengang im Rahmen eines Vortrags vor. Neben den Inhalten wurde auf die Bedeutung des Studiengangs als Kooperationsprojekt mit der Universität Stuttgart und dessen Rolle im gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Kontext eingegangen.  Den Abschluss des Vortrags bildete ein Gespräch mit den Zuhörerinnen und Zuhörern.

Martin Papendieck im Gespräch mit interessierten Besuchern
Martin Papendieck im Gespräch mit interessierten Besuchern

 

Insgesamt konnte ein erfreuliches Fazit der Veranstaltung gezogen werden. Das Interesse an dem Studiengang sowie an den Themen Intra- und Entrepreneurship wurde durch zahlreiche Gespräche sowie detailreiche Fragestellungen manifestiert.

Alle Fotos: HdM Hochschulkommunikation

IBZ 29.04.2016
Intra- und Entrepreneurship (tech) beim Master:Online Forum 2016

Beim Master:Online Forum am 29. April 2016 erhielten Interessenten Einblicke in den neuen Studiengang Intra- und Entrepreneurship (tech). Das Event fand in Kooperation mit dem Master:Online-Studiengang Logistikmanagement im internationalen Begegnungszentrum der Universität Stuttgart statt.

Nils Högsdal
Prof. Dr. Nils Högsdal

 

Prof. Dr. Nils Högsdal von der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) eröffnete den Tag mit einer Keynote zu „Intra- und Entrepreneurship als zukunftsweisendes Thema in der Weiterbildung“ und zeigte die vielen Herausforderungen einer digitalisierten Wirtschaft auf. Der Status Quo sei diesen noch nicht gewachsen, betonte der Leiter des neuen Studiengangs, der diese Funktion gemeinsam mit Prof. Dr. Meike Tilebein von der Universität Stuttgart ausübt. Eine realistische Lösung sähe er jedoch in alternativen Geschäftsmodellen, welche flexibler auf den Markt reagieren könnten. Folglich habe Intra- und Entrepreneurship für technologische Innovation eine noch nie dagewesene Relevanz.

Im Anschluss berichtete Högsdal über die Entstehung des neuen Studiengangs. Oft würde von Hochschulen die technologische Komponente bei der Geschäftsmodellentwicklung übersehen, weshalb man sich gezielt  auf eine Kombination von Technologie und Gründergeist im Studiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) entschied.

Jan Wunderlich
Jan Wunderlich bei der Einführung in den Studiengang

 

Im Detail wurde der neue Studiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) von Jan Wunderlich (Universität Stuttgart) und Martin Papendieck (HdM)  präsentiert.  Die beiden Studiengangsmanager demonstrierten den Interessenten die verschiedenen Möglichkeiten eines berufsbegleitenden Master- oder Kontaktstudiums und verdeutlichten die enge Zusammenarbeit der Hochschulen, Master:Online-Akademie und potenziellen Studierenden.

Zuletzt gab Dr.-Ing. Ulrich Eggert, Geschäftsführer der Master:Online-Akademie, einige Hinweise auf Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten des Studiengangs.

Lego Serious Play
Lego Serious Play

 

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden die Teilnehmer dazu eingeladen, neue Geschäftsideen im „Lego Serious Play“ anfassbar zu machen. Von Software für vernetzte Windkraftanlagen bis hin zu alternativen Tierhaltungssystemen entstanden die kuriosesten Konzepte, mit überraschend großem Potenzial.

 

Eine Geschäftsidee made with Lego
Eine Geschäftsidee made with Lego

Alle Fotos von Theresa Ries

 

Kontaktstudium Entrepreneurship Slider
Jetzt schon ins Studium einsteigen: Neue Kontaktstudienmodule!

Ab Juli finden neue Kontaktstudienmodule an der HdM statt, die einen Einblick in den Masterstudiengang bieten. Die Bewerbung ist ab sofort möglich!

Wer sich für den Studiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) interessiert und ab Herbst in das Studium einsteigen möchte, kann bereits jetzt zwei Kontaktstudienmodule belegen und hineinschnuppern. Gleichzeitig haben alle, die sich in speziellen Themen weiterbilden möchten, die Möglichkeit, die Module als Weiterbildung zu buchen. Angeboten werden das Modul „Advanced Finance“ und bereits zum zweiten Mal das Modul „Design Thinking und Business Model Generation“ statt.

Die Module sind Teil des Kontaktstudiums Entrepreneurship, das an der HdM stattfindet und sich an alle Interessierten mit Hochschulabschluss und mind. einem Jahr Berufserfahrung richtet.

Auf dem Programm stehen:

  • Das Modul „Advanced Finance“ mit Prof. Dr. Högsdal am vermittelt Ihnen umfassendes Wissen rund um die Finanzierung von Innovationen, insbesondere zur Investitionsrechnung, zu Finanzierungsformen sowie zur Unternehmensbewertung und -besteuerung. Termine: 21.-23. Juli 2016 von 09.00-17.30 Uhr sowie Teilnahme an einem der folgenden Termine (ganztägig): 23. September oder 14. Oktober 2016
  • Im Modul „Von der Idee zum Geschäftsmodell – Design Thinking und Business Model Generation“ lernen Sie, wie man sein Innovations- und Kreativitätspotenzial entfacht und sein Angebot am tatsächlichen Kundenbedarf ausrichtet. Termine: 28./29. Oktober und 02./03. Dezember von 09.00-17.30 Uhr

Alle Module können nach einer Prüfung mit einem Hochschulzertifikat (ECTS) abgeschlossen werden. Die erworbenen ECTS können nach Zulassung zum Masterstudiengang auf diesen angerechnet werden.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie auf der Kontaktstudienseite unter www.e-education.center