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Erklärvideo_Weiterbildungszentrum
Studiengang im Fokus: Erklärvideo zum Kontakstudium an der HdM

In einem Unternehmen arbeiten und sich nebenberuflich weiterbilden? Eine tolle Möglichkeit bietet das Kontaktstudium der Weiterbildungsstudiengänge der Hochschule der Medien wie z.B. der Master „Intra- und Entrepreneurship“. Beim Kontaktstudium haben Interessierte die Möglichkeit neben dem Beruf ausgewählte Module zu belegen. Diese werden den Studierenden als Credits angerechnet, sodass sie später noch in den Masterstudiengang einsteigen können, falls sie möchten. Wie das Kontaktstudium für die Weiterbildungsstudiengänge der Hochschule der Medien im Detail funktioniert, erklärt ein Video des Weiterbildungszentrums an der HdM.

Folgendes Video stammt vom Weiterbildungszentrum der Hochschule der Medien und ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=cB-JqI3SsqQ&feature=youtu.be

 

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Start-up-Gipfel Baden-Württemberg
(Foto: startup-stuttgart.de)
(Foto: startup-stuttgart.de)

Am 14. Juli war es soweit: Auf der Landesmesse in Stuttgart luden die Stadt Stuttgart und Startup Stuttgart e.V. zum  Startup-Gipfel Baden-Württemberg ein. Auch der Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship war vor Ort und kam mit zahlreichen Interessenten ins Gespräch.

In anregender Unterhaltung mit Gründern, Gründungsinteressierten, Innovationsaffinen und  Neugierigen erfuhren wir mehr über ihre Geschäftsideen und ihren beruflichen Werdegang. Zugleich informierten über unseren Masterstudiengang und die angebotenen Module. In diesem Zusammenhang brachte eine Interessentin die hohe Relevanz des Moduls System Dynamics auf den Punkt: „Wenn mehr Menschen die Prinzipien von System Dynamics verstehen und anwenden würden wäre die Welt besser.“

Eröffnung des Start-up-Gipfels BW

Der Rahmen, in welchem sich der Studiengang präsentierte, war riesig. Über 2.600 Teilnehmer wurden mit einer Eröffnungsrede von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Empfang genommen. „Nirgendwo sonst werden jetzt schon mehr Patente pro Einwohnerin und Einwohner angemeldet als in Baden-Württemberg. Nirgendwo sonst wird – gemessen am Bruttoinlandsprodukt – so viel in Innovationen investiert. Und nirgendwo sonst arbeitet ein so hoher Anteil der Beschäftigten in forschungsintensiven Industriezweigen“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Nicole Hoffmeister-Kraut ergänzt in einem Interview: „Mit ,Start-up BW‘ professionalisieren wir unsere Gründungsförderung – von der Schule über Acceleratoren und Finanzierung bis zur Existenzfestigung junger Unternehmen. Wir sind ein Gründungsland mit Tradition und Impulsgeber für die Start-up-Szene der Zukunft. Unsere Landeskampagne ,Start-up BW‘ kommt genau zur richtigen Zeit.“ Die Aufgabe der Landeskampagne Start-up BW sei es deshalb, die regionalen Start-up-Landschaften und die Stärken Baden-Württembergs insgesamt als Start-up-Standort verstärkt zu bündeln und dessen Attraktivität national wie international sichtbarer zu machen. Unter anderem hat das Wirtschaftsministerium eine neue Internetplattform unter dem Link www.startupbw.de veröffentlicht. Des Weiteren wurde ein Maßnahmenpaket erarbeitet mithilfe dessen die Start-up-Aktivitäten im Land über verschiedenste Wege unterstützt werden sollen.

Kennenlernen und Netzwerken

Im Fokus des Start-up-Gipfels BW stand das Netzwerken und Austauschen der Teilnehmer. Von Start-up-Finanzierer, Gründungsexpertinnen und -experten aus Kammern, Verbänden und öffentlicher Hand über Manager von Acceleratoren, Inkubatoren, Co-Working-Spaces bis hin zu Hubs, Boot Camps sowie Gründer- und Technologiezentren waren aus dem Start-up Szene vor Ort.

Die neun Start-up-Regionen des Landes waren in Halle 5 der Messe vertreten. Sie präsentierten ihre Start-ups in Kurzvorträgen. Auf einer zehnten Insel standen über 30 Landeseinrichtungen und Landesinitiativen den Start-ups in Fragen zu fachspezfischem Know-How, Zuschussprogrammen und Finanzierungsmöglichkeiten beratend zur Seite. Ein „Playground“ lud zum Testen und Ausprobieren von Start-up-Innovationen aus Baden-Württemberg ein. Eine große Bandbreite an technischen Erfindungen waren vertreten – von Virtual Reality-Anwendungen bis zu Bike-Innovationen.

Nachmittags fand eine Start-up-Party im Innenhof der Messe mit Musik und Gründerpitches statt.

(Quelle: https://wm.baden-wuerttemberg.de)

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Startup im Fokus: KONKRUA
(Foto: Konkrua)
(Foto: Konkrua)

KONKRUA heißt wörtlich übersetzt „derjenige, der seine Zeit gerne in der Küche verbringt“ – und genau das bildet das Herzstück der Philosophie des Startups KONKRUA. KONKRUA wurde 2017 von Pornpim Ampikitpanich gegründet. Pim ist eine waschechte Thailänderin, die seit 6 Jahren Deutschland ihr Zuhause nennt. Während ihres Werbung und Marktkommunikationsstudiums an der Hochschule der Medien hat Pim durch gemeinsame Thai-Kochabende und Besuche in Thairestaurants ihre besten Freundinnen in Deutschland mit der thailändischen Küche bekannt gemacht. Sie hat ihnen beigebracht, wie verschiedene Thaigerichte richtig zubereitet und gewürzt werden, ihnen gezeigt, wo sie die passenden Zutaten in Deutschland kaufen können und wie diese richtig verarbeitet werden. In einem Interview hat uns Pim Einblicke in ihr Startup gegeben.

Welche Geschäftsidee steckt hinter deinem Startup?

Die Konkrua Thai Kochbox bringt den Zauber von Thailand in die heimische Küche. Die Kochbox beinhaltet die Zutaten für ein komplettes Gericht und eine ausführliche Rezeptbeschreibung. Die Zutaten sowie die Originalrezepte werden aus Thailand importiert und sind frei von Glutamat und anderen Zusatzstoffen. Neben gutem Essen kann man damit auch Gutes tun, denn mit jeder Box werden Menschen in Thailand unterstützt. Die Gerichte sind alle innerhalb von 30 Minuten zubereitet und schmecken authentisch wie in Thailand.

Wie bist du auf diese Idee gekommen? Wann hast du dein Startup gegründet?

Früher habe ich meinen deutschen Freundinnen beigebracht, wie sie thailändische Gerichte selbst zu Hause kochen können. Nach und nach habe ich gemerkt, dass sie ihre Gäste immer mit meinen Rezepten bekochen, weil sie einfach und lecker sind. So kam ich auf die Idee, meine Liebe für die thailändische Küche in das Leben und die Küche der Deutschen zu bringen. Mit meinen Kochboxen will ich Europäern zeigen, wie lecker die thailändische Küche tatsächlich schmeckt und wie mühelos sie Thaigerichte selbst zaubern können. Außerdem reisen mehr als 600.000 Deutsche jährlich nach Thailand. Sie sind nicht nur in das Land verliebt, sondern auch in die thailändischen Gerichte. Daher sehe ich hier sehr großes Potenzial. KONKRUA wurde erst im April 2017 in Stuttgart gegründet.

Die stolze Gründerin Pornpim Ampikitpanich mit ihren KONKRUA Kochboxen. (Foto: Konkrua)
Die stolze Gründerin Pornpim Ampikitpanich mit ihren KONKRUA Kochboxen. (Foto: Konkrua)

Wie läuft der Service für Kunden ab? Sind deine Boxen nur online oder auch im Einzelhandel zu kaufen?

Meine Endkunden können die Boxen online bestellen. Wir haben aber auch noch Partner. Ein paar Firmen und Organisationen bestellen unsere Kochboxen gerne als Premium-Geschenk für ihre Kunden. Da werden Bestellungen nicht über die Onlineplattform abgewickelt, sondern nur durch persönliche Kontakte. Momentan suchen wir noch nach weitere Partner und Distributionskanäle.

Wie wählst du die Rezepte für die Boxen aus? Woher beziehst du die Zutaten?

Hauptsächlich wählen wir thailändische Gerichte, die die Deutschen bereits kennen, sodass wir ihnen nicht von Grund auf erklären müssen wie diese Gerichte schmecken oder warum sie besonders sind. Alle Zutaten werden aus Thailand importiert. Wir suchen die besten Zutaten von den besten Importeuren in Europa aus. Dadurch sparen wir Kosten und Zeit.

Du engagierst dich sozial für die Menschen in Thailand. Wie unterstützt du sie?

Die Bambusboxen werden in einem Dorf in Thailand von Hand hergestellt. 7% von dem Verkaufspreis wird dem Dorf gespendet. Dadurch können unsere Kunden nicht nur das leckere Essen genießen, sondern auch die armen alten Frauen unterstützen, die von der Herstellung solcher Bambusprodukte leben. Außerdem haben wir kostenlose Workshops für Kinder organisiert, welche die Kunst und Art der Herstellung der Bambusprodukte lernen wollen. Dadurch bekommen die Kinder ein Gespür für die Schönheit ihrer Kultur und können in ihrer Freizeit selbst Bambusprodukte herstellen. Wir hoffen so einen kleinen Beitrag zum Erhalt dieser traditionsreichen Handwerkskunst zu leisten.

Wie lautet der USP deines Geschäftsmodells?

In drei Wörtern zusammengefasst: Superlecker, supergesund, supereinfach mit 100% authentischem Erlebnis.

Die thailändischen Boxen gibt es in verschiedensten Geschmacksrichtungen. (Foto: Konkrua)
Die thailändischen Boxen gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen. (Foto: Konkrua)

Arbeitest du in deinem Startup nebenberuflich oder hauptberuflich?

Hauptberuflich, alleine und ständig.

Welche Botschaft möchtest du Neugründern auf den Weg geben?

“There are no secrets to success. It is the result of preparation, hard work and learning from failure.” Seit einem Jahr habe ich diesen Spruch als Hintergrundbild auf meinem Laptop und nun kann ich ihn zu 100% bestätigen. Je mehr Fehler man macht, desto mehr lernt man und desto mehr entwickelt man sich weiter. Vernetzten ist sehr wichtig. Was man von den erfahrenen Menschen lernen darf, ist unschätzbar. Nutze jede Gelegenheit aus, geh zu wertvollen Veranstaltungen und glaube an deine Vision. Es klingt vielleicht zu optimistisch, aber das Glauben ist sehr wichtig am Anfang. Ich hätte nie gedacht, dass ich, ein Mädchen aus einem Drittweltland, in einem Jahr so viel erreichen könnte.

Welche Ziele hast du dir für die Zukunft deines Geschäftsmodells gesetzt?

Wenn die Deutschen an thailändisches Kochen denken, sollen sie an KONKRUA denken. Das ist unser höchstes Ziel. Wir steigern momentan unsere Markenbekanntheit im B2C Bereich und versuchen noch mehr in die Medien zu kommen. Aber gleichzeitig haben wir auch schon angefangen mit unterschiedlichen Partnern im B2B Bereich zu kooperieren. Die Kontakte sind schon entstanden und wir hoffen auf positive Ergebnisse.

Vielen Dank an Pim für das Interview. Weitere Infos zu KONKRUA finden Sie unter: https://www.konkrua.com/

Begeistere Genießer der Konkrua Boxen. (Foto: Konkrua)
Begeistere Genießer der KONKRUA Boxen. (Foto: Konkrua)
Mapping Innovation_200
Mapping Innovation: A playbook for navigating a disruptive age
Mapping Innovation (Quelle: amazon.de)
Mapping Innovation (Quelle: amazon.de)

In der Vorlesung „Entrepreneurship II“ des Masterstudiengangs Intra- und Entrepreneurship beschäftigen sich die Studierenden umfassend mit dem Thema Innovation. Der Student Michael Machalz referierte in diesem Zusammenhang über das, im Mai/Juni 2017, erschienene Buch „Mapping Innovation: A playbook for navigating a disruptive agedes“. Der Autor Greg Satell erklärt den Lesern, wie sie für das eigene Unternehmen die richtige Innovationsstrategie finden. Ihnen wird eine Anleitung, um ein eigenes Innovationshandbuch zu entwickeln, an die Hand gegeben. Darüberhinaus wird anhand von Innovationsführern wie Google, Apple, IBM, P&G, GE und Experian gezeigt, wie sie Innovationsstrategien in ihrem Segment bereits erfolgreich implementiert haben.

Das Buch setzt sich aus den drei Kernthemen zusammen:

  • Wie sich Innovation wirklich abspielt
  • Erarbeiten des Innovationsspielraums
  • Innovation im Digitalzeitalter

Machalz beschreibt seine Eindrücke zum Buch: „Bereits in der Einleitung beginnt dieses Buch mit detaillierten, historischen Geschichten über große und disruptive Innovationen. Der Autor beschreibt jeweils den Prozess entlang dieser Innovationswege von der ersten Idee über den identifizierbaren Innovationsmoment zum oft sehr langwierigen Prozess des wirtschaftlichen Erfolgs. Zusätzlich erhält der Leser Einblicke in die spezifischen Innovations-Strategien von hochinnovativen Welt-Unternehmen. Es wird herausgearbeitet, dass es kein Patentrezept für Innovation gibt, dass jede Unternehmung den eigenen Weg zur Innovation individuell für sich erarbeiten muss – konform zu den vorhandenen „Ressourcen“, der „Unternehmens-Kultur“, und „-Strategie“. Das Buch stellt einen Rahmen zur Verfügung der dazu führen kann die optimale Innovations-Strategie zu finden um am Ende in der heutigen, disruptiven Zeit entsprechend erfolgreich zu sein.“

„Jedes Unternehmen muss seinen eigenen Innovationsweg bestreiten“, erklärt Machalz. „Innovation ist Sisyphusarbeit: Final wird dazu geraten Spaß daran zu entwickeln ‚den Fels den Berg rauf zu schieben und kurz vor dem Gipfel zu erkennen, dass alles wieder von vorne anfängt‘. Außerdem wird empfohlen den jeweiligen Neubeginn unermüdlich als Chance zu sehen und mit Hilfe von Zuversicht und Zeit zum Ziel zu gelangen.“

 

Vielen Dank an Michael Machalz für das Zurverfügungstellen seiner Dokumentation.

Cover picture
Start Up: A practice based guide for new venture creation
Start Up: A practice based guide for new venture creation. Zu bestellen auf Amazon.de oder direkt beim Verlag unter http://bit.ly/book-start-up (Quelle: Inge Hill)
Start Up: A practice based guide for new venture creation. Zu bestellen auf amazon.de oder direkt beim Verlag unter http://bit.ly/book-start-up (Quelle: Inge Hill)

Das Buch „Start Up: A practice based guide for new venture creation“ gilt als Mentor für Start-ups. In einfacher Sprache bietet das Handbuch Einblicke in die Geschäftsprozesse der Unternehmensgründung für jedermann, unabhängig von unternehmerischem Vorwissen oder Erfahrungen in der Selbständigkeit. Das englischsprachige Buch begleitet GründerInnen von der Idee bis hin zum Einstieg in die offizielle Geschäftsaufnahme. Dr. Inge Hill vereint in ihrem Buch fundierte Forschungsergebnisse mit ihrem Praxiswissen als Gründerin sowie Beraterin. Bei Multimillionären stieß das Buch auf großen Anklang. Der erfolgreiche Unternehmer Peter Harrington lobte beispielsweise: „If we are serious about helping people who want to setup in business, we must support them with pragmatic, specific and realistic advice. Too many books and publications provide vague, impractical and/or unrealistic guidance. Fortunately, Inge Hill’s book ‚Start-up‘, offers a wealth of detailed realistic tips and recommendations which are all rooted in her personal entrepreneurial experience. If people want to know how to think about, prepare for and start running a business successfully, they should read and re-read Inge’s work – it will save them much heartache, time and money“. „Start-Up“ wird weltweit in Ländern wie beispielsweise USA, Australien, Großbritannien und Indien in der Lehre und Beratung angewendet.

Einzigartige Inhalte des Buches:

  • Ein neues selbst entwickeltes Geschäftsmodell, das beim Prozess der Gründung hilft, der Business Model Cube®.
  • Inspirierende und erfolgreiche Start-ups von Studierenden aus Romänien, Hong Kong, den USA, GB werden vorgestellt.
  • Die Industriezweige reichen von Fotografie, Unternehmensberatung, Fruchtgelee Produktion bis hin zu einem Sozialunternehmen in der psychotherapeutischen Beratung.
  • Sozialunternehmensgründungen werden in jedem Kapitel vergleichend diskutiert.

 

Autorin Dr. Inge Hill (Quelle: Inge Hill)
Autorin Dr. Inge Hill (Quelle: Inge Hill)

Die deutsche Autorin Dr. Inge Hill gründete in Großbritannien drei Kleinunternehmen und arbeitete freiberuflich für die anerkannte öffentlich finanzierte Unternehmensberatung, die kostenlos Klein- und Mittelstandsunternehmen beriet. Unternehmensberatung Business Link. Sie ist eine oft eingeladene Expertin zu Coachings, Workshops, Vorlesungen und Seminaren (in Helsinki, Finnland, Stuttgart, Berlin, Pakistan). Beispielweise war Inge Hill als Coach beim EBMC in Stuttgart zu Gast und referierte zum Business Model Cube®. Sie ist regelmäßig als Beirat in Sozialunternehmen tätig. Sie trägt hierbei eine entscheidende Rolle bei der Etablierung von unabhängigen Einkommenswegen für finanzielle Stabilität jenseits von EU Programmen und Regierungsaufträgen.

Nach einer kaufmännischen Ausbildung in einem deutschen mittelständigen Unternehmen in NRW beendete Inge Hill ihr Studium an der Universität Münster mit einer Promotion. Sie erhielt ein DAAD Postdoktoranden Stipendium zur Forschung an der London School of Economics. Dort begann sie ihre Lehrtätigkeit, forschte und unterrichtete als Dozentin in Kingston und Oxford Brookes Universitäten. Anschließend führte sie für sieben Jahre ihre Unternehmensberatung mit Schwerpunkt auf Strategie und angewandter forschungsbasierter Politikberatung. Inge Hill ist momentan Dozentin an der Birmingham City Universität und leitet den Masterstudiengang Management und Entrepreneurship. Sie rief eine universitätsweite Arbeitsgruppe ins Leben, die KollegInnen dabei unterstützt Lernen über unternehmerische Selbstständigkeit in den normalen Lehrplan zu integrieren. Inge Hill freut sich jederzeit über Kontakte auf Twitter (@strategyinge) und LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/dringehillstrategy/).

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EBMC-Finale mit Herz und Verstand
 Sieben Teams aus sieben Ländern nahmen am EBMC Ideenwettbewerb teil. (Quelle: Petra Rösch)
Sieben Teams aus sieben Ländern nahmen am EBMC Ideenwettbewerb teil. (Quelle: Petra Rösch)

Der demographische Wandel als Innovationsquelle: Am 30. und 31. Mai 2017 fand an der Hochschule der Medien (HdM) und im Rathaus Stuttgart das Finale des internationalen Ideenwettbewerbs Entrepreneurial Brains Made on Campus (EBMC) statt. Dabei stellten 32 Studierende von neun europäischen Hochschulen ihre Projekte vor.

Sieben Teams, die die Vorrunde an ihrer jeweiligen Hochschule Anfang des Jahres gewonnen hatten, trafen sich zum Finale in Stuttgart. Qualifiziert hatten sich Studierende der Birmingham City University BCU (England), University of Abertay/Dundee Business School (Schottland), Johannes-Kepler-Universität Linz (Österreich), Inholland University Amsterdam (Niederlande), University of Malaga (Spanien), Budapest Metropolitan University (Ungarn), der HdM sowie der Hochschulen Aalen und Reutlingen (Deutschland).

Der vom Startupcenter der HdM initiierte Wettbewerb ging im Januar 2017 in die achte Runde und wurde in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart und der bwcon GmbH durchgeführt. Die deutsche Vorrunde fand am 31. März und 1. April 2017 in Stuttgart statt. Angetreten sind 16 Studierende der Hochschulen Aalen und Reutlingen sowie der HdM Stuttgart. Die HdM kooperiert derzeit mit den Hochschulen Aalen und Reutlingen im Projekt „Spinnovation“ (spinnovation.info), um den Gründergeist noch mehr zu stärken.

An der Hochschule der Medien bereiteten sich die Teams auf das Finale vor. (Quelle: Petra Rösch)
An der Hochschule der Medien bereiteten sich die Teams auf das Finale vor. (Quelle: Petra Rösch)

Social Entrepreneurship im Fokus

In dieser Saison galt es Probleme zu lösen, die mit dem demographischen Wandel einhergehen. In den Vorrunden entwickelten die Teams innerhalb von zwei Tagen Lösungen für die Bereiche Alters-, Bevölkerungs-, Einkommens- und Bildungsstruktur, die auf digitalen Technologien basieren.

Die Geschäftsmodelle wurden während des ersten Finaltages gemeinsam mit den Coaches Dr. Inge Hill (BCU), Hannah Schneider (HdM), Martin Cremer (bwcon), Florian Demaku (HdM), Prof. Dr. Jürgen Münch (HS Reutlingen), Veljko Sekelj (pag.es) und Joaquin Soucheiron (bwcon) verfeinert. Die Teams wurden darüber hinaus von ihren Dozenten Ana Muñiz Fernández, Helen Smith, Hannah Jacob, Ferenc Kiss, Richard Leighton, Alexander Stockinger und Bart Terhorst unterstützt. Valentina Grillea (bwcon) gab wertvollen Input in Sachen Geschäftsmodell-Validierung.

„Der EBMC erfindet sich immer wieder neu. Unternehmerische Qualifikation bedeutete diesmal auch die Sensibilisierung für soziale Probleme“, erklärte Magdalena Weinle, Organisatorin des Wettbewerbs am Generator HdM Startup Center.

„Entrepreneurial Mindset and Heartset“

EBMC-Finale fand im Rathaus in Stuttgart statt. (Quelle: Petra Rösch)
Das EBMC-Finale fand im Rathaus in Stuttgart statt. (Quelle: Petra Rösch)

Am zweiten Finaltag wurden die Ideen nach einem intensiven Pitchtraining mit der Münchener Schauspielerin und Sängerin Bettina Ullrich vor großem Publikum im Rathaus Stuttgart präsentiert. Acht Juroren, nämlich Sandra Baumholz (Wirtschaftsförderung Stadt Stuttgart, Simona Pede (bwcon), Margit Wolf (WRS), Alexander Bernhard (Wizemann Space Stuttgart), Dr.-Ing. Alexander Erhard (Innovationszentrum Aalen), Stuart Simpson (European Office Vienna), Thomas Rehmet (Hochschule Reutlingen) sowie Arndt J. Upfold (ifex, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg), durften die Pitches bewerten. In seiner Laudatio stellte Stuart Simpson vom European Office Vienna fest, wie wichtig nicht nur ein „Entrepreneurial Mindset“, sondern auch ein „Entrepreneurial Heartset“ sei. Beides stellten alle Teams in unterhaltsamen aber auch nachdenklich stimmenden Auftritten unter Beweis.

Die Mannschaft der Baden-Württembergischen Hochschulen belegte den ersten Platz in der Kategorie „Best Business Model“. Ihre Idee war es, wohnungssuchende Studenten und ältere, hilfsbedürftige Personen, die Wohnraum anbieten können, zusammenzubringen. Der Preis für den „Best Pitch“ ging an das Herrenteam aus Malaga, das eine App zur Verkürzung der Wartezeiten in Notaufnahmen entwickelt hat. Der „Greatest Social Impact“ wurde der App der schottischen Damenmannschaft bescheinigt, die es ausländischen Studierenden erleichtern soll, in Schottland den Alltag zu meistern. Die „Craziest Idea“ kam aus Linz, nämlich eine Videoplattform, die die Erinnerungen und Geschichten von Oma und Opa archiviert. In einem spannenden Rennen um den Publikumspreis machte die Senioren-Online-Community aus Birmingham kurz vor der Amsterdamer Uni-Such-App und dem Budapester Karriere-Guide das Rennen.

Für entspannte Finaltage sorgte unter anderem das Getränkesponsoring des Startups Tranquini mit leckerer Relax-Limo. Umso ausgelassener wurde danach in der Schankstelle gefeiert, wo “Closed for Holidays” ein exklusives EBMC-Konzert gab.

Die Teilnehmer am EBMC-Finale hatte sichtlich Spaß! (Quelle: Petra Rösch)
Die Teilnehmer am EBMC-Finale hatten sichtlich Spaß! (Quelle: Petra Rösch)

Ana Muñiz Fernández von der Universität Malaga fasste zusammen: „It has been a real pleasure to share with you, and all the students, these intense days of competition in which we have all won in experiences, knowledge, new friends and, above all, a lot of fun.“

startupcenter-stuttgart.de/ebmc

 

 

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Der Studiengang auf dem Entrepreneur’s Day + Generation Media Start-Up
Martin Papendieck beantwortet die neugierigen Fragen der Studiengangsinteressierten. (Foto: Laura Bohnet)
Martin Papendieck beantwortet Fragen der Studieninteressierten. (Foto: Laura Bohnet)

Am 19. Mai war es endlich soweit: Die Hochschule der Medien öffnete zum „Entrepreneur’s Day + Generation Media Start-Up“ für alle Gründungsinteressierten, Jungunternehmer und Gründer auf 14:15 Uhr die Türen, um gemeinsam einen Tag rund um das Thema Gründung zu erleben. Der Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) war mit einem Stand vertreten. Um 16:30 Uhr präsentierte der Studiengangsdekan- und das team in einem einstündigen Programmpunkt das Angebot des Masterstudiengangs und gaben Einblicke in die interaktive Lehre. Viele Interessenten waren vor Ort und stellten ihre Fragen, um sich ein genaues Bild vom Studiengang zu verschaffen. Ein buntes Rahmenprogramm führte durch den Tag. Von Input Talks über eine Open Stage mit Elevator Pitches bis hin zu einer Speed Dating Messe – jedermann war mit spannenden Inhalten versorgt. Anschließend wurde in entspannter Atmosphäre bei erfrischenden Getränken und Grillerei genetzwerkt und das Wochenende eingeläutet.

Jan Wunderlich präsentiert das Angebot des Masterstudiengangs. (Foto: Laura Bohnet)
Jan Wunderlich präsentiert das Angebot des Masterstudiengangs. (Foto: Laura Bohnet)

 

 

 

 

 

Foto_Broschüre
Intra- und Entrepreneurship (tech) auf dem Masterinfotag an der Hochschule der Medien
Studiendekan Prof. Dr. Nils Högsdal berät interessierte Studenten zum Masterangebot. (Foto: HdM Startup Center)
Studiendekan Prof. Dr. Nils Högsdal berät interessierte Studenten zum Masterangebot. (Foto: HdM Startup Center)

Am 12. Mai präsentierten sich die Masterstudiengänge der Hochschule der Medien am Masterinfotag an der HdM. Auch der Master Intra- und Entrepreneurship war mit einem Stand vor Ort und beantwortete Studieninteressierten ihre Fragen rundum das Studium. „Welche Zulassungsvoraussetzungen sind für den Studiengang zu beachten? Ist es möglich nur einzelne Module zu belegen? Kann ich den Studiengang auch ohne berufliche Begleitung absolvieren?“ diese und weitere Unklarheiten beseitigte das Studiengangsteam in offenen Gesprächen. Florian Demaku, aktueller Student des Studiengangs, berichtete aus erster Hand über seine Erfahrungen zu den Vorlesungen und die Vereinbarkeit von Studium und Beruf. In einem großen Plenum präsentierten Prodekanin Prof. Cornelia Vonhof, Prof. Dr. Udo Mildenberger, Martin Papendieck und Maria Bertele die Möglichkeiten zum berufsbegleitenden Studieren an der HdM: Kontakt- und Masterstudium, Bibliotheks- und Informationsmanagement, International Business, Data Science and Business Analytics, Intra- und Entrepreneurship (tech). Martin Papendieck referierte zu Letzterem und freute sich über das rege Interesse.

 

 Student Florian Demaku erzählt aus erster Hand von seinen Erfahrungen zum Studium des Intra- und Entrepreneurship Studiengangs. (Foto: HdM Startup Center)
Student Florian Demaku erzählt aus erster Hand von seinen Erfahrungen zum Studium des Intra- und Entrepreneurship Studiengangs. (Foto: HdM Startup Center)
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Der Masterstudiengang auf dem Kongress „IHK – Stuttgart gründet“

Der Masterstudiengang präsentierte sich am 12. Mai auf dem Kongress „IHK – Stuttgart gründet“ im Stuttgarter IHK Haus. An einem Infostand konnten Studieninteressierte ihre Fragen rund um den Masterstudiengang an das Intra- und Entrepreneurteam stellen. Es war ein erfolgreicher und inspirierender Tag mit interessanten Gesprächen und spannenden Einblicken in die regionale Start-Up Szene. Viele Gründungsinteressierte sowie Jungunternehmerinnen und -unternehmer trafen sich zum Networken vor Ort. Begleitet von einem bunten Rahmenprogramm mit Fachforen und Erfolgsgeschichten von Startups war der Tag ein voller Erfolg. In der anschließenden Wettbewerbsreihe „Elevator Pitch BW“ traten zehn Startups in einer „Gründerlounge Stuttgart“ vor einer Expertenjury und Publikum gegeneinander an.

Das Studiengangsteam war mit einem Stand vor Ort. (Foto: HdM Startup Center)
Das Studiengangsteam war mit einem Stand vor Ort. (Foto: HdM Startup Center)
In anregenden Gesprächen wurde genetzwerkt. (Foto: HdM Startup Center)
In anregenden Gesprächen wurde genetzwerkt. (Foto: HdM Startup Center)

 

 

 

 

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Business Model Generation
Das Handbuch "Business Model Generation" (Quelle: management-journal.de)
Das Handbuch „Business Model Generation“ (Quelle: management-journal.de)

Geschäftsmodellinnovation ist nichts Neues. Die Spur ist bis ins 15. Jahrhundert zurückzuverfolgen, als Johannes Gutenberg nach Anwendungsmöglichkeiten für die mechanische Druckmaschine suchte, die er erfunden hatte.

Sie agieren als Führungskraft, Berater oder Unternehmer und möchten neue und ungewöhnliche Wege der Wertschöpfung gehen? Wie Sie innovative Geschäftsmodelle entwickeln oder bereits bestehende erfolgreich erneuern können, zeigen Alexander Osterwalder und Yves Pigneur in ihrem Handbuch „Business Model Generation“. 470 Experten aus 45 Ländern haben für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer ihr Wissen rundum Geschäftsmodelle auf 285 Seiten gepackt. Von traditionellen über höchstmoderne Geschäftsmodelle werden ihre Dynamiken und Innovationstechniken beschrieben, sowie Ratschläge zur Positionierung und Neugestaltung von Geschäftsmodellen gegeben.

Visuell anschaulich und inhaltlich verständlich aufbereitet, vermittelt das praktische Handbuch alle Grundlagen, die Sie zum Thema „Geschäftsmodelle“ wissen sollten. Mithilfe von Grafiken, Fallstudien Übungen, Workshop-Szenarios und einer Online-Community (www.BusinessModelGeneration.com/hub) zum Buch können innovative Geschäftsmodelle entwickelt und überarbeitet werden.

Die Unternehmenslandschaft wird von einer hohen Dynamik bestimmt: Stetig werden neue Geschäftsmodelle auf dem Markt eingeführt, bestehende werden angepasst und bis zur Perfektion getrimmt. Die Unternehmen müssen sich anpassen, um den Auswirkungen stand zu halten. Neue Branchen formen sich heraus, während die alten sich auflösen. Newcomer fordern die alte Garde heraus, von denen manche fieberhaft versuchen, sich selbst neu zu erfinden. Bei der Geschäftsmodellinnovation geht es um die Wertschöpfung für Firmen, Kunden und die Gesellschaft. Überholte Modelle müssen ersetzt werden und neue innovative Geschäftsmodelle müssen geschaffen werden, um einem Unternehmen eine dominante Kraft in ihrem Segment zu geben.

Folgende Fragen werden geklärt: Wie können neue, durchsetzungsfähige Geschäftsmodelle systematisch erfunden, gestaltet und umgesetzt werden? Wie können alte, überholte Modelle hinterfragt, auf den Prüfstand gestellt und umgewandelt werden? Wie können visionäre Ideen in spielverändernde Geschäftsmodelle, die das Establishment herausfordern, verwandelt werden – oder es verjüngen, falls wir selbst die Betroffenen sind?

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Die Grundlagen der Business Model Canvas sind neun Geschäftsmodellbausteine. (Quelle: businessmodelgeneration.com)

Zu Beginn des Buchs wird die Business Model Canvas vorgestellt, die Ausgangspunkt zur Beschreibung, Visualisierung, Bewertung und Veränderung von Geschäftsmodellen ist. Hiermit lässt sich das Geschäftsmodell von Ihrem Unternehmen oder Ihren Mitbewerbern unter die Lupe nehmen. Die Canvas hat sich bereits weltweit bewährt und findet beispielwese Anwendung bei IBM, Ericsson und Deloitte. Es ist ein funktionierendes Konzept, um Geschäftsmodelle zu erfassen und erfolgreich neue Wege einzuschlagen. Ein Geschäftsmodell lässt sich anhand der folgenden neun Bausteine beschreiben: Schlüsselaktivitäten, Schlüsselpartner, Schlüsselressourcen, Kostenstruktur, Kundenbeziehungen, Kundensegmente, Wertangebote, Kanäle und Einnahmequellen. Diese zeigen, aufgrund welcher Logik ein Unternehmen Geld verdienen möchte. Die neun Bausteine bilden die Grundlage für die Business Model Canvas, ein praxisorientiertes Tool, um ein Geschäftsmodell zu visualisieren und zu testen, ob dieses unternehmerisch sinnvoll ist. Im Handbuch wird der Leser schrittweise an das Konzept herangeführt, um es letztendlich selbst anwenden zu können.