Sonstiges

Nachbericht: CyberOne Roadshow 2018

Foto: Veronika Kanzler

Am 26. Juni 2018 fand die CyberOne Entrepreneurshow im Rahmen des 5. Technologietags Hybrider Leichtbau am ICS Messegelände in Stuttgart statt. Auf den Veranstaltungen vermitteln Referenten und Referentinnen aus unterschiedlichsten Branchen praxisrelevantes Gründerwissen und eigene unternehmerische Erfahrungen. Zusätzlich wird fortwährend über den laufenden Businessplanwettbewerb informiert, für den sich bis Ende Juni Startups aus allen Technologiebranchen bewerben konnten, deren Konzepte über einen ausgeprägten Innovationsgrad verfügten.

Auf der CyberOne Roadshow war auch der Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship der Universität Stuttgart und der Hochschule der Medien vertreten und stellte diesen in einem Kurzvortrag vor. Interessierte hatten anschließend die Möglichkeit Fragen und Anregungen direkt an den Studiengang zu stellen und sich so zu Informieren.

Nachbericht: Sandbox Demo Day 2018

Am 22. Juni 2018 fand bereits zum zweiten Mal der Demo Day der Sandbox statt, bei dem unsere zwölf Sandbox-Teams zum ersten Mal ihre Geschäftsideen der Öffentlichkeit präsentierten. Neben hilfreichem Feedback und Kontakt zu potenziellen Kunden und Partnern, gab es wie immer die Möglichkeit sich bei Snacks und Getränken auszutauschen und den Abend mit anderen Gründungsinteressierten ausklingen zu lassen.

Bevor es jedoch mit den Pitches der Sandbox-Teams losging, lieferte Yannick Frank, Gründer der hatchery GmbH, in seinem Vortrag das Rezept für erfolgreiche Startups. Die Sandbox-Teams meisterten ihre dreiminütigen Pitches souverän und begeisterten die Zuschauer mit Prototypen, bildlichen Darstellungen und Storytelling für ihre Ideen.

Foto: Luis Klink

Am Ende durfte wieder das Publikum entscheiden, welches Team es am besten fand. Hier machten HeyKitchy mit ihrer adaptiven Kochbuch-App und Moviefy mit interaktiven, ortsspezifischen Hörbüchern das Rennen und erhielten als Preis einen Gutschein der ExitGames Stuttgart.

Die Teams selbst fanden sowohl die Atmosphäre beim Demo Day, als auch die Erfahrung großartig. So sagt Ralf Braun vom Team Kunstream: „Der Demoday war eine tolle Gelegenheit, das im Pitch umzusetzen, was wir in der Sandbox gelernt haben.“

Nachbericht: EBMC Finale 2018

Eine App, die Feinstaubpartikel sichtbar macht. Ein smarter Spiegel, der die virtuelle Anprobe der neuesten Modetrends ermöglicht. Ein digitaler Reiseführer, der den Besuch von Kultureinrichtungen mit Gutscheinen belohnt. Ein dynamischer Guide, der direkt zum richtigen Bahnsteig führt. Eine Augmented Reality App, die ausländischen Touristen Stuttgarter Sehenswürdigkeiten auf unterhaltsame Art näher bringt. Eine E-Reader-Anwendung, die mit individuell konfigurierbarem Content zum Lesen animieren will.

Was nach marktreifen Hightech-Innovationen klingt, sind tatsächlich völlig neue Ideen, die in nur anderthalb Tagen von den EBMC-Finalisten 2018 kreiert worden sind.

Am 14. und 15. Juni 2018 sind beim Finale des europäischen Ideenwettbewerbs „Entrepreneurial Brains Made on Campus“ (EBMC)bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart und an der HdM sechs internationale, studentische Teams angetreten, die per Losverfahren zusammengestellt worden sind.

Bei den Teilnehmern handelte es sich um 35 Studierende aus Aalen, Amsterdam, Birmingham, Budapest, Dąbrowa Górnicza, Dundee, Linz, Málaga und Stuttgart, die sich in nationalen Vorrunden für das Finale qualifiziert haben.

Während des ersten Finaltages (14. Juni) hat jedes Team einen individuellen „point of interest“ in der Stuttgarter Innenstadt aufgesucht, wo es über Beobachtungen und Interviews einen Optimierungsbedarf identifiziert hat. Zur Wahl standen der Hauptbahnhof, die Markthalle, die Königstraße, die Stadtbibliothek, die Buchhandlung Wittwer und das Kaufhaus Breuninger. Die Lösungen für die Probleme sollten auf einer Trend-Technologie wie Virtual Reality, 3D-Druck oder Drohnen basieren. Auf dieser Grundlage wurden neue Geschäftsideen formuliert und sehr kreative Prototypen geschaffen.

Am Nachmittag des 15. Juni präsentierten die Teams im HdM Treppenstudio in Kinoatmosphäre ihre Ideen vor dem Publikum und einer internationalen Jury.

Augmented Reality-App gewinnt

Das Rennen machte das Team „Sightspot“ mit Nataša Jocic (HdM Stuttgart), Daniel Carr (University of Abertay Dundee), Manuela Nwanazia (Inholland University Amsterdam), Lilla Csőke (Metropolitan Budapest University) sowie Sergio Jiménez Ramos (University of Málaga). Gecoacht wurden die Gewinner von Dr. Gonzalo Forgues-Puccio von der University of Abertay Dundee. Das Team konnte sowohl das Publikum als auch die Jury überzeugen und gewann mit seiner App in beiden Kategorien den ersten Platz. Daniel Carr resümierte: „Thank you for the opportunity to participate in the EBMC. This has been a life changing experience for me, and a once in a lifetime event that will project my career aspirations, it was certainly an event I will never forget.”

 

Bild: Christian Lütgens

Eine Umfrage unter den Finalisten ergab, dass die Arbeit in internationalen Teams besonders gut gefallen hat. Und auch die EBMC Abschluss-Party wird allen Teilnehmern in positiver Erinnerung bleiben: „Closed for Holidays“drehten im Playpark der HdM mächtig auf, für Erfrischung sorgte #WULLEhilft. Der Erlös aus der Bierspendenkasse geht an die Gesellschaft für Osteogenesis imperfecta Baden-Württemberg.

Der von der HdM initiierte europäische Hochschul-Wettbewerb „Entrepreneurial Brains Made on Campus“ (EBMC) ging im Januar 2018 in die nunmehr neunte Runde. Seit 2009 haben rund 2.200 Studierende teilgenommen. Am Wettbewerb beteiligen sich dieses Jahr Hochschulen und Universitäten aus Großbritannien, Ungarn, den Niederlanden, Österreich, Polen, Spanien und Deutschland.

Beim zweistufigen Wettbewerb fanden 2018 acht Vorrunden an europäischen Hochschulen statt. In jeder Vorrunde wurde ein Team durch eine nationale Jury ausgewählt. Die deutsche Vorrunde fand am 19. und 20. April 2018 in Stuttgart statt. Angetreten sind 13 Studierende der Hochschulen Aalen sowie der HdM Stuttgart. Die HdM kooperiert derzeit mit den Hochschulen Aalen und Reutlingen im Projekt „Spinnovation“, um den Gründergeist noch mehr zu stärken.

2019 feiert der Wettbewerb sein zehnjähriges Bestehen.

Fotos: Christian Lütgens

Berufsbegleitend Studieren
Bild: goo.gl/xAHHCq

Berufsbegleitend lernen

Berufsbegleitend zu studieren, sich zusätzliches Wissen anzueignen, um den wechselnden Herausforderungen und Anforderungen in der heutigen Arbeitswelt gerecht zu werden ist ein immenser Kraftakt. Doch wie gelingt das Büffeln neben dem Beruf am einfachsten? Auf welche Weise lässt sich der Beruf mit dem Studium am idealsten vereinbaren? Wir haben uns für Sie intensiv mit diesem aktuellen und interessanten Thema auseinandergesetzt.

 

Zu Beginn sollte klar sein, dass ein Studium neben dem Beruf Lernen bei Zeitnot bedeutet. Diese Herausforderung lässt sich jedoch nur durch genaue Planung und Analyse bewältigen. Insbesondere scheint diese Herausforderung unter Führungskräften ein Ausschlusskriterium darzustellen, sich nicht für eine Weiterbildung zu entscheiden. Allerdings steigt vor allem unter Führungskräften der Weiterbildungsbedarf, da diese sich in der immer schneller verändernden Arbeitswelt zurechtfinden und in Konfliktsituationen angemessen reagieren müssen.

 

Bestandsaufnahme

Die Entscheidung für eine Weiterbildung sollte immer unter Berücksichtigung der aktuellen Fähigkeiten und Anforderungen geschehen. Neue Kenntnisse sollten unmittelbar im beruflichen Alltag angewendet werden können, damit sich diese im Gedächtnis verankern können. Weiterbildungen in Themengebieten, die im Unternehmen keine Anwendung finden sind daher nicht zu empfehlen. Aufgrund dessen sollte im Voraus eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Fähigkeiten, Unsicherheiten aber auch des gewünschten beruflichen Werdegangs berücksichtigt werden.

 

Lernen über mehrere Kanäle

In Bezug auf die Lernweise lässt sich kein Erfolgsrezept generalisieren. Letztendlich hängt der Lernerfolg von den persönlichen Vorlieben, dem Zeitumfang aber auch dem Lernbereich ab. Allerdings hat sich häufig ein Mix unterschiedlicher Methoden bewährt, um am effektivsten zu Lernen. Hierzu zählen das Lesen von Fachzeitschriften oder Blogbeiträgen, das Nutzen von E-Learning Angeboten und das Besuchen von Präsenzterminen. Das Zeit- und Selbstmanagement sollte auch hier nicht außer Acht gelassen werden. Damit das Lernen auch neben dem Beruf effektiv funktionieren kann, sollten Zeitfenster gefunden werden, welche sich unkompliziert nutzen lassen können. Hierbei kann das Führen eines Lerntagebuchs hilfreich sein, um das Gelernte zu reflektieren und zu dokumentieren. Diese Reflexion hilft das Erlernte tiefer im Gedächtnis zu verankern und das Lernen somit effektiver zu machen.

 

Programm PE ist Chefsache

Das Programm PE ist Chefsache: Lernen am Fall, versucht die Grundlagen des effektiven Lernens zu vereinbaren. Führungskräfte bearbeiten hier in fünf Modulen individuelle Praxisprojekte zu diversen Themen. Diese können Bereiche wie das Schaffen von Lernspielräumen in Unternehmen, die Steigerung der Lernmotivation von älteren Mitarbeitern und der konkreten Umsetzung umfassen. Die Führungskräfte erarbeiten die Grundlagen gemeinsam, beraten sich und tauschen sich über mehrere Medien aus.

 

Programm s.mile

Dieses Programm versucht die Fragen, was Führungskräfte langfristig weiterbringen kann oder welchen Effekt Weiterbildungen tatsächlich haben können zu beantworten. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine Aktion zu Forschungszwecken. Ausgewählte Führungskräfte können zwei Jahre lang gratis aus 4.600 Weiterbildungen und Veranstaltungen wählen, nebenbei werden sie von einem Coach begleitet, der bei der Lernanalyse, dem Lernprogramm und der Erfolgskontrolle unterstützend wirken soll.

 

Fazit

Berufsbegleitend zu Studieren ist ein Kraftakt, der nicht für jedermann geeignet ist. Für ein effektives Lernen sollten Strategien und Lernanalysen angewendet werden, um aus der Zeit neben dem Beruf das meiste heraus zu holen. Dabei ist eine Bestandsaufnahme im Voraus wichtig, um seinen derzeitigen Wissensstand zu evaluieren und zu erkennen welche Weiterbildung möglich und nötig wäre. Die Auswahl der geeignetsten Lernform schließt sich der Analyse an. Lesen, hören, sehen, der Mix aus mehreren Kanälen steigert bei den meisten die Behaltensleistung. Die Gliederung der Lerninhalte in Oberpunkte, das Lernen in kurzen Einheiten sowie eine regelmäßige Wiederholung des Gelernten soll ebenso helfen Inhalte effektiver im Gedächtnis behalten zu können. Auch Lerntagebücher können diesen Effekt unterstützen. Letztendlich ist es eine individuelle Entscheidung, welche Methoden für einen Einzelnen anwendbar sind oder nicht. Ein berufsbegleitendes Studium ist allemal zu empfehlen, wenn man sich weiterbilden möchte und sich der schnell änderbaren Wirtschaft und Arbeitswelt anpassen will.

 

Quelle: Dilk, A. (2018, März). Besser büffeln. managerSeminare, 28(240), 68-75.

Station F – der größte Startup Campus der Welt
Bild: goo.gl/rj5Cc1

Im Sommer 2017 hat Station F, der größte Startup Campus der Welt in Paris, seine Tore für Gründer, Gründerinnen und Gründungsinteressierte geöffnet.
Station F hat in einer ehemaligen Bahn-Lagerhalle in Paris ein vollständiges Ecosystem mit Entrepreneuren, Investoren und Startup Programmen aufgebaut. Dazu zählen über 34.000 Quadratmeter Nutzungsfläche, die effizient in Arbeitsplätze, Event Bereiche, einem Makerspace, einem Restaurant und vielen weiteren Bereichen umgewandelt wurde. Für 2018 sind zusätzlich Wohngebäude in der Nähe von Station F geplant, die eine Kapazität von bis zu 100 Apartments bietet. Gründer haben dadurch die Möglichkeit, ihre Anfahrtszeiten zu verkürzen und sich dem Aufbau ihres Betriebes zu widmen.

Das Founders Programm
Station F bietet unterschiedliche Programme an, die für jeden individuell zugeschnitten sind. Einerseits gibt es das sog. Founders Program. Dieses Programm ist für Startups entwickelt, die sich noch in der Frühphase ihrer Gründung befinden. Hier bekommt man die Möglichkeit für 195€ im Monat einen privaten Schreibtisch im Gebäude von Station F zu mieten. Zusätzlich erhält man Zugang zu allen Startup spezifischen Ressourcen, einem großen Network an Gründern und kann an den von Station F organisierten Campus Events mit anderen Entrepreneuren teilnehmen.
Um sich für dieses Programm bewerben zu können, muss man sich mit seinem Startup in der Frühphase befinden und Vollzeit dafür arbeiten. Es müssen zusätzlich KPIs oder ein geprüftes Konzept vorgelegt werden. Sobald diese Bedingungen erfüllt sind, kann man sich jeder Zeit auf ihrer Website für dieses Programm bewerben.

Das Fighters Programm
Neben dem Founders Program bietet Station F auch das Fighters Program an. Dieses ermöglicht Gründern, die keine guten Startbedingungen und Voraussetzungen für die Gründung ihres Startups haben kostenlosen Zugang zu allen Vorteilen des Founders Program. Die komplexen Voraussetzungen können hierbei in einem schwierigen persönlichen Hintergrund liegen oder beispielsweise in der Flucht aus einem anderen Land. Für dieses Programm werden also keine speziellen Qualifikationen benötigt, die Gründer müssen hier Kampfgeist zeigen. Allerdings müssen auch hier KPIs oder ein Konzept vorgelegt werden, das Startup sollte sich in der Frühphase befinden und die Gründer müssen Vollzeit in ihrem Startup arbeiten. Zusätzlich liegt die Mindestverpflichtung in diesem Programm bei mindestens einem Jahr, auch hierfür kann man sich ebenfalls online auf der Website von Station F bewerben.

Membership Fee
Zuletzt bietet die Organisation noch eine zusätzliche Option an, die Membership Fee. Diese Möglichkeit kostet 900€ im Jahr pro Person. Dafür erhält man 5 Tage pro Monat Zugang zu Station F. Hierfür werden keine gesonderten Bedingungen benötigt.

Programme Extern
Die Startup Programme in Station F begrenzen sich allerdings nicht nur auf die vom Unternehmen angebotenen, es gibt zusätzlich geförderte Programme die direkt von anderen, großen Firmen gesponsert werden. Zum Beispiel die Startup Garage von Facebook oder das Media Lab von Accelerator. Diverse weitere Startup Programme sollen Gründern helfen Unterstützung in Bereichen zu erlangen die speziell für Ihr Unternehmen zugeschnitten und passend sind.

Services
Die Unterstützung den Gründern in Station F angeboten wird, wird fortwährend ausgeweitet. Zusätzlich zu den Programmen, erhalten Station F Mitglieder besondere Angebote und Services von unterschiedlichsten Unternehmen. Dazu zählen Airbnb, Github oder auch Evernote. Ebenso gibt es in Station F ein sogenanntes Tech Lab. Dort hat jedes Startup die Möglichkeit, Prototypen aller Art zu bauen und sich von Experten beraten zu lassen.

Fazit
Die Mitgliedschaft bietet für Gründer und Gründerinnen aller Art und aller persönlichen Hintergründe die Möglichkeit, ihr Startup zu entwickeln und zu fördern. Station F legt insbesondere großen Wert darauf, allen Gründern die gleichen Voraussetzungen bieten zu können, insbesondere wenn es an finanziellen Mitteln fehlen sollte. Jeder soll hier die Möglichkeit haben, in den Bereich der Entrepreneure einzusteigen und seine Ideen und Visionen entwickeln zu können.

Social Innovation Summit Stuttgart
Bild: http://sisummit.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_9993.jpg

Es ist wieder soweit, am 9-10 März findet der Social Innovation Summit im Wizemann Space in Stuttgart statt. Der Social Innovation Summit grenzt sich bewusst von herkömmlichen Konferenzen über Technologie, Digitalisierung, Startups oder Business jeder Art ab. Der Schwerpunkt dieses Zusammenkommens liegt auf der Verwendung von Technologien, Konzepten und Lösungen, um eine bessere Welt zu gestalten.

Um sich einen Platz bei dem Social Innovation Summit zu sichern, müssen hierfür im Voraus Tickets erworben werden. Die Preisspanne dieser reicht von 45€ für Studenten, 90€ für ein reguläres Ticket (für Privatpersonen und Freelancer) und 250€ für ein Corporate Ticket (für Repräsentanten von Unternehmen und Organisationen). Snacks und Wasser sind für alle kostenfrei im Ticketpreis mit inbegriffen.

Inhaltlich umfasst das Programm diverse Diskussionen, wie Projekte finanziert oder digitale Routen für Social Innovation geschaffen werden können. Darüber hinaus werden Top Unternehmer aus der Politik oder Business inspirierende Reden halten und Einblick in Ihren Arbeitsbereich geben.

Da viele der Diskussionen und Workshops eine begrenzte Teilnehmerzahl haben, sollten Sie sich auf der Homepage des Social Innovation Summit registrieren und sich eine der begehrten Tickets sichern und Ihr persönliches Programm zusammenstellen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Unter folgendem Link gelangen Sie zur Homepage des Social Innovation Summit und können sich über das Programm und vieles weitere genauer informieren: http://sisummit.de/

CERIecon Startup Finale
Bild: https://startupcenter-stuttgart.de/wp-content/uploads/2016/04/2016-04-21-ie-smart-nachfolgeprojekt-bewilligt.jpg

Die besten Startups Europas im Wettbewerb – „Pitch and Play Time“ in Stuttgart
Es ist soweit: Die erste SANDBOX-Kohorte neigt sich dem Ende zu und findet ihren krönenden Abschluss im „Pitch & Play Time. 1st CERIecon Startup Finals“, deren Ausrichter das HdM Startup Center gemeinsam mit der WRS ist.

Junge Unternehmensgründer aus ganz Europa werden in Stuttgart gegeneinander antreten und ihre Geschäftsideen vor einer Jury präsentieren. Den Siegern winkt eine Förderung inklusive kostenloser Arbeitsräume. Aus der Region Stuttgart sind zwei Startups nominiert: ScreenInk Studios und deinklub.
Insgesamt 16 Startups werden ab dem 22. Februar 2018 in Stuttgart gegeneinander antreten. Die besten vier kommen am 23. Februar in das Finale. Die 16 Teams sind als beste Teilnehmer aus sieben europäischen Regionen hervorgegangen. Sie haben zuvor eine sechsmonatige Qualifizierung in speziellen Co-Working-Spaces, sogenannten Playparks, durchlaufen. Die Playparks befinden sich in Bratislava/Slowakei, Brno/Tschechien, Krakau/Polen, Rijeka/Kroatien, Venetien/Italien, Wien/Österreich und Stuttgart. Sie sind im Rahmen des EU-Projekts Ceriecon (Central Europe Regional Innovation Ecosystems Network) entstanden.
Die beiden Nominierten aus der Region Stuttgart, deinklub und ScreenInk Studios, sind in den Kategorien „Social Innovation“ beziehungsweise „Economic Innovation“ nominiert. ScreenInk Studios wollen Virtual Reality Games mit erzählerischem Fokus produzieren, deinklub möchte die Außendarstellung von Amateursportvereinen professionalisieren und zukunftsfest machen (Hierzu haben wir erst kürzlich mit den Gründern ein sehr interessantes Interview geführt, dass Sie unter folgendem Link finden können: https://innovative-entrepreneurship.de/2018/01/29/startup-im-fokus-deinklub/).
Beide Teams wurden im Playpark der Region Stuttgart, der an der Hochschule der Medien (HdM) angesiedelt ist, gefördert und haben sich im regionalen Vorentscheid für das Finale qualifiziert.

Wir erwarten kreative Pitches der Finalisten, spannende Impulsvorträge von Nathalie Schaller, Gründerin von [eyd] clothing und Niklas Dorn, Gründer von Filestage und viele Möglichkeiten zum Netzwerken. Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt sein, die Veranstaltungssprache ist Englisch.

Markieren Sie sich also noch heute den 23. Februar in ihrem Kalender und unterstützen Sie die Stuttgarter Teams vor Ort im CERIecon Startup Finale. Eine Anmeldung unter https://inopai.com/webform/D6ztGA4qp3aSIix5/ ist aufgrund der begrenzten Platzzahl im Theaterhaus bis zum 15. Februar dringend erforderlich und verbindlich.

Sandbox Bewerbungsschluss
Bild: https://startupcenter-stuttgart.de/wp-content/uploads/2016/03/sandbox-main-teaser.jpg

Im April geht die Sandbox – der Accelerator für Gründungen aus der Kreativwirtschaft – in die zweite Runde. Das sechsmonatige Programm bietet ein Training und stellt ein Netzwerk zu Mentoren, Startups und Branchenpartnern zur Verfügung. Zusätzlich wird im neuen Coworking-Space „Playpark“ ein kostenloser Arbeitsplatz für die Dauer von sechs Monaten zur Verfügung gestellt.

Bis zum 15. Februar können sich Einzelpersonen oder Teams mit einer innovativen Geschäftsidee aus allen Bereichen der Kreativwirtschaft (Musikwirtschaft, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Buchmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt, Software-/ Games- Industrie, Architekturmarkt, Darstellende Künste, Designwirtschaft, Kunstmarkt) um einen Platz bewerben. Die Teilnahme am Programm ist kostenlos und berufs- und studienbegleitend möglich. Die Bewerbung erfolgt über die Website: https://startupcenter-stuttgart.de/sandbox

Die Sandbox startet mit einem umfangreichen Training. Experten aus der Praxis vermitteln den Gründern in Seminaren und Workshops unternehmerisches Wissen sowie praktische Tipps zur Entwicklung und Umsetzung der eigenen Geschäftsidee. Um die bloße Idee zu einem tragfähigen Geschäftsmodell werden zu lassen, erhalten alle Teams zusätzliche Unterstützung von Mentoren. Sie stehen den Gründern in der Ausarbeitung des Geschäftsmodells beratend zur Seite, vermitteln Branchenwissen und Kontakte.

Neben Training und Mentoring spielt Internationalisierung eine wichtige Rolle in der Sandbox. Durch die Teilnahme an einem Austauschprogramm mit Gründerteams aus anderen EU-Regionen und durch die Qualifizierung für einen internationalen Pitch-Wettbewerb im September 2018, erhalten die Stuttgarter Teams Einblicke in die Gründerszenen der Partnerregionen und werden Teil eines europäischen Startup-Netzwerks.

Warten Sie also nicht lange und setzen Sie noch heute den ersten Schritt für Ihre Geschäftsidee und bewerben Sie sich für das Sandbox Programm.
Weitere Informationen zur Sandbox und zur Bewerbung finden Sie unter: https://startupcenter-stuttgart.de/sandbox

Start-up-Gipfel Baden-Württemberg
(Foto: startup-stuttgart.de)
(Foto: startup-stuttgart.de)

Am 14. Juli war es soweit: Auf der Landesmesse in Stuttgart luden die Stadt Stuttgart und Startup Stuttgart e.V. zum  Startup-Gipfel Baden-Württemberg ein. Auch der Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship war vor Ort und kam mit zahlreichen Interessenten ins Gespräch.

In anregender Unterhaltung mit Gründern, Gründungsinteressierten, Innovationsaffinen und  Neugierigen erfuhren wir mehr über ihre Geschäftsideen und ihren beruflichen Werdegang. Zugleich informierten über unseren Masterstudiengang und die angebotenen Module. In diesem Zusammenhang brachte eine Interessentin die hohe Relevanz des Moduls System Dynamics auf den Punkt: „Wenn mehr Menschen die Prinzipien von System Dynamics verstehen und anwenden würden wäre die Welt besser.“

Eröffnung des Start-up-Gipfels BW

Der Rahmen, in welchem sich der Studiengang präsentierte, war riesig. Über 2.600 Teilnehmer wurden mit einer Eröffnungsrede von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Empfang genommen. „Nirgendwo sonst werden jetzt schon mehr Patente pro Einwohnerin und Einwohner angemeldet als in Baden-Württemberg. Nirgendwo sonst wird – gemessen am Bruttoinlandsprodukt – so viel in Innovationen investiert. Und nirgendwo sonst arbeitet ein so hoher Anteil der Beschäftigten in forschungsintensiven Industriezweigen“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Nicole Hoffmeister-Kraut ergänzt in einem Interview: „Mit ,Start-up BW‘ professionalisieren wir unsere Gründungsförderung – von der Schule über Acceleratoren und Finanzierung bis zur Existenzfestigung junger Unternehmen. Wir sind ein Gründungsland mit Tradition und Impulsgeber für die Start-up-Szene der Zukunft. Unsere Landeskampagne ,Start-up BW‘ kommt genau zur richtigen Zeit.“ Die Aufgabe der Landeskampagne Start-up BW sei es deshalb, die regionalen Start-up-Landschaften und die Stärken Baden-Württembergs insgesamt als Start-up-Standort verstärkt zu bündeln und dessen Attraktivität national wie international sichtbarer zu machen. Unter anderem hat das Wirtschaftsministerium eine neue Internetplattform unter dem Link www.startupbw.de veröffentlicht. Des Weiteren wurde ein Maßnahmenpaket erarbeitet mithilfe dessen die Start-up-Aktivitäten im Land über verschiedenste Wege unterstützt werden sollen.

Kennenlernen und Netzwerken

Im Fokus des Start-up-Gipfels BW stand das Netzwerken und Austauschen der Teilnehmer. Von Start-up-Finanzierer, Gründungsexpertinnen und -experten aus Kammern, Verbänden und öffentlicher Hand über Manager von Acceleratoren, Inkubatoren, Co-Working-Spaces bis hin zu Hubs, Boot Camps sowie Gründer- und Technologiezentren waren aus dem Start-up Szene vor Ort.

Die neun Start-up-Regionen des Landes waren in Halle 5 der Messe vertreten. Sie präsentierten ihre Start-ups in Kurzvorträgen. Auf einer zehnten Insel standen über 30 Landeseinrichtungen und Landesinitiativen den Start-ups in Fragen zu fachspezfischem Know-How, Zuschussprogrammen und Finanzierungsmöglichkeiten beratend zur Seite. Ein „Playground“ lud zum Testen und Ausprobieren von Start-up-Innovationen aus Baden-Württemberg ein. Eine große Bandbreite an technischen Erfindungen waren vertreten – von Virtual Reality-Anwendungen bis zu Bike-Innovationen.

Nachmittags fand eine Start-up-Party im Innenhof der Messe mit Musik und Gründerpitches statt.

(Quelle: https://wm.baden-wuerttemberg.de)

Mapping Innovation: A playbook for navigating a disruptive age
Mapping Innovation (Quelle: amazon.de)
Mapping Innovation (Quelle: amazon.de)

In der Vorlesung „Entrepreneurship II“ des Masterstudiengangs Intra- und Entrepreneurship beschäftigen sich die Studierenden umfassend mit dem Thema Innovation. Der Student Michael Machalz referierte in diesem Zusammenhang über das, im Mai/Juni 2017, erschienene Buch „Mapping Innovation: A playbook for navigating a disruptive agedes“. Der Autor Greg Satell erklärt den Lesern, wie sie für das eigene Unternehmen die richtige Innovationsstrategie finden. Ihnen wird eine Anleitung, um ein eigenes Innovationshandbuch zu entwickeln, an die Hand gegeben. Darüberhinaus wird anhand von Innovationsführern wie Google, Apple, IBM, P&G, GE und Experian gezeigt, wie sie Innovationsstrategien in ihrem Segment bereits erfolgreich implementiert haben.

Das Buch setzt sich aus den drei Kernthemen zusammen:

  • Wie sich Innovation wirklich abspielt
  • Erarbeiten des Innovationsspielraums
  • Innovation im Digitalzeitalter

Machalz beschreibt seine Eindrücke zum Buch: „Bereits in der Einleitung beginnt dieses Buch mit detaillierten, historischen Geschichten über große und disruptive Innovationen. Der Autor beschreibt jeweils den Prozess entlang dieser Innovationswege von der ersten Idee über den identifizierbaren Innovationsmoment zum oft sehr langwierigen Prozess des wirtschaftlichen Erfolgs. Zusätzlich erhält der Leser Einblicke in die spezifischen Innovations-Strategien von hochinnovativen Welt-Unternehmen. Es wird herausgearbeitet, dass es kein Patentrezept für Innovation gibt, dass jede Unternehmung den eigenen Weg zur Innovation individuell für sich erarbeiten muss – konform zu den vorhandenen „Ressourcen“, der „Unternehmens-Kultur“, und „-Strategie“. Das Buch stellt einen Rahmen zur Verfügung der dazu führen kann die optimale Innovations-Strategie zu finden um am Ende in der heutigen, disruptiven Zeit entsprechend erfolgreich zu sein.“

„Jedes Unternehmen muss seinen eigenen Innovationsweg bestreiten“, erklärt Machalz. „Innovation ist Sisyphusarbeit: Final wird dazu geraten Spaß daran zu entwickeln ‚den Fels den Berg rauf zu schieben und kurz vor dem Gipfel zu erkennen, dass alles wieder von vorne anfängt‘. Außerdem wird empfohlen den jeweiligen Neubeginn unermüdlich als Chance zu sehen und mit Hilfe von Zuversicht und Zeit zum Ziel zu gelangen.“

 

Vielen Dank an Michael Machalz für das Zurverfügungstellen seiner Dokumentation.