Sonstiges

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Der Studiengang auf dem Entrepreneur’s Day + Generation Media Start-Up
Martin Papendieck beantwortet die neugierigen Fragen der Studiengangsinteressierten. (Foto: Laura Bohnet)
Martin Papendieck beantwortet Fragen der Studieninteressierten. (Foto: Laura Bohnet)

Am 19. Mai war es endlich soweit: Die Hochschule der Medien öffnete zum „Entrepreneur’s Day + Generation Media Start-Up“ für alle Gründungsinteressierten, Jungunternehmer und Gründer auf 14:15 Uhr die Türen, um gemeinsam einen Tag rund um das Thema Gründung zu erleben. Der Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) war mit einem Stand vertreten. Um 16:30 Uhr präsentierte der Studiengangsdekan- und das team in einem einstündigen Programmpunkt das Angebot des Masterstudiengangs und gaben Einblicke in die interaktive Lehre. Viele Interessenten waren vor Ort und stellten ihre Fragen, um sich ein genaues Bild vom Studiengang zu verschaffen. Ein buntes Rahmenprogramm führte durch den Tag. Von Input Talks über eine Open Stage mit Elevator Pitches bis hin zu einer Speed Dating Messe – jedermann war mit spannenden Inhalten versorgt. Anschließend wurde in entspannter Atmosphäre bei erfrischenden Getränken und Grillerei genetzwerkt und das Wochenende eingeläutet.

Jan Wunderlich präsentiert das Angebot des Masterstudiengangs. (Foto: Laura Bohnet)
Jan Wunderlich präsentiert das Angebot des Masterstudiengangs. (Foto: Laura Bohnet)

 

 

 

 

 

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Intra- und Entrepreneurship (tech) auf dem Masterinfotag an der Hochschule der Medien
Studiendekan Prof. Dr. Nils Högsdal berät interessierte Studenten zum Masterangebot. (Foto: HdM Startup Center)
Studiendekan Prof. Dr. Nils Högsdal berät interessierte Studenten zum Masterangebot. (Foto: HdM Startup Center)

Am 12. Mai präsentierten sich die Masterstudiengänge der Hochschule der Medien am Masterinfotag an der HdM. Auch der Master Intra- und Entrepreneurship war mit einem Stand vor Ort und beantwortete Studieninteressierten ihre Fragen rundum das Studium. „Welche Zulassungsvoraussetzungen sind für den Studiengang zu beachten? Ist es möglich nur einzelne Module zu belegen? Kann ich den Studiengang auch ohne berufliche Begleitung absolvieren?“ diese und weitere Unklarheiten beseitigte das Studiengangsteam in offenen Gesprächen. Florian Demaku, aktueller Student des Studiengangs, berichtete aus erster Hand über seine Erfahrungen zu den Vorlesungen und die Vereinbarkeit von Studium und Beruf. In einem großen Plenum präsentierten Prodekanin Prof. Cornelia Vonhof, Prof. Dr. Udo Mildenberger, Martin Papendieck und Maria Bertele die Möglichkeiten zum berufsbegleitenden Studieren an der HdM: Kontakt- und Masterstudium, Bibliotheks- und Informationsmanagement, International Business, Data Science and Business Analytics, Intra- und Entrepreneurship (tech). Martin Papendieck referierte zu Letzterem und freute sich über das rege Interesse.

 

 Student Florian Demaku erzählt aus erster Hand von seinen Erfahrungen zum Studium des Intra- und Entrepreneurship Studiengangs. (Foto: HdM Startup Center)
Student Florian Demaku erzählt aus erster Hand von seinen Erfahrungen zum Studium des Intra- und Entrepreneurship Studiengangs. (Foto: HdM Startup Center)
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Der Masterstudiengang auf dem Kongress „IHK – Stuttgart gründet“

Der Masterstudiengang präsentierte sich am 12. Mai auf dem Kongress „IHK – Stuttgart gründet“ im Stuttgarter IHK Haus. An einem Infostand konnten Studieninteressierte ihre Fragen rund um den Masterstudiengang an das Intra- und Entrepreneurteam stellen. Es war ein erfolgreicher und inspirierender Tag mit interessanten Gesprächen und spannenden Einblicken in die regionale Start-Up Szene. Viele Gründungsinteressierte sowie Jungunternehmerinnen und -unternehmer trafen sich zum Networken vor Ort. Begleitet von einem bunten Rahmenprogramm mit Fachforen und Erfolgsgeschichten von Startups war der Tag ein voller Erfolg. In der anschließenden Wettbewerbsreihe „Elevator Pitch BW“ traten zehn Startups in einer „Gründerlounge Stuttgart“ vor einer Expertenjury und Publikum gegeneinander an.

Das Studiengangsteam war mit einem Stand vor Ort. (Foto: HdM Startup Center)
Das Studiengangsteam war mit einem Stand vor Ort. (Foto: HdM Startup Center)
In anregenden Gesprächen wurde genetzwerkt. (Foto: HdM Startup Center)
In anregenden Gesprächen wurde genetzwerkt. (Foto: HdM Startup Center)

 

 

 

 

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Business Model Generation
Das Handbuch "Business Model Generation" (Quelle: management-journal.de)
Das Handbuch „Business Model Generation“ (Quelle: management-journal.de)

Geschäftsmodellinnovation ist nichts Neues. Die Spur ist bis ins 15. Jahrhundert zurückzuverfolgen, als Johannes Gutenberg nach Anwendungsmöglichkeiten für die mechanische Druckmaschine suchte, die er erfunden hatte.

Sie agieren als Führungskraft, Berater oder Unternehmer und möchten neue und ungewöhnliche Wege der Wertschöpfung gehen? Wie Sie innovative Geschäftsmodelle entwickeln oder bereits bestehende erfolgreich erneuern können, zeigen Alexander Osterwalder und Yves Pigneur in ihrem Handbuch „Business Model Generation“. 470 Experten aus 45 Ländern haben für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer ihr Wissen rundum Geschäftsmodelle auf 285 Seiten gepackt. Von traditionellen über höchstmoderne Geschäftsmodelle werden ihre Dynamiken und Innovationstechniken beschrieben, sowie Ratschläge zur Positionierung und Neugestaltung von Geschäftsmodellen gegeben.

Visuell anschaulich und inhaltlich verständlich aufbereitet, vermittelt das praktische Handbuch alle Grundlagen, die Sie zum Thema „Geschäftsmodelle“ wissen sollten. Mithilfe von Grafiken, Fallstudien Übungen, Workshop-Szenarios und einer Online-Community (www.BusinessModelGeneration.com/hub) zum Buch können innovative Geschäftsmodelle entwickelt und überarbeitet werden.

Die Unternehmenslandschaft wird von einer hohen Dynamik bestimmt: Stetig werden neue Geschäftsmodelle auf dem Markt eingeführt, bestehende werden angepasst und bis zur Perfektion getrimmt. Die Unternehmen müssen sich anpassen, um den Auswirkungen stand zu halten. Neue Branchen formen sich heraus, während die alten sich auflösen. Newcomer fordern die alte Garde heraus, von denen manche fieberhaft versuchen, sich selbst neu zu erfinden. Bei der Geschäftsmodellinnovation geht es um die Wertschöpfung für Firmen, Kunden und die Gesellschaft. Überholte Modelle müssen ersetzt werden und neue innovative Geschäftsmodelle müssen geschaffen werden, um einem Unternehmen eine dominante Kraft in ihrem Segment zu geben.

Folgende Fragen werden geklärt: Wie können neue, durchsetzungsfähige Geschäftsmodelle systematisch erfunden, gestaltet und umgesetzt werden? Wie können alte, überholte Modelle hinterfragt, auf den Prüfstand gestellt und umgewandelt werden? Wie können visionäre Ideen in spielverändernde Geschäftsmodelle, die das Establishment herausfordern, verwandelt werden – oder es verjüngen, falls wir selbst die Betroffenen sind?

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Die Grundlagen der Business Model Canvas sind neun Geschäftsmodellbausteine. (Quelle: businessmodelgeneration.com)

Zu Beginn des Buchs wird die Business Model Canvas vorgestellt, die Ausgangspunkt zur Beschreibung, Visualisierung, Bewertung und Veränderung von Geschäftsmodellen ist. Hiermit lässt sich das Geschäftsmodell von Ihrem Unternehmen oder Ihren Mitbewerbern unter die Lupe nehmen. Die Canvas hat sich bereits weltweit bewährt und findet beispielwese Anwendung bei IBM, Ericsson und Deloitte. Es ist ein funktionierendes Konzept, um Geschäftsmodelle zu erfassen und erfolgreich neue Wege einzuschlagen. Ein Geschäftsmodell lässt sich anhand der folgenden neun Bausteine beschreiben: Schlüsselaktivitäten, Schlüsselpartner, Schlüsselressourcen, Kostenstruktur, Kundenbeziehungen, Kundensegmente, Wertangebote, Kanäle und Einnahmequellen. Diese zeigen, aufgrund welcher Logik ein Unternehmen Geld verdienen möchte. Die neun Bausteine bilden die Grundlage für die Business Model Canvas, ein praxisorientiertes Tool, um ein Geschäftsmodell zu visualisieren und zu testen, ob dieses unternehmerisch sinnvoll ist. Im Handbuch wird der Leser schrittweise an das Konzept herangeführt, um es letztendlich selbst anwenden zu können.

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Startup im Fokus: Roomtailors
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v. l. n. r. Die Roomtailors Gründer: Michael Hilkert, Clemens Hildebrandt, Tobias Lange (Foto: Roomtailors)

Nach Feierabend saßen Tobias Lange und Clemens Hildebrandt zusammen und dachten nach. Sie waren bei Tobias zu Hause, mitten in einem Sammelsurium aus urwaldähnlichen Pflanzen, Requisiten aus früheren Wohnbeständen und Bergen aus Papier und Zeitschriften. Sie fragten sich, was wohl „Schöner Wohnen“ zur Einrichtung sagen würde. Zwar könnten sie selber das Niveau der Hochglanzseiten nicht erreichen, aber ein passenderes Gesamtbild würden sie schon selbst hinbekommen – und irgendwie müsste es dazu doch ein System geben. Sie weihten Michael Hilkert in ihre Gedanken und Ideen ein, der nach einer kurzen Bedenkzeit dem Vorhaben der beiden zustimmte. Welche Geschäftsidee die drei Gründer generierten, erfuhren wir in einem aufschlussreichen Interview.

Welche Geschäftsidee steckt hinter eurem Startup? Wann wurde es gegründet?

Wir sind gestartet mit Outfittery für Möbel, d.h. Nutzer konnten auf unserer Plattform ihren Stil rausfinden und anschließend ihren Raum durch uns planen lassen, indem sie uns ihren Grundriss zugeschickt haben. Wir haben das Zimmer geplant mit Positionierung der Möbel im Raum und passenden Produkten. Dazu hatten wir 20 Partner angeschlossen, von Ikea über Westwing bis XXXL, Home24 und Otto. Der Service war kostenlos, für jedes Möbelstück, das die Nutzer dann gekauft haben, haben wir eine Provision bekommen.

Ende 2016 haben wir gemerkt, dass das Modell so nicht profitabel ist, da es auch mit viel manuellem Aufwand verbunden war. Wir bieten nun nach wie vor einen Stilfinder an, allerdings passiert dies vollautomatisch, und das Ganze ist ein Tool, das Möbelshops auf ihrer Seite platzieren. Die Shops zahlen uns eine Adaptierungsgebühr auf ihr CI und Leadgebühren für jeden Shopkunden, der das Tool nutzt.

Wir haben vor ca. 5 Jahren angefangen, zusammen zu arbeiten. Damals hatten wir das Ganze neben unseren Jobs gemacht (2 bei Daimler, ein selbstständiger Innenarchitekt). Ende 2015 haben wir alle gekündigt, um uns ab Januar 2016 in Vollzeit dem zu widmen. Wir sind nach wie vor eine GbR, seit März 2016 haben wir eine Gewerbeanmeldung.

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Das innovative Tool führt den Kunden durch einen detaillierten Stilcheck. (Foto: Roomtailors)

Wie funktioniert der Service für den Kunden? Und wie teuer ist die Beratung?

Der Service für den Endnutzer ist nach wie vor kostenlos. Er geht auf einen Banner/ Call to Action auf der Webshop-Seite und dann öffnet sich ein interaktiver Fragebogen in einem Overlay. Am Ende der Fragen gibt er seine Email-Adresse an, um das Ergebnis zugeschickt zu bekommen und bekommt dann seine individuelle Auswertung angezeigt. Dabei ist das Ganze eine individuelle Kombinatorik, keine Auswahl aus 5 Optionen.

Woher bezieht ihr euer Sortiment?

Unser Sortiment heute entspricht dem Sortiment aus dem Shop, wo wir jeweils platziert sind.

Wie seid ihr auf eure Geschäftsidee gekommen?

Die ursprüngliche Idee von Roomtailors haben wir nüchtern aus verschiedenen anderen Ideen ausgewählt, die wir uns vorher ausgedacht haben. Uns hatte die Idee von Outfittery für Möbel gefallen, weil wir den Bedarf selber hatten, als wir neu umgezogen sind, und es viele gibt, die sich mit dem Thema nicht wirklich beschäftigen, und denen solche Entscheidungen schwer fallen.

Die neue Idee war eine Ableitung aus der ersten, nachdem wir mit Shops gesprochen haben und gemerkt haben, dass diese ein solches Konzept interessant finden. Als wir eine erste mündliche Zusage hatten, haben wir uns ganz auf das neue Modell konzentriert.

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Der Roomtailors Service ist auch als App auf dem Smartphone verfügbar. (Foto: Roomtailors)

Welche Zielgruppe sprecht ihr mit eurer Idee an? Seid ihr sowohl auf den B2C als auch auf den B2B Markt ausgerichtet?

Wir haben ein B2B2C Modell. Unsere Kunden sind die Möbelshops, also B2B, das Produkt selbst wendet sich aber an die Endkunden, also B2C. Das macht es etwas schwerer für uns, denn wir müssen beide Seiten gut kennen. Genauso überzeugen wir aber den B2B-Kunden, wenn wir seine Kunden wiederum kennen und verstehen.

Wie lautet euer USP?

Wenn man von einem USP überhaupt sprechen kann, dann ist es wohl die Erfahrung, die wir in der Übersetzung von Bildwelten in Kundenpräferenzen gemacht haben. Aber mal ehrlich: wenn eine Firma mit viel Geld kommt und das gleiche machen will, dann sehen wir schnell klein aus. Unsere Lösung ist wesentlich günstiger als eine Neuentwicklung – möchte dies ein Shop also einsetzen, insbesondere um es erstmal zu pilotieren, ist er mit unserem Produkt gut bedient.

Welche möglichen Schwierigkeiten gab es beim Aufbau eures Startups?

Eine Schwierigkeit war definitiv das richtige Geschäftsmodell zu finden, das eine echte Nachfrage im Markt generiert und mittelfristig die Perspektive hat, wirtschaftlich rentabel zu werden. Wir haben viele verschiedene Modelle entwickelt, untersucht, getestet und dann wieder verworfen. Unser jetziges Modell ist vielleicht nicht mehr ganz so sexy wie das ursprüngliche und klingt banal, zumindest merken wir aber, dass es dafür Bedarfe im Markt gibt. Von hier aus können wir uns so weiterentwickeln, sodass wir unsere Kunden noch besser verstehen können und die Lösung weiter darauf ausbauen.

Arbeitet ihr in eurem Startup nebenberuflich oder hauptberuflich?

Seit 2016 hauptberuflich. Der nebenberufliche Übergang über mehrere Jahre war sicherlich gut, um nicht bei 0 zu starten. Damit es erstmal läuft vergeht sehr viel Zeit, das unterschätzt man gerne, vor allem wenn man noch keine einschlägige Erfahrung als Gründer vorher hatte (es sei denn man hat viel Glück und es läuft von vorneherein alles glatt). Gegen Ende dieser Zwitterlösung war es aber dann Zeit sich zu entscheiden. Wir hatten den Eindruck, wir arbeiten viel (nach der Arbeit abends und am Wochenende), im Endeffekt ist aber unser Unternehmen nur sehr langsam gewachsen und der Markt hat uns links und rechts überholt. Das war etwas frustrierend.

Wie viele Personen seid ihr aktuell im Team?

Wir sind nach wie vor 3 Gründer. Bis Ende Februar diesen Jahres hatten wir über ein Jahr das Exist Gründerstipendium vom Bund. Mit den Sachinvestitionen konnten wir uns Unterstützung von Werkstudenten, freien Mitarbeitern und Bacheloranden/ Praktikanten leisten. Zu Hochzeiten waren wir 10 Leute, das war sehr cool.

Welche Botschaft möchtet ihr Neugründern auf den Weg geben?

Das wichtigste ist der Spaß an der Sache. Und man muss auch daran denken: Wenn man ein Unternehmen gründet, trägt man dafür Verantwortung. Und um eine verantwortungsvolle Position in einem Konzern zu erlangen muss man auch hart arbeiten, das fällt einem ebenso wenig in den Schoß.

Welche Ziele habt ihr euch für die Zukunft eures Geschäftsmodells gesetzt?

Wir wollen in erster Linie mal einen konstanten Umsatzfluss erreichen, wachsen und dafür sorgen, dass wir uns endlich selbst tragen können, da unsere Finanzierung vor ein paar Wochen ausgelaufen ist. Für das Geschäftsmodell gibt es gerade eine Reihe von Unsicherheiten, die wir zunächst lösen müssen. Ziel ist aber, das Produkt so zu entwickeln, dass wir es leicht reproduzieren, adaptieren und in die Masse tragen können. Dazu haben wir noch ein paar Aufgaben vor uns.

Vielen Dank liebe Roomtailors für das Interview!

Weitere Informationen zu Roomtailors finden Sie unter https://www.roomtailors.de

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Modul im Fokus: Business Model Generation

Wir haben uns mit Professor Dr. Högsdal getroffen und ihm einige Fragen zum Modul ‚Business Model Generation‘ gestellt.

(Zum Videointerview geht es hier oder durch einen Klick auf das Bild unten)

Prof. Dr. Högsdal

 

Nachfolgend finden Sie ein Transkript des obigen Videos.

Was sind die wesentlichen Inhalte des Moduls?

Das Modul Business Model Generation, was übrigens auch Design Thinking beinhaltet, ist mal vereinfacht der Weg von der ersten Idee bis hin zum tragfähigen, nachhaltigen Geschäftsmodell. Es geht also auch wirklich darum – und da kommt der altbekannte Spruch rein „Innovation ist die Fähigkeit, auch eine Rechnung für eine Idee zu stellen.“ – also die Frage, wie man – wie gesagt – aus einer Idee echte Umsätz erzielen kann, wie das funktionieren kann.

Welche Kompetenzen werden in dem Modul vermittelt?

Also fangen wir hier beim Modul Business Model Generation mit den Methoden an. Wir setzen sehr stark auf Action Learning. Das heißt, die Studierenden werden wirklich an einem eigenen Beispiel, an einer eigenen Idee, Schritt für Schritt die Idee und die Hypothesen zum Geschäftsmodell validieren. Man geht heraus, man spricht mit potentiellen Kunden, man spricht mit potentiellen Partnern, man findet heraus, wie der Markt funktioniert. Man wird in vielen Fällen auch mal scheitern, feststellen, das funktioniert so nicht, wie man sich das gedacht hat. Aber lieber im Kleinen scheitern, einen Pivot – eine Anpassung des Geschäftsmodells – vornehmen und dann am Schluss mit einem durch validierten Geschäftsmodell erfolgreich gründen.

Welche Relevanz hat das Modul für den gesamten Studiengang?

Also im Gesamtkontext Entrepreneurship zu Business Model Generation möchte ich sehr plakativ sagen: Früher hat man Entrepreneurship-Lehre irgendwie als „Was mit Businessplänen“ definiert, vielleicht noch andere Aspekte. Wenn ich sehe, wie sich die Forschung und die Erkenntnis verändert hat, wissen wir heute, dass Entrepreneurship eigentlich die Lehre davon ist, wie neue Geschäftsmodelle entstehen. Das ist relevant für Startups, aber am Ende scheitern Startups nicht am Geld, sondern daran, dass sie kein tragfähiges Geschäftsmodell haben und in etablierten Unternehmen geht es genau so weiter: Es geht viel weniger um Produktinnovationen, sondern um Geschäftsmodellinnovationen und darauf gibt die klassische Betriebswirtschaftslehre kaum eine Antwort, aber Entrepreneurship-Education in diesem Modul ‚Geschäftsmodellentwicklung‘ in meinen Augen sehr wohl.

Werden Grundlagen für den Besuch des Moduls vorausgesetzt?

Also das Interessante ist: Beim Besuch des Moduls ‚Business Model Generation‘ geht es weniger um klassische Betriebswirtschaftslehre bei den Grundlagen, sondern eher um die Fähigkeit, fast schon wissenschaftlich arbeiten zu können. Warum? Ich habe eine Idee, ich habe eine Hypothese. Diese Hypothese wird entweder validiert oder falsifiziert. Ich muss erkennen, dass Scheitern ein Teil des Weges ist, dass Scheitern zum Prozess gehört und das ist nichts anderes, als wenn ein Sozialwissenschaftler Experimente durchführt oder wenn ein Naturwissenschaftler im Labor Experimente durchführt. Also von daher, ein gewisses, akademische Grundverständnis, wie man an so etwas herangeht und dass man offen an Hypothesen herangeht, ist mit A und O die wichtigste Grundqualifikation. Alles andere lerne ich im Laufe des Studiums hier.

Möchten Sie noch etwas besonders hervorheben?

Ich denke, zu den Besonderheiten des Moduls ‚Geschäftsmodellentwicklung‘ ist tatsächlich, dass man nicht seiner eigenen Idee hereinkommt, sondern, dass man wirklich offen in ein Team hereinkommt, in ein Team herein geht und sich durchaus auf etwas Anderes auch einlässt und in der Lage ist, mal ganz wilde Ideen in Geschäftsmodellen umzusetzen und zu validieren und das ist meine Erfahrung aus den Pilotmodulen, es ist auch sehr stark ein Lernen voneinander. Und das Spannende an dem Modul ist: Gerade in der Gruppenarbeit sind gemischte Teams, in denen Ingenieure mit Wirtschaftswissenschaftlern zusammenarbeiten, meistens die erfolgreichsten Teams.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Professor Högsdal!

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Lean Startup: Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen
Lean Startup (Foto: bücher.de)
Lean Startup (Foto: bücher.de)

Dieses Buch ist ein Muss für alle Unternehmensgründer. Aber auch Innovations- und Produktentwicklungsinteressierte kommen auf ihre Kosten. Die Rede ist von „Lean Startup: Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen“. Eric Ries entwickelte im September 2008 die Lean Startup Methode und veröffentlichte daraufhin 2011 sein Buch. Mithilfe seiner Methodik sollen die Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe herausgearbeitet werden. Eric Ries beschreibt diesen Prozess auf seine Weise: “We must learn what customers really want, not what they say they want or what we think they should want.” (Dt.: ”Wir müssen lernen, was die Kunden wirklich möchten, nicht was sie sagen, dass sie es möchten oder was wir denken, dass sie es mögen sollten.“) Durch das Aufstellen und Testen von Hypothesen, die elementare Faktoren für den Erfolg einer Geschäftsidee enthalten, kann anhand von evaluierten Daten das Geschäftsmodell optimiert werden.

Das Lean-Startup-Tool ist schnell, ressourcenfreundlich und radikal erfolgsorientiert. Es hat sich bereits in der Praxis bewährt und setzt sich auch in Deutschland immer stärker durch. Mithilfe des Ansatzes können Szenarien für Geschäftsideen erprobt werden, um Ideen, Produkte und Märkte permanent einem Evaluationsprozess zu unterziehen. Es wird geprüft, gemessen und überarbeitet, sodass spontane Kurswechsel möglich sind. Viele Startups scheitern, weil sie keinen konsequenten Geschäftsplan verfolgen, um kundengerechte Produkte zu schaffen und neue Märkte zu erschließen. Nach Ries ist ein systematisches Vorgehen bei der Unternehmensgründung mithilfe von wissenschaftlichen Methoden unabdingbar.

Eric Ries setzt einen Impuls an alle Gründungsinteressierte: “Start-up success is not a consequence of good genes or being in the right place at the right time. Success can be engineered by following the right process, which means it can be learned, which means it can be taught.” (Dt.: „Der Erfolg eines Startups ist keine Folge von guten Genen oder zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Erfolg kann durch die Befolgung der richtigen Prozessschritte konstruiert werden, was bedeutet, dass er gelernt werden kann, was bedeutet, dass er gelehrt werden kann“).

 

Eric Ries hat die Lean-Startup-Methode entwickelt und in den USA äußerst populär gemacht. Er ist Autor des Existenzgründer-Blogs Startup Lesson Learned und war Mitgründer von IMVU, einem Spiele- und Unterhaltungsnetzwerk. 2007 ernannte ihn die Business Week zu einem der besten Nachwuchsgründer im Technologiebereich. 2010 wurde er Entrepreneur-in-Residence an der Harvard Business School. Darüber hinaus hat er an vielen Büchern mitgeschrieben und ist weiterhin als Gründer tätig, so zum Beispiel als Senior-Software-Ingenieur bei There.com.

DA
Offenheit und Neugier – eine der Kernvoraussetzungen für die Innovationsmethode DesignAgility
DesignAgility - Toolbox Media Prototyping (Quelle: buchhandel.de)
DesignAgility – Toolbox Media Prototyping (Quelle: buchhandel.de)

Der Erneuerungsdruck in der Medienbranche ist groß. Innovative Produkte sollen in kürzester Zeit ent- und bestehen. Die Autoren, des Buchs „DesignAgility – Toolbox Media Prototyping“, Stefanie Quade und Prof. Dr. Okke Schlüter haben sich das Ziel gesetzt, Design Thinking für die Medienlandschaft, in der sie gearbeitet haben und der sie sich verbunden fühlen, anzupassen und einfach einsetzbar zu machen. Hierzu haben Sie einen Methoden Remix aus Design Thinking (Innovationsmethode), agilem Projektmanagement (als Umsetzungsmethode) und Storytelling (Erzählmethode) kombiniert und auf den Bedarf der Medienbranche für die Kreation neuer Produkte und Services adaptiert.

In einem exklusiven Interview verraten uns die Autoren was sich hinter Ihrem Buch „DesignAgility“, das am 17. März 2017 im Schäffer-Poeschel Verlag erschienen ist, verbirgt. Als zertifizierte Projektmanagerin und Dozentin zu Innovations- und Projektmanagement an Hochschulen der Wirtschafts- und Medienwissenschaften und in Unternehmen verfügt Stefanie Quade über ein breitgefächertes Know-how in Themen der Didaktik. Dr. Okke Schlüter ist Professor für Medienkonvergenz im Studiengang Mediapublishing an der Hochschule der Medien in Stuttgart und hat bereits langjährige Berufserfahrungen in der Medienbranche gesammelt. Die Experten beantworten uns Fragen rund um ihr Buch – vom Entstehungsprozess über die Methodik bis hin zu Workshops für alle DesignAgility Interessierten.

Wie entstand die Idee zu Ihrem Buch „DesignAgility“?

DesignAgility ist ursprünglich durch ein Kooperationsprojekt im Studiengang Mediapublishing an der HdM entstanden. Wir haben uns damals selbst die Frage gestellt, wie man durch Augmented Reality (AR) – 2013 eine im Verlagsbereich noch nicht verbereitet – den Kundennutzen steigern kann. Für einen Bildungsverlag haben wir mit Design Thinking als Methode dann einen crossmedialen Prototypen entwickelt, der durch AR ein unverändertes Lehrbuch mit multimedialen Inhalten angereichert hat. Der Prototyp bestand aus einem Kapitel des Buches mit verschiedenen Media-Assets wie Audio, Weblinks, Bildern, 3D-Grafiken und Lösungen zu Übungen. Der Prototyp wurde mit den Endnutzern getestet, die Möglichkeiten für die Erweiterung des Geschäftsmodells der Produktreihe eruiert. Abschließend wurde das Konzept in einer Lehrwerksreihe serienmäßig umgesetzt, die noch heute am Markt ist.

Die Umsetzung dieser Medieninnovation mittels klassischem Design Thinking hat gut funktioniert, wir haben jedoch festgestellt, dass wir speziell für die Medienbranche hier und da diese etablierte Innovationsmethode anpassen müssen, um sie besser auf die Anforderungen der Medienbranche bzw. der Medienschaffenden zuzuschneiden. Erstes Resultat war ein Leitfaden, der sowohl für die Anwendung in der Lehre an Hochschulen als auch in Medienunternehmen einsatzbar ist. Dies haben wir 2014-2016 in verschiedenen Konstellationen erprobt, sowohl mit Studierenden als auch mit Profis aus Medienunternehmen. Für das Buch DesignAgility haben wir den Ansatz weiter verfeinert und mit vielen Beispielen veranschaulicht für die Anwendung in Verlagen und Medienunternehmen.

Beschreiben Sie „DesignAgility“ in einem Satz. Welcher Vorteil soll sich in der Arbeit mit dieser Methode für Medienschaffende ergeben?

Mit DesignAgility erhalten Medienschaffende einen strukturierten Ansatz für die agile Entwicklung von Medieninnovationen, der sie nutzerzentriert und branchenspezifisch Schritt für Schritt von der ersten Idee bis zum getesteten Prototypen führt.

Wem empfehlen Sie das Buch?

Allen, die sich mit Innovationen im Mediensektor beschäftigen. Das schließt sowohl alle Unternehmensgrößen ein wie auch alle Sparten des Mediensektors wie Verlage, Agenturen, Rundfunk etc. bis hin zu Corporate Publishing. Wir nennen die Zielgruppe daher Medienschaffende, weil sie z.T. auch selbständig ist oder in Unternehmen anderer Branchen arbeitet.
Zum Buch gehören übrigens auch darauf abgestimmte Download-Materialien, die unter www.designagility.de abrufbar sind.

Welche Vorkenntnisse sind zum Verständnis des Buchs notwendig?

Das Buch erklärt jeden Schritt des iterativen Vorgehens anhand von Beispielen, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Sie sollten Offenheit und Neugier für die vielfältigen Möglichkeiten crossmedialer und erweiterter Medienprodukte und Dienstleistungen mitbringen, die DesigAgility als Innovationsmethode ermöglicht.

Bieten Sie Workshops passend zum Buch für Unternehmen an? Wie laufen diese ab und welche Zielgruppen können teilnehmen?

Wir bieten kurze, intensive 1-3 Tages-Workshops an, in denen das Grundverständnis von DesignAgility vermittelt wird. Ebenso bieten wir aber auch extensive Workshops an, zum Beispiel in Form von wöchentlichen Coachings, die die laufende Entwicklung des Prototypen zur Produktentwicklung begleiten. Dies erfolgt z.B. durch einen Kick-Off-Workshop und begleitende Blended Learning Maßnahmen mit individuellem Feedback und Coaching durch uns als DesignAgility-Dozenten.

Aus der Gründerperspektive gefragt: Welche Möglichkeiten gibt es für Startups aus der Medienbranche mit Ihrem Buch zu arbeiten bzw. ein neues Produkt zu entwickeln?

Für Gründer bieten wir zunächst ebenfalls die bereits genannten Workshops und Coachings an. Im Falle von Start-ups kann DesignAgility sowohl die Überprüfung und Schärfung der Geschäftsidee unterstützen, als auch weitere Angebotsinnovationen entwickeln und testen helfen. Unserer Erfahrung nach finden sich Start-ups meistens sogar besser und schneller mit DesignAgility zurecht, als etablierte Medienunternehmen. Den meisten Start-ups kommt die agile und explorative Vorgehensweise sehr entgegen.

 

Stefanie Quade (Quelle: https://designagility.de/)
Stefanie Quade (Quelle: https://designagility.de/)

Wer sind die Autoren?

Stefanie Quade hat u.a. als Digitial Publishing Managerin IT- und Innovationsprojekte geleitet. Sie ist Diplomkauffrau und zertifizierte Projektmanagerin und lehrt als Dozentin und Trainerin zu Innovations- und Projektmanagement an Hochschulen der Wirtschafts- und Medienwissenschaften und in Unternehmen.

Sie promoviert zu Corporate Social Learning in London und veröffentlicht ihre Forschungsergebnisse auf wissenschaftlichen internationalen Konferenzen. Als Expertin für E-Education und E-Didaktik arbeitet Sie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und erhielt für ihre Arbeiten 2012 und 2013 den International E-Learning Award in New York.

Prof. Dr. Okke Schlüter (Quelle: https://designagility.de/)
Prof. Dr. Okke Schlüter (Quelle: https://designagility.de/)

Dr. Okke Schlüter ist seit 2008 Professor für Medienkonvergenz im Studiengang Mediapublishing an der Hochschule der Medien in Stuttgart (HdM). Schwerpunkte in der Lehre sind neben der Medienkonvergenz Crossmediales Produktmanagement, Innovationsmanagement und digitale Geschäftsmodelle.

  • Betreuender Professor auch im Convergent Media Center der HdM.
  • 1968 in Kiel geboren studierte er Theater-, Film und Fernsehwissenschaften, Slavistik und Betriebswirtschaftslehre in Mainz, Berlin und Moskau; Promotion in Slavistik. Nach Stippvisiten bei BCG und McKinsey ab 1998 Trainee der Ernst Klett AG für Führungskräftenachwuchs, von 2000 bis 2008 Führungspositionen in Unternehmen der Klett-Gruppe.

Weitere Informationen zum Buch und Methodik finden Sie unter:

www.designagility.de
designagility@gmail.com

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„Vermittelt werden soll, was möglich, was machbar, was riskant, was unklug und was unmöglich ist“
Prof. Dr. Nicolai Schädel
Prof. Dr. Nicolai Schädel

„Wählen Sie das Modul nur, wenn Sie ernsthaftes Interesse haben und bereit sind für geistige Schmerzen“ empfiehlt Prof. Dr. Nicolai Schädel, Professor des Masterstudiengangs Intra- und Entrepreneurship. Die Rede ist von dem Modul „Recht & Intellectual Property Management für Intra- und Entrepreneure“. Nicolai Schädel unterrichtet als erfahrener Rechtsexperte den Schwerpunkt „Gesellschaftsrecht und IP Management“.

Wir haben Nicolai Schädel getroffen und ihm fünf aufschlussreiche Fragen zum Modul gestellt. Er gibt Einblicke in die vermittelnden Inhalte und Kompetenzen sowie die Relevanz der Vorlesungen für den Studiengang. Darüber hinaus erfahren Sie, welche Grundlagen die Studierenden für die Teilnahme mitbringen sollten und für wen die Wahl dieses Moduls empfehlenswert ist.

Was sind die wesentlichen Inhalte des Moduls?

Schwerpunkte des Moduls sind wesentliche rechtliche Rahmenbedingungen und deren wirtschaftliche Bedeutung für unternehmerisches Handeln sowie die in diesem Rahmen bestehenden Gestaltungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten.

Welche Kompetenzen werden in dem Modul vermittelt?

Vermittelt werden soll ein Blick dafür, was möglich, was machbar, was riskant, was unklug und was unmöglich ist. Zudem soll den Studierenden die Bedeutung des Rechts für Unternehmen vermittelt werden, und zwar insbesondere auch in den wirtschaftlichen Kategorien Aufwand, Risiko und Sicherheit.

Welche Relevanz hat das Modul für den Studiengang?

Die Kenntnis der durch Recht gesetzten Grenzen und der innerhalb dieser Grenzen bestehenden Gestaltungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten hat für Unternehmen eine vergleichbare wirtschaftliche Bedeutung wie beispielsweise die Bereiche IT und Vertrieb. Dennoch bestehen im Verhältnis zum Bereich Recht oft weitergehende „Berührungsängste“ als im Verhältnis zu anderen Bereichen. Dieses Modul soll dadurch Bedeutung für die Studierenden erlangen, dass etwaige Berührungsängste abgebaut werden.

Werden Grundlagen für den Besuch des Moduls vorausgesetzt?

Teilnehmer des Moduls sollten im Rahmen ihrer bisherigen Ausbildung zumindest eine Grundlagenveranstaltung zum (Wirtschafts-)Recht besucht haben und daher mit der Bedeutung bestimmter Grundbegriffe und -konzepte (beispielsweise „Vertrag“ und „Vertragsfreiheit“) vertraut sein. Zudem sollten die Teilnehmer in der Lage sein, Sachverhalte wirtschaftlich zu verstehen, zu analysieren und zu erläutern.

Möchten Sie noch etwas besonders hervorheben?

Wählen Sie das Modul nur, wenn Sie ernsthaftes Interesse haben und bereit sind für geistige Schmerzen. Programmieren Sie gerne eigene Software? Sind oder waren Sie Leistungssportler(in)? Machen Sie gerne Musik? Vertragsgestaltung ist ähnlich.

 

Zur Person: 

Prof. Dr. Nicolai Schädel LL.M. ist seit 2013 Professor für Wirtschaftsrecht, insbesondere Handels-, Gesellschafts-, Bilanz- und Steuerrecht sowie Verpackungs- und Patentrecht an der Hochschule der Medien. Seit 2001 ist er als Rechtsanwalt tätig, zunächst in Düsseldorf, ab 2004 in Stuttgart. 2005 promovierte er zum Dr. jur. an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nicolai Schädel legte 1997 sein erstes juristisches Staatsexamen in München ab, 1999 sein zweites juristisches Staatsexamen in Bayern und erhielt 2001 den Master of Laws (LL.M.) der University of London.

Weitere Informationen zum Modul „Recht & Intellectual Property Management für Intra- und Entrepreneure“ finden Sie unter:

https://innovative-entrepreneurship.de/kontaktstudium/ueberblick/

 

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HdM belegt ersten Platz für unternehmerisches Klima in GUESSS Studie 2016

Nach einer Studie des Global University Entrepreneurial Spirit Students’ Survey 2016 (GUESSS) weist die Hochschule der Medien Stuttgart ein hervorragendes unternehmerische Klima auf. Sie belegt den ersten Platz in einer Umfrage unter 39 deutschen Hochschulen. Damit hat die HdM ihr sehr gutes GUESSS-Ergebnis von 2013 noch einmal übertroffen.

Zum Artikel auf den Seiten des HdM Startup Centers.