Startup Center Stuttgart

Landespreis 2020 für junge Unternehmen

Am 15. Juli wurde der Landespreis 2020 für junge Unternehmen verliehen. Der Landespreis ist mit 90.000 € dotiert und ist eine Anerkennung für Unternehmer*innen, die mit viel Einsatz ihre Ideen verwirklichen. Im März 2020 konnten sich baden-württembergische Unternehmen, die nach 2009 gegründet wurden, für den Landespreis 2020 bewerben – egal, ob Sie aus Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistungssektor oder der Gesundheitswirtschaft kommen. Für den Landespreis 2020 gingen über 600 Bewerbungen ein. Ministerpräsident Winfried Kretschmann konnte am 15.07.2021 in der L‑Bank in Stuttgart folgende Gewinner ehren:

Der mit 40.000 € dotierte erste Platz ging an die comemso GmbH aus Ostfildern. Das im Jahr 2010 gegründete Unternehmen für Prüf- und Messsysteme hat sich weltweit einen Namen bei Testgeräten für Batterie-Steuergeräte und Testsysteme für Ladestationen gemacht. Den zweiten Platz und damit der Gewinn von 30.000 € Preisgeld erhielt die SchoolCraft GmbH aus St. Johann. Das Team von SchoolCraft stellt über eine selbst entwickelte Software interaktive Werkzeuge zur Verfügung, damit Lehrende eigenständig Vorlagen für ihren Unterricht erstellen können. Der dritte Platz und 20.000 € Preisgeld ging an die Arztpraxis im GeLo in Lorch, die eine ärztliche Versorgung auf höchstem Niveau im ländlichen Raum durch den Aufbau eines Gesundheitszentrums verfolgt.

Die Pressemitteilung zum Landespreis 2020 für junge Unternehmen finden Sie hier.

Virtuelles Finale von ASAP BW

Am Donnerstag, den 29. Juli 2021, findet von 16 bis 18 Uhr das große Finale der sechsten Runde von ASAP BW statt. In fünf Challenges haben die teilnehmenden Teams aus Studierenden, Absolvent*innen und wissenschaftlichen Mitarbeitenden ihre Ideen zu einem validierten Geschäftsmodell entwickelt und die Finalteams haben nun die Möglichkeit, Ihre Gründungsideen live via Zoom vor Publikum und vor der Jury zu pitchen. Bis zum 19. Juli 2021 können Teams noch ihre Bewerbung bei ASAP BW einreichen und sich damit für das Finale #6 qualifizieren.

Das Academic Seed Accelerator Program (ASAP BW) ist ein landesweiter Wettbewerb der besten Gründungsideen aller Hochschulen aus ganz Baden-Württemberg. Ziel des Programms ist es, jedes Semester die besten Gründungsideen aus dem Hochschulumfeld in Baden-Württemberg zu finden und den talentiertesten Teams mit den hoffnungsvollsten Gründungsideen den Übergang in Förderungsprogramme zu erleichtern.

Alle Informationen zum Finale finden Sie hier.

Neues Format für Schüler*innen: Start-up BW@School

Mit dem Projekt „Start-up BW@School“ bringt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Schülerinnen und Schüler mit Gründerpersönlichkeiten in Kontakt und ermöglicht es ihnen, die Welt der Start-ups hautnah zu erleben. Die interssierten Klassen bereiten gemeinsam mit ihrer Lehrkraft ein Interview mit einer Gründerin oder einem Gründer an ihrer Schule vor. Hierfür erhalten Sie ein Workbook. Das Workbook für „Start-up BW@School“ findet man hier zum Download.

Durch die Begegnung und den Austausch mit realen Nachwuchs-Unternehmerinnen und Unternehmern werden die Schülerinnen und Schüler für die Themen Gründung und Selbständigkeit sensibilisiert. Zusätzlich erhalten sie authentische Eindrücke aus dem Berufsalltag von Gründerinnen und Gründern. Das Angebot richtet sich an Klassen ab der neunten Jahrgangsstufe.

Weitere Informationen für Schulen, das Tour-Tagebuch sowie eine Datenbank mit Gründerinnen und Gründer, die in die Schulen kommen, erhalten Sie hier.

Gründungsstipendium EXIST kompakt vorgestellt

Die meisten, die etwas mit Startups zu tun haben, haben sicherlich schon mal von EXIST Gründungsstipendium gehört. Doch was genau verbirgt sich hinter der Förderungsmaßnahme? Tim Kucklies hat mit Johanna Kutter vom Startup Center der Hochschule der Medien ein Interview rund um das EXIST-Programm geführt. Erfahren Sie im Interview, wie Teams an Hochschulen oder Forschungseinrichtungen ein Gründungsvorhaben vorantreiben können.

Was genau ist EXIST?

„Das EXIST-Gründerstipendium unterstützt Teams, die an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung ein Gründungsvorhaben vorantreiben möchten. Dabei sollte es sich um innovative technologieorientierte oder wissensbasierte Gründungsvorhaben mit signifikantem Alleinstellungsmerkmal und guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handeln. Daneben gibt es auch noch das EXIST-Forschungstransfer-Programm. Dieses eignet sich für Entwicklungsvorhaben, die noch einen größeren Forschungsanteil beinhalten, bis sie Richtung Marktreife gehen können.“

An wen richtet sich EXIST?

„Das EXIST-Gründerstipendium richtet sich in erster Linie an Absolvent:innen einer Hochschule, deren Abschluss maximal 5 Jahre zurückliegt. Genauso können sich Wissenschaftler:innen und ehemalige wissenschaftlicher Mitarbeiter:innen bewerben. Es werden maximal 3 Personen pro Vorhaben mit einem Stipendium gefördert. Es gibt insgesamt viele Ausnahmeregelungen bei diesen formalen Antragskriterien (z.B. Studierende oder Teammitglieder mit qualifizierender Berufsausbildung). Bei Zweifeln, ob man als Team antragsberechtigt ist, am besten beim Gründungsnetzwerk der eigenen Hochschule eine Erstberatung anfordern. In Stuttgart ist das zum Beispiel https://startupcampus0711.de/beratung/ ganz wichtig: Nehmt ca. 6 Monate vor euerm gewünschten Förderbeginn den Kontakt zu den Hochschul-Gründungsberater:innen auf, da die Erstellung und Begutachtung des Antrags meistens viel länger dauert, als gedacht.“

Welche Voraussetzungen muss man für eine EXIST-Förderung mitbringen?

„Neben den formalen Kriterien, müssen auf das Vorhaben drei wichtige Dinge zutreffen. Erstens muss es sich um eine Innovationhandeln, wobei es nicht zwingend eine Produkt- oder Prozessinnovation in technologischer Hinsicht sein muss. Auch Geschäftsmodell- und Serviceinnovationen haben durchaus Chancen. Wichtig ist, dass es sich entscheidend vom aktuellen „Stand der Technik“ abhebt sowie über ein signifikantes Alleinstellungsmerkmal verfügt. Zwingend notwendig ist auch der wissenschaftliche Ursprung der Idee. Da es sich bei EXIST um ein Hochschul-Ausgründungsprogramm handelt sollte die Idee aus der wissenschaftlichen Auseinandersetzung (z.B. im Rahmen einer Abschlussarbeit, einer Forschungsarbeit, eines Studienschwerpunkts, einer Promotion, etc.) entstanden sein. Zweitens muss das Teamüberzeugen: Im geförderten Team müssen alle Kernkompetenzen verankert sein, die für das Vorhaben notwendig sind. Neben den technisch-fachlichen Fähigkeiten braucht es auch Projektmanagement/BWL- und Branchen-Kenntnisse. Teams, die sich schon länger kennen und erprobt haben, dass sie gut zusammenarbeiten können, haben die besseren Chancen. Und drittens muss ein relevantes Marktpotentialvorhanden sein, das wirtschaftliche Erfolgsaussichten verspricht. Es kommt hier also darauf an, dass man gut darstellt, wie die Idee auf lange Sicht rentabel am Markt existieren kann. Um ein Gefühl zu kriegen, welche Vorhaben gefördert werden, kann man sich gut durch die News und Vorhabenslisten auf der EXIST-Seite klicken. Ich empfehle allen, die eine Antragsstellung in Erwägung ziehen, sich folgenden Artikel durchzulesen.“

Welche Geschäftsmodelle kommen bei EXIST in Frage?

„Ein wesentlicher Faktor ist, dass das Geschäftsmodell skalierbar ist und die wirtschaftliche Basis für ein wachsendes Unternehmen hergeben kann. Das kann durchaus auch ein Geschäftsmodell mit sozialem Mehrwert sein, das schließt sich absolut nicht aus. Ein schönes aktuelles Beispiel an der HdM hierfür ist zum Beispiel Voto. Der Status der Geschäftsmodellentwicklung ist auch wichtig für die Einschätzung, ob eine Antragsstellung Sinn macht: Beim EXIST-Gründerstipendium sollte schon der „Product-Solution-Fit“ vorliegen, das heißt, dass schon ein Prototyp existieren muss und Pilotkunden/-partner in sogenannten Letter of Intents ihr Interesse an dem Produkt bekundet haben sollen.“

Was beinhaltet die EXIST-Förderung?

„Das EXIST-Gründerstipendium ist sozusagen der Rolls-Royce der staatlichen Förderprogramme für Gründer:innen. Es gibt je nach Vorhaben ca. 120.000€ für eine Teamgründung vom Bundeswirtschaftsministerium. Bis zu 3 Personen erhalten ein monatliches Stipendium (die Höhe ist abhängig vom Status der Person), Sach- und Coachingmittel von bis zu 35.000€ sowie ganz viel Support seitens der Hochschule, z.B. begleitet sie ein:e Mentor:in aus der Professorenschaft sowie ein:e Ansprechpartner:in aus dem Gründernetzwerk der Hochschule, man hat Anspruch auf Räume, Infrastruktur, etc.“

Gibt es Verpflichtungen, die durch eine EXIST-Förderung entstehen?

„Laut Stipendiatenvertrag verpflichtet man sich zur Erfüllung einiger Meilensteine (z.B. Zwischenstandspräsentation, Business Plan Erstellung) und dem Einhalten einiger Regelungen (z.B. keine Nebentätigkeit, etc.). Viel wichtiger als diese Verpflichtungen „auf dem Papier“ ist aber die intrinsische Motivation, dass man sich voll und ganz seinem Vorhaben widmet und den staatlichen Support nutzt, um entschieden voranzukommen, denn ein Jahr ist schnell vorbei. Natürlich beinhaltet jede Gründungsreise ein oder mehrere Kurswechsel (Pivots). Das ist völlig in Ordnung und führt nicht zum Abbruch des Vorhabens. Im besten Falle schafft man innerhalb dieses ersten Jahres, dass das Vorhaben so reift, dass es einen relevanten „Proof“ am Markt einfährt und für eine Anschlussfinanzierung in Frage kommt (z.B. über Business Angels, Pilotkundenaufträge, Venture Fonds oder weiterführende Förderprogramme).  Darüber hinaus hat vermutlich jede Hochschule eine unterschiedliche Erwartungshaltung an ihre EXIST-Teams. Wir an der HdM bieten beispielsweise unseren Stipendiat:innen ein Begleitprogramm mit Input- und Vernetzungsveranstaltungen an und legen die Teilnahme an einem weiterführenden Accelerator-Programm sehr ans Herz. Ebenso freuen wir uns darüber, wenn sich aktive und ehemalige Stipendiat:innen für die Nachkommer engagieren und uns im Bereich der Sensibilisierung für das Thema Gründung an der Hochschule unterstützen.“

Einen herzlichen Dank an Johanna Kutter und Tim Kucklies für das Interview!

Nachbericht: Sandbox Demo Day 2019

In diesem Jahr fand der Sandbox Demo Day bereits das dritte Mal statt. Am 15. Februar 2019 versammelten sich die Gäste im Pavillon der HdM, um sich die innovativen und kreativen Geschäftsideen der Teams zum ersten Mal anhören zu können. Dabei durfte das Publikum den Preis für die beste Präsentation vergeben. Nach einer Begrüßung durch Lisa Lang, Projektleiterin der Sandbox und einem Grußwort von Prof. Peter Schäfer, Leiter der Abteilung Existenzgründung und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, gehörte die Bühne den Sandbox-Teams.

 

Quelle: startupcenter-stuttgart.de

 

Jedes Team hatte 4 Minuten, um das Publikum von seiner Idee zu begeistern. Dabei pitchte Thomas Gaiser von insightity, Matz Kastning und Steffi Knebel vom Team Soundblurbs spielten dem Publikum einen ihrer Audio-Trailer vor und Katharina Reichardt von vonpfauhausen und Vanessa Chudalla von SelfieAlarm brachten gleich erste Prototypen zum Begutachten mit.

 

Quelle: startupcenter-stuttgart.de

Quelle: startupcenter-stuttgart.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: startupcenter-stuttgart.de

 

Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Ann Sophie Claus, Gründerin der The Female Company, die von ihren eigenen Erfahrungen als Gründerin berichtete und den Sandboxlern wertvolle Tipps mit auf den Weg gab.

Nach der Auszählung der Stimmen aus dem Publikum standen die Gewinner fest: Leonard Wohlfarth und Mark Kvetny von Gage, dicht gefolgt von den Soundblurbs und Imbali, die den zweiten und dritten Platz belegten.

Wie immer war auch für das leibliche Wohl gesorgt, sodass nach der Veranstaltung noch fleißig genetzwerkt werden konnte. Für die Sandbox-Teams ergab sich so die Gelegenheit, potenzielle Interessenten an ihrem Produkt kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.

 

Weitere Informationen zu den Programmen der Sandbox finden Sie hier.

MikroCrowd: Die Finanzspritze für kleine Startups in Baden-Württemberg

Zusammen mit MikroCrowd können Sie absofort auch mit einem schmalen Budget clever Gründen. Die Initiative steht jungen Startups von Beginn zur Seite und sorgt durch die Kombination mit Mikrokrediten und Crowdfunding dafür, dass das Startkapital für Ihre Idee ausreicht. Dabei steht Ihnen das Team von MikroCrowd bei jedem Schritt beratend zur Seite – professionell und kostenlos.

Die MikroCrowd unterstützt Kleinstgründer in Baden-Württemberg bei der Finanzierung ihrer Geschäftsidee. Dabei wird die klassische Förderung über ein zinsvergünstigtes Darlehen durch die L-Bank mit der Finanzierung über Crowdfunding und einer intensive Beratung verbunden.

Die Gründungsberatung wird von anerkannten Startup- und Beratungsinstitutionen gewährleistet, das Crowdfunding in Kooperation mit Deutschlands größter Crowdfundingplattform Startnext.

Wenn das Fundingziel beim Crowdfunding erreicht wird, ermöglicht die MikroCrowd auch noch ein zusätzliches Darlehen der L-Bank von bis zu 10.000€ – und das ganz ohne Businessplan und Bankgespräch.

Interessiert?

Dann kontaktieren Sie unsere CrowdLotsin Nisha Munzig im Generator Startup Center der HdM unter info@mikrocrowd.de

L-Bank MikroCrowd Website: https://www.mikrocrowd.de/home

Kontakt über das Generator Startup Center: https://startupcenter-stuttgart.de/foerderung/mikrocrowd/

In 54 Stunden von der Idee zum Geschäftsmodell – Das Startup Weekend Stuttgart 2018

Drei Tage im Zeichen von Innovation und Entrepreneurship – dafür steht das Techstars Startup Weekend Stuttgart. Vom 30. November bis 2. Dezember 2018 öffnete die Hochschule der Medien in Stuttgart erneut ihre Pforten für das beliebte Startup Event. Die Veranstaltung bringt Gründungsbegeisterte aus unterschiedlichen Branchen und mit verschiedenen Hintergründen zusammen und ermöglicht ihnen an einem Wochenende eine Geschäftsidee zu einem validierten Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Dabei stehen den interdisziplinären Teams Mentoren aus Lehre und Praxis zur Seite und unterstützen sie mit ihrer breit gefächerten Expertise.

Aus den anfangs über 30 vorgestellten Ideen wurden 14 ausgewählt, an deren Umsetzung von Freitag bis Sonntag gearbeitet wurde. Dabei durften sich die kreativen Köpfe ihre Teams nach individuellen Interessen und Stärken aussuchen. Die 78 Teilnehmer durchliefen bei der Veranstaltung die wichtigsten Phasen der Geschäftsmodellentwicklung und lernten moderne Ansätze und Methoden, darunter den Lean Startup Approach und den Business Model Canvas kennen. Außerdem konnten sie die bedeutendsten Elemente aus dem Design Thinking Prozess anwenden. Ein besonderer Fokus lag darauf, dass sich die Teams intensiv mit Kundenbedürfnissen auseinandersetzten. Aus diesem Grund wurden sie dazu aufgefordert möglichst viele Kundeninterviews führen und hinauszugehen, um von ihrer Idee zu erzählen. Hierdurch sollte herausgefunden werden, ob das entwickelte Produkt oder die Dienstleistung auf dem gewählten Markt tatsächlich eine Rolle spielen könnte.

 

Drei Minuten hatte jedes Team, um seine Geschäftsidee vor der Jury zu pitchen. Bild: HdM

 

Nach dem intensiven Entwicklungsprozess wurden die ausgearbeiteten Geschäftsideen vor geladenen Gästen und einer Fachjury gepitcht. Beurteilt wurden die Präsentationen von Hannah Boomgarden (Startup Autobahn), Amelie Hübner (Gründermotor), Magdalena Weinle (Generator Startup Center), Christian Bauer (Volocopter) und Prof. Dr. Uwe Jäger (HdM). Nur drei Minuten hatten die Teams, um vorzustellen, was sie über das Wochenende hinweg erarbeitet haben.

Insgesamt konnten fünf Ideen die Jury vor Ort überzeugen. Die Geschichte des Geflüchteten Osman, der mit seinen Taschen aus recyceltem Material anderen Flüchtlingen die Möglichkeit geben möchte in Deutschland zu arbeiten und sich einzubringen, überzeugte die Jury sofort. Sie entschied sich dazu dem Jungunternehmer und seinem Team den Social Prize für die beste gesellschaftsrelevante Idee zu verleihen. Neben Osman konnten auch die Teams „BonBox“, „E-Privacy“ und „Pack’n’Nap“ die Jury begeistern und machten einen gemeinsamen zweiten Platz. „BonBox“ will versuchen das Belegchaos und vor allem das Garantieproblem durch eine digitale Lösung zu optimieren, „E-Privacy“ möchte sich mit seiner Lösung für den Schutz persönlicher Daten im Internet einsetzten und „Pack’n’Nap“ liefert ein Produkt, mit dem Eltern ihren Nachwuchs vor dem Trubel an öffentlichen Plätzen schützen können, indem sie eine „Haube“ aufspannen unter der sich das Kind wohlfühlen und entspannen kann.

 

Das Team von Clave, einem Hörgerät mit modischem Anspruch, war der große Gewinner des Abends. Bild: HdM

 

Der große Gewinner des Wochenendes war das Team „Clave“. Das Ziel dieser Gruppe ist es, den verstaubten und grauen Hörgeräten ein neues Design und damit verbunden ein moderneres Image zu verpassen. Der oft versteckte Helfer im Ohr soll zu einem modischen Accessoire weiterentwickelt werden.

Das Startup Wochenende war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Die motivierten Teilnehmer arbeiteten stets bis tief in die Nacht an ihren Ideen und ließen dabei ihrer Kreativität freien Lauf. Durch die gelungene Organisation durch das HdM-Team rund um Kristina Coric vom Generator Startup Center und Prof. Dr. Nils Högsdal, Prorektor für Innovation, wurde über das gesamte Wochenende ein spannendes Programm geboten.

Mehr Bilder und Informationen zum Startup Weekend Stuttgart finden Sie auf Facebook.

 

 

Der Artikel wurde im Original auf der Homepage des Startup Centers Stuttgart publiziert.

International Entrepreneurship Education Summit 2018 (IEES)

Am Freitag, den 30. November 2018 lädt die Hochschule der Medien zum International Entrepreneurship Education Summit (IEES) ein.

Der IEES möchte eine Plattform für den Austausch innovativer Ideen und etablierter Praktiken zur Vermittlung von Innovation und Entrepreneurship bieten. Dabei macht er sich unterschiedliche Konzepte zu Nutzen, wie den Lean Startup-Ansatz, einem neuen Fokus auf Geschäftsmodellinnovationen in der Lehre und in Unternehmen sowie neuen Methoden in der Vermittlung von Kreativitätstechniken wie Design Thinking.

Der Fokus liegt dabei auf dem Lernen voneinander mit ausreichend Zeit für Diskussionen und Feedback. Sie richtet sich an diejenigen, welche Entrepreneurship in Schulen, an Hochschulen und in Organisationen lehren und fördern. Sie ist gleichzeitig Teil der International Week an der Hochschule und lädt ausdrücklich internationale Experten ein.

Zu jedem Zeitpunkt wird es drei parallele Tracks in zwei Formaten geben: Hands-on Workshops und Best-Practice-Vorträge.

 

 

International Entrepreneurship Education Summit

30. November 2018

9:00 – 18:30 Uhr

Hochschule der Medien