Studium

Berufsbegleitend Studieren
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Berufsbegleitend lernen

Berufsbegleitend zu studieren, sich zusätzliches Wissen anzueignen, um den wechselnden Herausforderungen und Anforderungen in der heutigen Arbeitswelt gerecht zu werden ist ein immenser Kraftakt. Doch wie gelingt das Büffeln neben dem Beruf am einfachsten? Auf welche Weise lässt sich der Beruf mit dem Studium am idealsten vereinbaren? Wir haben uns für Sie intensiv mit diesem aktuellen und interessanten Thema auseinandergesetzt.

 

Zu Beginn sollte klar sein, dass ein Studium neben dem Beruf Lernen bei Zeitnot bedeutet. Diese Herausforderung lässt sich jedoch nur durch genaue Planung und Analyse bewältigen. Insbesondere scheint diese Herausforderung unter Führungskräften ein Ausschlusskriterium darzustellen, sich nicht für eine Weiterbildung zu entscheiden. Allerdings steigt vor allem unter Führungskräften der Weiterbildungsbedarf, da diese sich in der immer schneller verändernden Arbeitswelt zurechtfinden und in Konfliktsituationen angemessen reagieren müssen.

 

Bestandsaufnahme

Die Entscheidung für eine Weiterbildung sollte immer unter Berücksichtigung der aktuellen Fähigkeiten und Anforderungen geschehen. Neue Kenntnisse sollten unmittelbar im beruflichen Alltag angewendet werden können, damit sich diese im Gedächtnis verankern können. Weiterbildungen in Themengebieten, die im Unternehmen keine Anwendung finden sind daher nicht zu empfehlen. Aufgrund dessen sollte im Voraus eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Fähigkeiten, Unsicherheiten aber auch des gewünschten beruflichen Werdegangs berücksichtigt werden.

 

Lernen über mehrere Kanäle

In Bezug auf die Lernweise lässt sich kein Erfolgsrezept generalisieren. Letztendlich hängt der Lernerfolg von den persönlichen Vorlieben, dem Zeitumfang aber auch dem Lernbereich ab. Allerdings hat sich häufig ein Mix unterschiedlicher Methoden bewährt, um am effektivsten zu Lernen. Hierzu zählen das Lesen von Fachzeitschriften oder Blogbeiträgen, das Nutzen von E-Learning Angeboten und das Besuchen von Präsenzterminen. Das Zeit- und Selbstmanagement sollte auch hier nicht außer Acht gelassen werden. Damit das Lernen auch neben dem Beruf effektiv funktionieren kann, sollten Zeitfenster gefunden werden, welche sich unkompliziert nutzen lassen können. Hierbei kann das Führen eines Lerntagebuchs hilfreich sein, um das Gelernte zu reflektieren und zu dokumentieren. Diese Reflexion hilft das Erlernte tiefer im Gedächtnis zu verankern und das Lernen somit effektiver zu machen.

 

Programm PE ist Chefsache

Das Programm PE ist Chefsache: Lernen am Fall, versucht die Grundlagen des effektiven Lernens zu vereinbaren. Führungskräfte bearbeiten hier in fünf Modulen individuelle Praxisprojekte zu diversen Themen. Diese können Bereiche wie das Schaffen von Lernspielräumen in Unternehmen, die Steigerung der Lernmotivation von älteren Mitarbeitern und der konkreten Umsetzung umfassen. Die Führungskräfte erarbeiten die Grundlagen gemeinsam, beraten sich und tauschen sich über mehrere Medien aus.

 

Programm s.mile

Dieses Programm versucht die Fragen, was Führungskräfte langfristig weiterbringen kann oder welchen Effekt Weiterbildungen tatsächlich haben können zu beantworten. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine Aktion zu Forschungszwecken. Ausgewählte Führungskräfte können zwei Jahre lang gratis aus 4.600 Weiterbildungen und Veranstaltungen wählen, nebenbei werden sie von einem Coach begleitet, der bei der Lernanalyse, dem Lernprogramm und der Erfolgskontrolle unterstützend wirken soll.

 

Fazit

Berufsbegleitend zu Studieren ist ein Kraftakt, der nicht für jedermann geeignet ist. Für ein effektives Lernen sollten Strategien und Lernanalysen angewendet werden, um aus der Zeit neben dem Beruf das meiste heraus zu holen. Dabei ist eine Bestandsaufnahme im Voraus wichtig, um seinen derzeitigen Wissensstand zu evaluieren und zu erkennen welche Weiterbildung möglich und nötig wäre. Die Auswahl der geeignetsten Lernform schließt sich der Analyse an. Lesen, hören, sehen, der Mix aus mehreren Kanälen steigert bei den meisten die Behaltensleistung. Die Gliederung der Lerninhalte in Oberpunkte, das Lernen in kurzen Einheiten sowie eine regelmäßige Wiederholung des Gelernten soll ebenso helfen Inhalte effektiver im Gedächtnis behalten zu können. Auch Lerntagebücher können diesen Effekt unterstützen. Letztendlich ist es eine individuelle Entscheidung, welche Methoden für einen Einzelnen anwendbar sind oder nicht. Ein berufsbegleitendes Studium ist allemal zu empfehlen, wenn man sich weiterbilden möchte und sich der schnell änderbaren Wirtschaft und Arbeitswelt anpassen will.

 

Quelle: Dilk, A. (2018, März). Besser büffeln. managerSeminare, 28(240), 68-75.

Modul im Fokus: System Dynamics – Modellierung und Simulation

 

Wir haben uns mit Frau Professor Dr. Meike Tilebein getroffen und ihr einige Fragen zum Modul System Dynamics – Modellierung und Simulation gestellt.

(Zum Videointerview geht es hier oder durch einen Klick auf das Bild unten)

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Video-URL: https://innovative-entrepreneurship.de/wp-content/uploads/2016/10/system_dynamics_2016-mie-prof_dr_meike_tilebein.mov

Nachfolgend finden Sie ein Transkript des obigen Videos.

Was sind die wesentlichen Inhalte des Moduls?

System Dynamics, das ist eine Methode, die in den 50er Jahren am MIT (Massachusettes Institute of Technology, Anm. d. Red.) erfunden wurde, die auch genutzt wurde, um diesen berühmten Bericht an den Club of Rome – Die Grenzen des Wachstums –  zu erstellen. Da war ein Simulationsmodell Basis für diesen Bericht an den Club of Rome und wir wollen in diesem Modul diese Methode erlernen und uns die Sachverhalten ansehen, die besonders spannend für Entrepreneurship & Intrapreneurship sind in diesem Zusammenhang.

Welche Kompetenzen werden in dem Modul vermittelt?

Was können die Studierenden, wenn das Modul absolviert wurde? Ich glaube, eine ganz wichtige Kompetenz besteht darin, wirklich Systeme zu sehen in Sachverhalten. Nämlich zu erkennen, „Dieser Sachverhalt passt auf diesen Archetyp“ und dann auch natürlich, diese Dinge modellieren zu können, sei es als Kausaldiagramm aufmalen zu können und dann auch zu wissen, „Da gibt es diese und jene Eingriffsmöglichkeiten um dieses unerwünschte Verhalten zu ändern oder auch unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden“ und natürlich die Kompetenz, dass man auch selbst modellieren kann mit einer Simulationssprache, die System Dynamics unterstützt, um eigene kleine Modelle und Simulationen zu erstellen.

Welche Relevanz hat das Modul für die Wirtschaftswissenschaften?

Weil man viele von den bekannten Sachverhalten aus der Betriebswirtschaftslehre, zum Beispiel, dass Innovationsdiffusion wie eine S-Kurve verläuft, hier mit einer zusätzlichen Perspektive versieht – dieser dynamischen Perspektive – sodass man die Mechanismen dahinter verstehen und das Ganze auch simulieren kann. Simulieren ist ja auch etwas, was eine typische ingenieurwissenschaftliche Herangehensweise auf der anderen Seite ist. Und aus dieser Simulation kann man natürlich auch Erkenntnisse erzielen um zu sagen, „Hier ist der Zeitpunkt, wo ich eingreifen muss, sonst bin ich unrettbar verloren“ oder „Dieser Mechanismus funktioniert auf diese Art und Weise. Wenn ich es schaffe, hier einen Eingriff zu machen, dann habe ich bis hier noch die Chance, das ganze Systemverhalten umzudrehen“.

Also das sind spannende Fragestellungen, die man vielleicht schon kennt aus der betriebswirtschaftlichen Perspektive. Hier aber noch Mal mit einer zusätzlichen dynamischen und auch Struktur-Sichtweise, die erklärt, welche Mechanismen darunter liegen um daraus dann natürlich auch mögliche Eingriffe identifizieren zu können.

Werden fortgeschrittene Kenntnisse in Mathematik vorausgesetzt?

Nein, das Ganze ist auch machbar, ohne dass die Mathematikkenntnisse, sehr, sehr stark ausgeprägt sind. Ganz im Gegenteil – diese Methode wurde auch für Leute gemacht, die gar nicht so mathematikaffin sind.

Natürlich, jedes Simulationsmodell, was ich erstelle, hat zur Basis – anders geht es nicht – mathematische Gleichungen, aber die Art und Weise, wie man dort hinkommt, das ist eine Besondere hier bei der Methode System Dynamics und die macht es vom Vorgehen her so geeignet , dass man auch mit Leuten modelliert, die eigentlich nicht sehr mathematikaffin sind.

Möchten Sie noch etwas besonders hervorheben?

Das Beer Game, das ist ein tolles Spiel, bei dem man wirklich für sich selbst sehr unmittelbar erfahren kann, was eine solche Wertschöpfungskette eigentlich bedeutet und wie gut es ist, dass man eine Systemsicht hat und vielleicht seine eigene Position nicht so sehr stark abgrenzt, dass man sagt „Der böse Markt da draußen ist Schuld an allem Unglück, was mir widerfährt“.

Stattdessen steht am Ende die Erkenntniss „Ich trage selbst zu diesem Problem BEI, was sich mir hier am Ende darstellt“. Das Tolle ist, dass am Ende wirklich immer wieder das Chaos sehr groß ist und man sieht, dass eine vermeintlich einfache Lieferkette nicht gut zu beherrschen ist.

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Professor Tilebein!

Nils Högsdal
Advanced Finance

Wir haben uns mit Professor Dr. Högsdal getroffen und ihm einige Fragen zum Modul Advanced Finance gestellt.

Zum Video-Interview

Was sind die wesentlichen Inhalte des Moduls?

Das Modul Advanced Finance könnte man im Prinzp als eine Art „Fit für die Geschäftsführung“ bezeichnen. Das heißt, alles, was jemand als Gründer oder eben als Geschäftsführer wissen muss zum Thema Finanzierung, Unternehmensberwertung, Gestaltung von Verträgen, Kauf und Verkauf von Unternehmen ist in diesem Modul irgendwo abgedeckt und beinhaltet.

Prof. Dr. rer.pol. Dipl.-Kfm. Nils Högsdal
Prof. Dr. Nils Högsdal

Welche Kompetenzen werden in dem Modul vermittelt?

Sie sind danach in der Lage, Unternehmensbewertungen nachzuvollziehen, zu verstehen und mitzugestalten. Sie sind in der Lage, zu verstehen, welche Form von Finanzierung in welcher Phase eines Projektes oder einer Gründung adäquat ist. Eigenkaptial, Fremdkapital, aber auch mezzanine Mittel bis hin zu innovativen Mitteln wie Crowdfunding und Crowdfinancing.

Zu den Methoden: Es ist viel Lernen an realen Beispielen und Fallstudien. Wir machen zum Beispiel eine sogenannte Due Dilligence, also die Prüfung der Bücher eines Unternehmens vor einem Verkauf beziehungsweise einem Anteilskauf an einem durchaus realen Beispiel. Wir setzen ein kleines Planspiel ein, bei dem man Unternehmensbewertungen nachvollzieht und wir werden natürlich auch mit realen Beispielen am Thema Finanzierung arbeiten.

Welche Relevanz hat das Modul für den gesamten Studiengang?

Im Gesamtkontext ist auf jeden Fall die Rolle der Finanzierung generell zu nennen. Ein bisschen salopp hieß es früher „Ohne Moß nichts los“. Ich muss ein Projekt finanzieren können. Ich brauche die Budgets, die Mittel dafür. Es geht ganz praktisch darum, dass ich in der Lage bin, auch den Mehrwert dieses Projektes zu zeigen. Wenn ich eine tolle Idee habe und beweisen kann, dass ich eine Bewertung von mehreren Millionen dafür bekommen kann eines Tages, dann bin ich auch in der Lage, vielleicht ein Budget von 200.000 bis 300.000 Euro intern zu erhalten, um dieses Projekt durchzuführen. Oder wenn ich ein Startup habe, dessen Wert in die Millionen gehen kann, dann wird auch ein Business Angel in einer sehr frühen, risikoreichen Phase sich vielleicht mit einigen Zehntausend Euro beteiligen.

Werden Grundlagen für den Besuch des Moduls vorausgesetzt?

Ein Wirtschaftswissenschaftler, der das Modul belegt, wird im Normalfall die Grundlagen mitbringen. Er muss die Bilanz verstehen können, er muss die Gewinn- und Verlustrechnung verstehen können.

Für einen Ingenieur oder einen anderen Fachfremden ist es wichtig, im Vorfeld das Modul Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre gehört zu haben. Führungsorientiertes Rechnungswesen schadet nicht, aber das kann man auch durchaus parallel belegen.

Möchten Sie noch etwas besonders hervorheben?

Ich war zwölf Jahre lang selbst Gründer und Geschäftsführer. Und wenn ich an das Modul Advanced Finance denke: Mir hätte es geholfen, vor meiner Gründung einen Teil des Wissens gehabt zu haben. Vieles hat man eben „the hard way“ während der Arbeit gelernt und der ein oder andere Fehler hätte vielleicht vermieden werden können.

 

 

 

Landesmittel zur Unterstützung von Gründungen

Um den Gründergeist weiter zu stärken, unterstützt das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg neun Projekte an Hochschulen und Universitäten, die unternehmerisches Denken unter den Studierenden voranbringen wollen. Die Hochschulen Reutlingen, Aalen und die Hochschule der Medien Stuttgart konnten mit ihrem Projekt „Spinnovation“ überzeugen: 1,75 Millionen Euro Fördermittel stellt das Land für drei Jahre zur Verfügung.

Aufgabe der HdM im Rahmen des Projekts ist es, die bereits erfolgreich etablierten Entreperneurship-Formate Idea und Advance auf die beiden anderen Hochschulen zu übertragen sowie die Studierenden aus Aalen und Reutlingen in den europäischen Ideen-Wettbewerb Entrepreneurial Brains Made on Campus (EBMC) zu integrieren.

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Foto: Petra Rösch

Außerdem sollen an den beteiligten Hochschulen gemeinsam zwei neue Veranstaltungsformate zum Thema Entrepreneurship (Sensibilisierung und Validierung) sowie ein Konzept für die Betreuung aussichtsreicher Gründungsideen entwickelt werden. Alle Aktivitäten sollen durch wissenschaftliche Begleitforschung auch nachhaltig an den Hochschulen verankert werden.

Hartmut Rösch, Leiter des Startup Centers der Hochschule der Medien, sieht in dem Projekt die Chance, die ohnehin schon sehr ausgeprägte Existenzgründungskultur an der HdM weiter zu stärken und auch Studiengänge zu erreichen, die bislang wenig gründungsaffin sind: „Uns geht es vor allem darum, bei den Studierenden die Lust auf mehr Eigenverantwortung zu wecken und deren Denken und Handeln um eine unternehmerische Perspektive zu erweitern.“

Das Programm sei auch eine ideale Ergänzung zum berufsbegleitenden Master Intra-/Entrepreneurship der im Oktober 2016 an den Start geht. Rösch: „Elemente, die im Rahmen des Projekts Spinnovation entwickelt und positiv evaluiert wurden, sollen mittelfristig auch den gemeinsamen Master bereichern.“

Master Entrepreneurship Slider
Masterstudiengang durch Senate hochschulintern genehmigt

Der Studienstart des Masterstudiengangs ist wieder ein Stück näher gerückt: Der Senat der Universität Stuttgart sowie der Senat der Hochschule der Medien haben nach Prüfung der formalen Satzungen und der Studiengangsdokumentation die Einrichtung des Studiengangs „Intra- und Entrepreneurship (tech)“ zum kommenden Wintersemester beschlossen. Mit dem Beschluss der Senate beider Hochschulen und der erfolgten Zustimmung des Universitätsrates der Universität ist der Abschluss der internen Gremienprozesse als wichtiger Meilenstein erreicht und die Konzeptionsphase für den Masterstudiengang erfolgreich abgeschlossen. Nun kann die offizielle Genehmigung des Studiengangs beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg beantragt werden.

 

Einstimmige Beschlüsse in den Senaten der Hochschulen

Vor Start eines Studiengangs muss das gesamte Studienkonzept qualitätsgeprüft und die Zustimmung der Gremien der Universität Stuttgart und der Hochschule der Medien eingeholt werden. Als Kooperationsprojekt stützt sich der Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) auf die Beschlüsse der Gremien an der Universität Stuttgart wie auch an der Hochschule der Medien. Bereits am 05.02.2016 hat der Senatsausschuss Lehre der Universität Stuttgart das Konzept des Studiengangs beraten und im Anschluss einstimmig dem Senat der Universität Stuttgart die Einrichtung des Studiengangs zum Wintersemester 2016/17 empfohlen. Der Senat der Universität Stuttgart ist dieser Empfehlung am 17.02.2016 gefolgt und hat die Einrichtung des Studiengangs beschlossen. Auch der Senat der Hochschule der Medien hat in seiner Sitzung am 01. April 2016 seinen bereits zuvor gefassten Grundsatzbeschluss für den Studiengang bestätigt und einstimmig die Einrichtung des berufsbegleitenden Masterstudiengangs beschlossen. Vorausgegangen waren weitere Beschlussempfehlungen in den jeweiligen Fakultätsräten der beiden Hochschulen. Mit der Zustimmung des Universitätsrates der Universität ist der interne Gremienprozess nun abgeschlossen.

Interne Qualitätssicherung

Grundlage für alle Gremienentscheidungen war eine umfassende Studiengangsdokumentation bestehend aus Studienkonzept, Modulhandbuch, Studien- und Prüfungsordnung und weiteren Satzungen, die das Studiengangsteam in den letzten Monaten ausgearbeitet und den Gremien vorgelegt hatte. Mit Zustimmung der Hochschule der Medien wurde die gesamte Studiengangsdokumentation vorab im Rahmen der hochschulinternen Qualitätssicherungsprozesse von allen zentralen Abteilungen an der Universität inhaltlich und formal erfolgreich geprüft. Damit ist sichergestellt, dass der Studiengang die erforderlichen Qualitätskriterien erfüllt und nach den Richtlinien des Deutschen Akkreditierungsrates akkreditiert ist.

Studienstart im Herbst 2016 rückt näher

Nun kann beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg der formale Antrag auf Genehmigung des Studiengangs gestellt werden. Vorbehaltlich der Genehmigung des Wissenschaftsministeriums bereitet das Studiengangsteam aktuell den Bewerbungsprozess vor, sodass sich Interessierte zeitnah für den Studienstart im Wintersemester 2016/2017 bewerben können. Wer bereits in das Studium schnuppern möchte, kann aber schon bis Herbst Module aus dem Studiengang im Kontaktstudium belegen!

Von der Idee bis zum Vertrieb – Erfolgreicher Start des Kontaktstudiums

Mit den Modulen „Von der Idee zum Geschäftsmodell: Design Thinking und Business Model Generation“ und „Softskills fürs Marketing: Vertrieb, Verhandlung, Teamführung“ sind die ersten beiden Kontaktstudienmodule erfolgreich gestartet. Insgesamt zwölf Teilnehmer aus Startups und etablierten Unternehmen aus der Region nutzten die Gelegenheit, bereits ECTS zu sammeln, die später auf den Studiengang angerechnet werden können. Die beiden Module decken wesentliche Elemente der Innovationsentwicklung und -vermarktung ab.

 

Von der Idee zum Geschäftsmodell – Wie mache ich meine Geschäftsidee marktfähig?
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Prof. Dr. Nils Högsdal

Im Fokus des ersten Moduls „Von der Idee zum Geschäftsmodell“ stand der Prozess, wie mit Design Thinking und Business Model Generation strukturiert aus einer Idee ein Geschäftsmodell entwickelt wird. Unter Anleitung der HdM-Dozenten Prof. Dr. Nils Högsdal, Dr. Hartmut Rösch und Johanna Kutter M.A. durchliefen die Teilnehmer den gesamten Design Thinking Prozess und erarbeiteten in Kleingruppen zunächst innovative Geschäftsideen wie z.B. eine Plug-In-Lösung, die Falschinformationen aus dem Internet filtert, und eine Methode, die die Bürgerbeteiligung bei kommunalen Initiativen erhöhen soll. Kreative Elemente wie z.B. Lego Serious Play regten das Innovationspotenzial und die Fantasie der Teilnehmer an und brachten interessante Ideen hervor.

In den mehrwöchigen Selbststudiumsphasen galt es nicht nur, das Gelernte zu vertiefen und für die eigene Idee zu durchdenken. Die Teams führten Interviews mit potenziellen Kunden und werteten diese Aus, um die Idee zu validieren und weiter zu schärfen. Mithilfe des Business Model Canvas entwickelten die Teams anschließend das Geschäftsmodell und brachten ihre Geschäftsidee bis zur Marktreife. Am Ende des Moduls stand dann die Ausarbeitung das Geschäftsmodell als schriftliche Ausarbeitung.

Die Vor- und Nachbereitung der Präsenztage, die Ausarbeitung der Prüfungsleistung und den Austausch in den Selbststudiumsphasen unterstützen sowohl eine virtuelle Lernplattform und Online-Tools, aber auch regelmäßige selbstorganisierte Gruppentreffen.

 

Softskills fürs Marketing – Wie verhandle ich mit Investoren und Kunden und bringe meine Idee auf den Markt?
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Prof. Dr. Jürgen Seitz

Vertrieb, Verhandlung und Teamführung waren die zentralen Themen des zweiten Moduls „Softskills fürs Marketing. Prof. Dr. Nils Högsdal und Prof. Dr. Jürgen Seitz vermittelten den Teilnehmern nicht nur theoretische Grundlagen zum Aufbau von Strukturen und Prozessen, sondern trainierten auch praxisorientiert in Rollenspielen die Vertriebs- und Verhandlungsfähigkeiten der Teilnehmer.

Ein großes Thema war dabei auch „Traction“ – Nils Högsdal und die Teilnehmer diskutierten anhand von zahlreichen Beispielen, wie erfolgreich und nachhaltig Traction generiert und die ersten Kunden für ein Unternehmen gewonnen werden können.

In einem Planspiel wurden abschließend an einem der Präsenztermine auch die Unternehmensführung simuliert, sodass die Teilnehmer sich intensiv und praxisorientiert mit dem Thema Unternehmenskultur, Teamgestaltung und Mitarbeiterführung auseinandersetzen konnten.

 

Zertifikat und Anrechnung auf den Masterstudiengang

Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhalten die TeilnehmerInnen ein Hochschulzertifikat, das die erworbenen Kompetenzen bestätigt und ECTS-Credits ausweist. Diese können für das weiterführende Studium im berufsbegleitenden Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech), aber auch auf ein anderes weiterführendes Studium an einer anderen Hochschule angerechnet werden. Damit ist ein erster Schritt hin zum Master of Business Engineering (MBE) in Intra- und Entrepreneurship (tech) gemacht.

 

Weitere Kontaktmodule im Sommer 2016

Wer bereits jetzt in den berufsbegleitenden Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) einsteigen möchte, hat auch in nächster Zeit dazu Gelegenheit: Bis Herbst stehen weitere neue Module auf dem Programm des Kontaktstudiums Entrepreneurship, die einzeln belegt und später angerechnet werden können. Im Rahmen einer Summerschool im Juli vermittelt z.B. Prof. Dr. Högsdal und weitere DozentInnen umfassendes Wissen aus den Bereichen Investitionsrechnung, Unternehmensfinanzierung, -bewertung und -besteuerung sowie Mergers & Akquisition.

Das Modul zu Design Thinking und Business Model Generation findet im Oktober zum zweiten Mal statt.

 

Alle Informationen und Bewerbungsmöglichkeiten finden Sie auch unter www.e-education.center